30 Sozialwissenschaften, Soziologie
Refine
Year of publication
Document Type
- Article (peer reviewed) (44)
- Part of a Book (20)
- Other (19)
- Contribution to a Periodical (7)
- Book (6)
- Conference Publication (6)
- Report (1)
Has Fulltext
- no (103)
Is part of the Bibliography
- no (103)
Keywords
- Dizziness (8)
- Vertigo (8)
- ICF (7)
- outcome assessment (7)
- Classification (6)
- Quality of life (6)
- Aged (5)
- Contractures (5)
- Duales Pflegestudium (5)
- Health status measurements (4)
Die 53. Lieferung ergänzt das Werk um sechs Beiträge, die den Fokus auf Armutssensibilität, Klassismuskritik und soziale Gerechtigkeit in der frühkindlichen Bildung legen. Diese beleuchten, wie soziale Ungleichheiten im Kita-Alltag wirken und pädagogische Praxis gerechter gestaltet werden kann, z. B. theoretische Grundlagen für klassismuskritische Ansätze in der Frühpädagogik, Spannungsfeld zwischen Kindertagesbetreuung und sozialer Ungleichheit und Wege zu mehr Gerechtigkeit, konkrete Herausforderungen von Klassismus in der Bildungspraxis und Handlungsstrategien und wie Elternarbeit mit sozialer Sensibilität gelingen kann. Aufgezeigt werden ebenfalls praktische Impulse für Erziehungspartnerschaften, praxiserprobte Instrumente armutssensibler Unterstützung sowie Anregungen für die Umsetzung klassismuskritischer Inhalte in Fortbildungen und Teamsitzungen.
Der Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung „Teilhabe, Vernetzung und Versorgungsgestaltung im Gesundheitswesen“ behandelte die Implementierung von Diversity Management in sozialen Organisationen. Im Fokus stand die Nutzung von Vielfalt als Ressource, die Förderung von Chancengleichheit und die Sensibilisierung für unbewusste Vorurteile. Praktische Beispiele, insbesondere aus dem Pflegebereich, zeigten, wie diversitätsbewusste Organisationskultur, Führung, Personalmanagement und Kommunikation umgesetzt werden können, um Innovation, Akzeptanz und Teamstärke zu fördern.
Ziel dieser Studie war es herauszufinden, ob das Raum- und Lehrkonzept SCALE-UP aus Sicht von Hochschullehrenden die Umsetzung aktiver Lehre in der Präsenzphase unterstützt. Dafür wurden Lehrende unterschiedlicher Fachdisziplinen befragt, welche seit dem Jahr 2021/22 in einem SCALE-UP Raum lehren. Die Ergebnisse der Interviewstudie zeigen, dass der SCALE-UP Raum die Umsetzung der aktivierenden Lehre begünstigt. Festmachen lässt sich dies an den Interviewaussagen, in welchen die runden Tische des SCALE-UP Raums besonders hervorgehoben werden. Diese vereinfachen die Umsetzung kooperativer und interaktiver Lehreinheiten, sowie den Einsatz von Lehrmaterialien wie Whiteboards, Experimenten oder Arbeitsblättern, an denen die Studierenden zusammenarbeiten können. Zudem zeigen die Interviewaussagen auch, dass die Lehrenden ihre Rolle als Begleiter studentischer Lernprozesse besser wahrnehmen können. Aus den Ergebnissen lässt sich festhalten, dass studierendenzentrierte Lehrräume wie SCALE-UP Räume in Kombination mit aktivierenden und invertierenden Lehrkonzepten zu einer studierendenzentrierten Lehre an Hochschulen beitragen, dafür aber auch die Bereitschaft und nötige Sachkenntnis der Lehrenden voraussetzen.
Regelungen für das Nachhaltigkeitsreporting von Unternehmen in der EU und in Deutschland:
NFRD: Non-Financial Reporting Directive
CSRD: Corporate Sustainability Reporting Directive
ESRS: European Sustainability Reporting Standards
Doppelte Wesentlichkeit
Wettbewerbsvorteile durch Nachhaltigkeitskompetenz
Transnationale Forschungen stehen vor vielfältigen Herausforderungen sprachlicher und kultureller Übersetzung. Insbesondere in Forschungskontexten, in denen Sprache bzw. Mehrsprachigkeit als wesentlicher Bezugspunkt fungiert und zumeist durch einen interpretativen Zugang zur sozialen Welt gekennzeichnet sind, stellt die Herstellung von Bedeutung(en) im Forschungsprozess eine grundlegende Übersetzungsanforderung dar. Diese Einsicht – nicht nur auf qualitativ-empirische Forschungen limitiert – hat zu einer zunehmenden Reflexion über methodologische Fragen im Rahmen transnationaler Forschungen, aber auch in den Area Studies selbst geführt. Der Vortrag wirft daher einen Blick auf die (Un-)Sichtbarkeit und Mehrdeutigkeit von Übersetzung im Forschungsprozess. Sich anschließende Fragen der methodischen Belastbarkeit und theoretischen Übersetzung werden anhand der eigenen biographischen Forschung im Kontext der VR China diskutiert.
Die digitale Transformation vollzieht sich in einer gesamtgesellschaftlichen Wirkung und ist damit für die Disziplin, Profession und Klientel Sozialer Arbeit in den vergangenen Jahren zu einem zentralen, gegenstands(mit)bestimmenden Querschnittsthema geworden. Der vorliegende Band möchte dieser Entwicklung begegnen, indem er Studierenden, Lehrenden, Forschenden und der Praxis Sozialer Arbeit perspektivenöffnende Befunde digitaler Projektarbeit in der Sozialen Arbeit zur Verfügung stellt, die eine gelingende Gestaltung des digitalen Wandels in den Fokus rücken.
In the 1990s, China implemented educational reforms to expand access to education. However, the focus on neoliberal ideologies and educational success has led to significant social implications in the context of social strata. As a result, students now face pressure to perform in the educational system to achieve success and therefore social upward mobility. Families encourage their children to pursue education as a means of social advancement, and this has become a defining feature of Chinese society to have or not have social quality (suzhi). In this presentation, I will discuss how this focus on education impacts the social upward mobility and biographical orientations of elite students in China. I will discuss social mobility and stratification through the lens of habitus theory. According to P. Bourdieu, this theoretical perspective suggests that achievement in the context of social mobility is not solely dependent on economic capital but also on cultural capital. Biographically, this is highly interesting, as families represent the essential point of reference for educational decisions and impact making. Families play a crucial role in shaping educational decisions and aspirations; if individuals lack the necessary economic, social and cultural capital, they may seek opportunities in transnational contexts as a form of outsourcing and even biographical illusion.
This article examines interweaving collective histories in different formerly colonized regions of the world: 1. Migratory movements from the territory of the former Ottoman Empire to the Americas, specifically to Brazil, and 2. transregional migration between different regions within China. On the basis of empirical data, we discuss sociological biographical research as an approach to analyzing migration and social mobility as transgenerational processes. In the case of Syrians in Brazil who have fled from the civil war, these processes are reflected in transnational family structures, transgenerational mandates, and knowledge transmission. In the case of domestic migration within China, the “mission” that families give their children is social advancement through education (e.g., Crabb 2010; Fong 2004). In the context of anti-Western discourses in China, it can be demonstrated that postcolonial discourses are functional in the effort to regain former international strength and national prosperity, and that discourses on “becoming a modern citizen” pervade family aspirations. The article is intended as a plea for i) taking a closer look at historical and contemporary South-South relations, and ii) situating current migration movements historically. It ties into global historical and sociological debates on “shared/common histories” and “intertwined histories."