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  • Bleyer, Bernhard (3)
  • Reheußer, Marion Christine (1)

Year of publication

  • 2010 (1)
  • 2009 (2)
  • 2006 (1)

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  • Article (1)
  • Part of a Book (1)
  • Doctoral Thesis (1)
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Was trägt das Hoffen, wenn man nicht glaubt? : die Frage nach dem Absoluten im Angesicht des nahen Sterbens (2009)
Bleyer, Bernhard
"Der Autor versucht hier keine Grenzziehung, religiöse von nichtreligiösen Motivationen der Hospiz- und Palliativarbeit zu trennen, sondern positioniert selber die Notwendigkeit eines Glaubensmomentes dort, wo angesichts des nahenden Todes der Sprung in die konkrete Frage nach dem Danach nur schwer atheistisch oder humanistisch begleitet werden kann. Deutlich wird, dass Begleitung eine z.T. doch inhaltlich deckungsgleiche Sprache benötigt, wobei es schon ausreichen kann, wenn zwei sich darin einig sind, dass wir nicht sprechen können von dem, was wir nicht erfahren können. Begleitung wird formal , wenn sie „nur" ausdrückt: „Ich verstehe zwar, dass Du eine Frage hast, ich verstehe aber nicht, was Du erfragst." Muss also ein, „ich verstehe zumindest, wonach Du fragst", nötig sein?"
Philip Jenkins, Gottes Kontinent? Über die religiöse Krise Europas und die Zukunft von Islam und Christentum (2009)
Bleyer, Bernhard
Rezension zu Jenkins: Gottes Kontinent, erschienen 2008 bei Herder (978-3-451-29828-8)
Jenseits der Lebensenergien. Der Leichnam: Szenen zum Status verbliebener Körperlichkeit (2010)
Bleyer, Bernhard
Ist der Leichnam eine Sache oder das Zurückgebliebene einer Person? Anhand drei Szenen soll eine Spur verfolgt werden: die Holzschnitte Vesals, die Geburt der klinischen Körperbetrachtung und die Festlegung eines medizinischen Kriteriums. Am Ende der Spur stellt sich die Frage nach dem Status des Leichnams, jener Körperlichkeit eines ehemals lebendigen Menschen in der Zeitspanne zwischen Lebensende und seiner „Zu-Staub-werdung“. Der Beitrag findet eine Antwort.
Feminine Gemeindemetaphorik im Neuen Testament (2006)
Reheußer, Marion Christine
Die vorliegende Arbeit untersucht Metaphern von Kirche und Gemeinde im Neuen Testament. Dabei konzentriert sie sich auf weiblich personifizierende Darstellungen; analysiert und interpretiert werden Texte, in denen die Gemeinde beispielsweise als Braut (Offb) oder Herrin (2 Joh) metaphorisiert wird. Nach einer kurzen Erläuterung der Aufgabenstellung und der Methodik (Teil A), folgt die sprachtheoretische Grundlegung (Teil B), die sich zunächst mit dem Phänomen der Metaphorik allgemein, dann mit dem Sonderfall der Personifikation und schließlich mit weiblichen Personifikationen von Gemeinschaften näher befasst. Der umfangreichste Teil (Teil C) widmet sich der Auslegung einschlägiger Texte der neutestamentlichen Briefliteratur (2 Kor 11,1-4; Gal 4,21-31; Eph 5,21-33; 2 Joh 1) und der Johannesapokalypse (12,1-18; 17,1 – 19,5; 19-22). Dabei wird jeweils zunächst der (situative) Kontext näher umrissen, in dem der jeweilige Text entstanden ist (sog. Einleitungsfragen); in der Regel folgt eine sprachlich-syntaktische und semantische Analyse; in einem letzten Schritt werden Funktion und Bedeutung der jeweiligen femininen Metapher näher entfaltet. Eine abschließende Auswertung (Teil D) zeigt zusammenfassend auf, unter welchen Umständen feminine Gemeindemetaphern zum Einsatz kommen und welche Relevanz sie für die Entwicklung und Konsolidierung christlichen Gemeindelebens haben: Als Integrations- und Identifikationsbilder ermöglichen sie es, Beziehungskonstellationen zu veranschaulichen und deren Qualität (neu) zu definieren. Das jeweils eigene Verständnis von Gemeinde kann mit Hilfe weiblicher Metaphern gegenüber konkurrierenden Sichtweisen profiliert und propagiert werden. Gerade in der Offenbarung des Johannes fungieren weibliche Bilder außerdem als ausgesprochene Hoffnungbilder, wie die grandiose Schlussvision von der Braut des Lammes und vom neuen Jerusalem zeigt.
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