Smart City Science: Forschung neu denken (Workshop-Bericht)

  • Die Forschung zu Smart Cities wurde bisher aus verschiedenen disziplinären Perspektiven wissenschaftlich aufgearbeitet. Getrieben durch die eingeschränkte Erkenntnisbreite sowie Transferfähigkeit dieser disziplinären Sichtweise verfolgen viele jüngere Smart-City-Forschungsansätze inter- oder sogar transdisziplinäre Forschungsansätze. Es zeigt sich dabei jedoch zunehmend, dass eine übergreifende, inter- und transdisziplinäre Strategie zur systematischen Weiterentwicklung des Forschungsfeldes Smart Cities fehlt. Daher bleiben viele Projekterfolge lokal begrenzt auf die teilnehmenden Partnerstädte und Universitäten bzw. beteiligten Disziplinen; die Möglichkeiten eines breiten Erkenntnistransfers werden nicht ausgeschöpft. Finanziert durch die VolkswagenStiftung trafen sich daher vom 4.–6. Februar 2026 28 Personen aus Wissenschaft und PraxisDie Forschung zu Smart Cities wurde bisher aus verschiedenen disziplinären Perspektiven wissenschaftlich aufgearbeitet. Getrieben durch die eingeschränkte Erkenntnisbreite sowie Transferfähigkeit dieser disziplinären Sichtweise verfolgen viele jüngere Smart-City-Forschungsansätze inter- oder sogar transdisziplinäre Forschungsansätze. Es zeigt sich dabei jedoch zunehmend, dass eine übergreifende, inter- und transdisziplinäre Strategie zur systematischen Weiterentwicklung des Forschungsfeldes Smart Cities fehlt. Daher bleiben viele Projekterfolge lokal begrenzt auf die teilnehmenden Partnerstädte und Universitäten bzw. beteiligten Disziplinen; die Möglichkeiten eines breiten Erkenntnistransfers werden nicht ausgeschöpft. Finanziert durch die VolkswagenStiftung trafen sich daher vom 4.–6. Februar 2026 28 Personen aus Wissenschaft und Praxis zu einem Scoping Workshop unter dem Titel „Smart City Science: Forschung neu denken“. Ziel des Workshops war es, gemeinsame Forschungsperspektiven und Empfehlungen für die Wissenschaftspolitik zu erarbeiten. Aufbauend auf verschiedenen interaktiven, erfahrungsbasierten und Kreativ-Workshoptechniken setzten sich die Teilnehmenden damit auseinander, ob Forschung im Kontext von Smart Cities ein eigenes Forschungsgebiet oder nur eine weitere Anwendungsdomäne ist und welche Faktoren zu erfolgreichen Smart-City-Projekten führen – sowohl bezüglich der Forschung (reproduzierbarer Erkenntnisgewinn) als auch der Stadtentwicklung (z. B. Steigerung der Lebensqualität im urbanen Kontext). Dazu wurden bekannte Forschungsprobleme interdisziplinär neu gedacht und mit Hilfe der Methode „Appreciative Inquiry“ eine Zukunftsvision für Wissenschaft, Politik und Praxis diskutiert: die Smart City Science (SCiS).show moreshow less

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Metadaten
Author:Katharina Ebner, Daniela Nicklas, Marc Redepenning, Maria Wimmer
URN:urn:nbn:de:hbz:kob7-27103
DOI:https://doi.org/10.1007/s13222-026-00551-x
ISSN:1618-2162
ISSN:1610-1995
Parent Title (German):Datenbank-Spektrum
Publisher:Springer
Place of publication:Berlin/Heidelberg
Document Type:Article
Language:German
Date of Publication (online):2026/07/27
Year of first Publication:2026
Publishing Institution:Universität Koblenz, Universitätsbibliothek
Release Date:2026/08/18
Tag:Methodology; Policy Advice; Smart City Science; Urban Transformation
Volume:26
Issue:2
First Page:165
Last Page:172
Licence (German): CC BY - Namensnennung 4.0 International
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