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BIM-Daten sind vielfältig und entstehen an unterschiedlichen Zeitpunkten im Bauprojekt. Das Verständnis und der Umgang mit diesen Daten sind wesentliche Merkmale der BIM-Methodik. Für den Anwender ist dabei nicht immer sofort klar, wie und in welcher Detailtiefe Bauwerksinformationen - über die reine Geometrie hinaus - bereitgestellt werden müssen. In diesem Buch werden die Modelle und Formate vorgestellt. Dabei werden insbesondere die Attribute und Eigenschaften der BIM-Objekte betrachtet. Die Nutzung der Daten und das dazugehörige Datenmanagement werden anschaulich erklärt. Praktische Tipps zur richtigen Softwareauswahl schließen das Buch ab.
Jeder Mensch kennt Radio-Charts, Leser-Charts und die Single-Charts, aber die komplette Vielfalt dieser Rangreihen wird erstmals in diesem Beitrag typologisiert. In Deutschland wird unter allen Hit-Listen den von Media Control/GfK international erhobenen "offiziellen" Charts die meiste Beachtung zugeschrieben. Diese werden vom Bundesverband der Phonographischen Wirtschaft in Auftrag gegeben. Deshalb werden die Funktionen von Hit-Listen aus der Perspektive der Musikindustrie (auf der Basis von Experteninterviews) systematisch beschrieben, wobei besonderes Augenmerk auf die mit neuen Technologien eingeführten Charts gelegt wird. Die Gesamtschau aller Funktionen macht deutlich, dass die Charts als Kommunikationsinstrument der marktbeherrschenden Firmen eine gesteuerte Wahrnehmung des musikalischen Angebots in der Öffentlichkeit zum Ziel haben. Aus diesen Überlegungen werden Hypothesen abgeleitet zum einen für den Einsatz des Marketing-Tools "Charts" auf anderen Medienmärkten und zum anderen für die Grenzen der Personalisierungsstrategie als spezielle Form des Customer Relationship Management.
Für die Tatsache, dass der Journalismus seit jeher unterhaltende Elemente und Motive enthält, hat die historische Journalismusforschung zahlreiche Belege geliefert. Gemäß dem Horazschen „Prodesse et delectare“ ist eine gewisse Unterhaltungsorientierung zu allen Zeiten ein konstitutiver Bestandteil des Journalismus gewesen. Und dies nicht nur, weil seit jeher Fiktionalisierungen in allen journalistischen Darstellungsformen präsent sind, um zur Pointierung von Fakten beizutragen (vgl. Reus 2002: 83). Unterhaltende Elemente wurden auch schon für Themen, Inhalte und Funktionen der Moralischen Wochenschriften nachgewiesen (vgl. Maar 1995). Neben diesen Gesellschaftszeitschriften zählten die Literarischen Zeitschriften zu den Grundlagen des heutigen Zeitschriftenwesens, ebenso wie eine direkte Traditionslinie hergestellt werden kann zwischen den Abenteuer- und Entdeckungsgeschichten, die Ende des 18. Jahrhunderts im Sprechsaaltyp veröffentlicht wurden, und den Fortsetzungsromanen, die heute in fast allen Tageszeitungen gedruckt werden.
Wie funktioniert das Musikmanagement? Und welche Rolle spielen die Massenmedien in diesem Prozess?
Jeder der 24 Beiträge blickt aus einer anderen Perspektive auf die Musikwirtschaft, ihre Entwicklungen und die Rolle der Medien in diesem Veränderungsprozess. Einblicke in die Produktion geben Künstler, Produzenten, Labelmanager der verschiedensten operativen Bereiche und Unternehmenstypen sowie Konzertmanager auf der Grundlage ihrer langjährigen Berufserfahrung. Wie Musik vermittelt werden kann, berichten Chefs von Marketingagenturen, Promotionmanager und auch Lobbyisten. Die Arbeit im Hintergrund beschreiben Vertreter des Bundesverbandes der Phonographischen Wirtschaft, der GEMA, der Chart-Macher bei der Media Control/GfK international und spezialisierte Rechtsanwälte. Programmmanager, Redakteure und auch Marketingchefs von Fernseh-, Radio- und Printunternehmen schildern ihren Blick auf die Musikindustrie.
Das Buch wendet sich an alle jungen Menschen, die in der Musikwirtschaft ein Berufsziel sehen, an die Mitarbeiter der Musikfirmen, die ihre Geschäftspartner noch ein wenig besser verstehen wollen, an Medienvertreter, die nach neuen Formen der Präsentation von Musik in ihren Medien suchen, sowie an Wissenschaftler, die die Musikindustrie zum Gegenstand ihrer Untersuchungen machen.
Der vorliegende Beitrag befasst sich mit der Frage, ob sich entgegen journalistischen Qualitätsstandards wirtschaftliche Eigeninteressen von Medienunternehmen in der Berichterstattung niederschlagen. Hierzu wird die Berichterstattung zum Übernahmeversuch der ProSiebenSat.1 Media AG durch den Springer-Verlag in verlagseigenen und von Springer unabhängigen Tageszeitungen vergleichend untersucht. Vergleichsmaßstäbe sind die Qualitätsnormen Relevanz, Neutralität, Ausgewogenheit und Transparenz. Die Ergebnisse zeigen — den theoretisch identifizierten Interessen der Mediengruppen folgend — systematische Unterschiede in der Darstellung und Bewertung des Themas. Die Springer-Medien offenbaren eine Doppelstrategie: Sie publizieren einerseits weniger und neutralere Beiträge als die anderen Medien und wollen das Thema offensichtlich unauffällig behandeln. Andererseits versuchen sie auf der Aussagenebene, durch die gezielte Instrumentalisierung «volatiler Themen« und »opportuner Zeugen« die öffentliche Diskussion versteckt zu beeinflussen. Die Berichterstattung beider Mediengruppen kann theoretisch plausibel und empirisch nachweisbar durch wirtschaftliche Absichten erklärt werden.
Background/Objectives: Musculoskeletal disorders of the lower back remain one of the leading causes of work-related health problems in occupations involving manual material handling. Passive industrial exoskeletons have gained increasing attention as a workplace-oriented assistance technology to reduce physical strain during lifting, carrying, and forward-bending tasks. This pilot study investigates the effect of a passive back-support exoskeleton on spinal posture during a simulated palletizing task. Manual palletizing remains relevant in manufacturing and distribution environments, despite increasing automation, because flexible, variable, and economically feasible work processes are still required.
Methods: Five participants performed repeated palletizing cycles under three conditions: wearing an activated exoskeleton, wearing a deactivated exoskeleton, and without an exoskeleton. Spinal posture was captured using an optical motion-capture system with reflective markers placed along the spine. Marker-defined dorsal segment angles were calculated, normalized to an individual upright reference posture, and analyzed for deviations during distinct task phases.
Results: The results indicate a tendency toward reduced spinal flexion when the exoskeleton was activated, particularly in the thoracic and lumbar regions. In contrast, larger deviations from the physiological reference posture were observed when the exoskeleton was deactivated or not worn. Inter-individual differences related to body height and prior ergonomic training were identified.
Conclusions: Although the limited sample size does not allow definitive conclusions, the findings suggest that passive back-support exoskeletons can contribute to improved spinal posture during manual palletizing. The study provides a quantitative methodological framework for future large-scale investigations and supports the role of motion capture as an objective assessment tool in ergonomic exoskeleton research.

