Filtern
Dokumenttyp
- Zeitschriftenartikel (5)
- Beitrag zu einem Sammelband (2)
- Beitrag zu einem Tagungsband (2)
- Sonstiges (2)
- Buchkapitel (1)
- Handbuch (1)
Schlagworte
- BetoScan (6)
- Betonflächendiagnose (6)
- Scanner (6)
- ZfP im Bauwesen (6)
- Corrosion (4)
- Diagnosis (3)
- Betoninstandsetzung (2)
- Korrosion (2)
- Non destructive testing (2)
- Reinforcement (2)
Abteilungsübergreifende Publikation
- nein (13)
Electrochemical half-cell potential measurements for the detection of reinforcement corrosion
(2014)
This specification describes the application of electrochemical half‐cell potential measurements (frequently also called potential mapping) for the detection of reinforcement corrosion in reinforced concrete structures. Areas of corroding reinforcement steel can be located in a nondestructive manner by means of this procedure. Half‐cell potential measurements are used in order to detect chloride‐induced corrosion. However, it is not recommended in order to assess the risk of carbonation‐induced corrosion. For this purpose the determination of the carbonation depth and the concrete cover appear to be more appropriate.
The content of this specification exclusively refers to the application of mobile, local variable reference electrodes, which are only placed on the concrete surface while measuring. The technique distinguishes itself thereby from the range of corrosion monitoring systems with stationary installed reference electrodes and sensor systems, respectively, whereby it is possible to continuously track measurements within the area of the installed electrodes. However, these methods are not dealt with in this specification.
Dieses Merkblatt beschreibt die Anwendung elektrochemischer Potentialmessungen (häufig auch als Potentialfeldmessung bezeichnet) zur Detektion von Bewehrungsstahlkorrosion an Stahlbetonbauwerken. Mit Hilfe dieses Verfahrens können Bereiche korrodierender Bewehrung zerstörungsfrei lokalisiert werden. In der Regel kommt diese Messmethode bei der Detektion chloridinduzierter Korrosion zum Einsatz. In Abgrenzung hierzu sollte die Abschätzung der Gefahr einer karbonatisierungsinduzierten Korrosion durch Bestimmung der Karbonatisierungstiefe und der Betondeckung erfolgen.
BETOSCAN - An instrumented mobile robot system for the diagnosis of reinforced concrete floors
(2009)
Verkehrsbauwerke sind oft besonders widrigen Umgebungsbedingungen ausgesetzt. Dies gilt besonders für Parkhäuser und -garagen. Zu einer hohen Chloridbelastung, mechanischer Beanspruchung und Frost-Tauwechsel-Beanspruchung kommen gerade bei Bauwerken aus den 1970er und 1980er Jahren baulich bedingte Schwachstellen wie zu geringe Betondeckung, unzureichende Entwässerungsvorrichtungen, fehlende Abdichtungen und schlecht nachbehandelter Beton an der Oberfläche.
Verkehrsbauwerke sind oft besonders widrigen Umgebungsbedingungen ausgesetzt. Dies gilt besonders für Parkhäuser und -garagen. Zu einer hohen Chloridbelastung, mechanischer Beanspruchung und Frost-Tauwechsel Beanspruchung kommen gerade bei Bauwerken aus den 1970er und 1980er Jahren baulich bedingte Schwachstellen wie zu geringe Betondeckung, unzureichende Entwässerungsvorrichtungen, fehlende Abdichtungen und schlecht nachbehandelter Beton an der Oberfläche. Erschwerend kommt hinzu, dass nicht alle Schäden visuell von außen erkennbar sind. Für solche Bauwerke muss der sachkundige Planer zusammen mit dem Bauherren wichtige Entscheidungen treffen. Lohnt eine Instandsetzung? Wenn ja, wie umfangreich muss sie sein, damit sie auch dauerhaft ist? Wie stark ist die Konstruktion geschädigt? Die Fragen müssen zuverlässig beantwortet werden, um eine bedarfsgerechte Instandsetzung sicherzustellen. Dazu hat sich die Kombination verschiedener zerstörungsfreier Verfahren als sinnvoll erwiesen. So werden an jedem Messpunkt eines umfangreichen Messrasters am Bauwerk Messwerte verschiedener Verfahren im Sinne ergänzender Untersuchungen aufgezeichnet. Zur Beantwortung der Frage, ob an einer Stelle tatsächlich mit Korrosion zu rechnen ist, werden z. B. die Messwerte der Potentialfeldmessung mit Betondeckungsmessungen und Feuchtemessungen kombiniert. Um die Kombination solcher Verfahren in einem ausreichend dichtem Messraster und dennoch schnell durchführen zu können wird in dem Beitrag über ein selbstnavigierendes Robotersystem berichtet, das modular mit bis zu sechs Verfahren bestückt ist und um weitere Verfahren erweitert werden kann. Bei der Darstellung der Ergebnisse wurde besonders darauf geachtet, diese für großflächige Bereiche so darzustellen, dass eine vergleichende Betrachtung möglich ist.
A significant parameter to monitor the status of concrete buildings like bridges or parking garages is the determination of the depth profile of the chlorine concentration below the exposed concrete surface. This information is required to define the needed volume of restoration for a construction. Conventional methods like wet chemical analysis are time- and cost-intensive so an alternative method is developed using laser-induced breakdown spectroscopy (LIBS). The idea is to deploy LIBS to analyze drill cores by scanning the sample surface with laser pulses. Chlorine spectral lines in the infrared (IR) and ultraviolet (UV)-range were studied for chlorine detection in hydrated cement samples. The excitation energies of these spectral lines are above 9.2 eV. Hence high plasma temperatures and pulse energies in the range of some hundred millijoules are needed to induce sufficient line intensity levels at the required working distance. To further increase the line intensity and to lower the detection limit (LOD) of chlorine a measuring chamber is used where different ambient pressures and gases can be chosen for the measurements. The influences on the line intensity for pressures between 5 mbar and 400 mbar using helium as process gas and the influence of different laser burst modi like single and collinear double pulses are investigated. For the first time a LOD according to DIN 32 645 of 0.1 mass% was achieved for chlorine in hydrated cement using the UV line 134.72 nm.