@misc{Zimmermann2012, author = {Zimmermann, Sascha}, title = {Ein interdisziplin{\"a}rer Ansatz zum Conformance Testing mit beispielhafter Umsetzung in den Bereichen E-Procurement und E-Learning}, url = {https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kola-6859}, institution = {Fachbereich 4}, pages = {V, 123}, year = {2012}, abstract = {Standards haben l{\"a}ngst Einzug in das Gebiet der Informatik gehalten. Verschiedenste Organisationen besch{\"a}ftigen sich mit der Beschließung von Normen f{\"u}r die standardisierte L{\"o}sung von Problemen in der Informatik. Ein wichtiger Teilaspekt ist die Spezifizierung von Datenformaten, die die Interoperabilit{\"a}t von Programmen sichern kann. Dabei existieren viele verschiedene Schemasprachen, die auf unterschiedliche Anforderungen ausgelegt sind, und mit deren Hilfe die Menge der konformen Dokumente beschrieben werden kann. Die Kombination mehrerer Schemasprachen ist sinnvoll, da die M{\"a}chtigkeit einer Sprache oftmals nicht ausreicht, um die Anforderungen zu erfassen. So auch im Fall der, von IMS entwickelten, Spezifikation Common-Cartridge. Das Common-Cartridge-Format beschreibt valide Zip-Pakete, die dazu genutzt werden k{\"o}nnen, verschiedene Lernobjekte zu aggregieren und als zusammenh{\"a}ngende Lerneinheit in eine Lernplattform zu importieren. Die Spezifikation benutzt bereits vorhandene und bew{\"a}hrte Spezifikationen, um Teile g{\"u}ltiger XML-Dokumente zu beschreiben. Diese sind selbst Teil eines Pakets und k{\"o}nnen Referenzen enthalten, die den Inhalt mit der Paketstruktur in Verbindung bringen. Dabei wird das Common-Cartridge-Format durch ein sogenanntes Domain-Profile erfasst. Ein solches erlaubt die Anpassung einer oder mehrerer Standards bzw. Spezifikationen, um die Bed{\"u}rfnisse einer bestimmten Dom{\"a}ne abzudecken. Zudem k{\"o}nnen sogenannte Testregeln definiert werden, die f{\"u}r die Bestimmung der f{\"u}r ein Datenpaket auszuf{\"u}hrenden Testaufgaben genutzt werden k{\"o}nnen. Letztlich kann die automatische Erstellung eines Testsystems veranlasst werden, welches diese Aufgaben ausf{\"u}hren kann. Somit stellt sich die Frage, ob ein Domain-Profile ebenso dazu eignet ist, die Anforderungen anderer paket-basierter Datenformate zu erfassen, und ob die n{\"o}tigen {\"A}nderungen an den unterst{\"u}tzenden Tools vorgenommen werden k{\"o}nnen. Schließlich w{\"u}rde dies die {\"U}berpr{\"u}fung gestellter Anforderungen erm{\"o}glichen. Diese Arbeit soll sich mit einer beispielhaften Anwendung des Verfahrens befassen, um diese Fragen nach M{\"o}glichkeit zu beantworten. Dazu soll der verwendete Ansatz auf die Datenformate {\"u}bertragen werden, die Teil der Spezifikation des Virtual Company Dossiers - VCD - sind. Diese legen ebenso paket-basierte Formate fest, die innerhalb eines elektronischen Ausschreibungsprozesses verwendet werden. Sie erm{\"o}glichen die Erfassung von Evidenzen, die die notwendige Qualifikation eines Bewerbers, sowie die Erf{\"u}llung der, mit dem Ausschreibungsverfahren verbundenen Kriterien nachweisen. Im praktischen Teil werden somit zuerst die {\"A}hnlichkeiten der beiden Formate herausgearbeitet. Diese dienten der Identifizierung abstrakter Anforderungen, die, soweit m{\"o}glich, mit den gleichen Formalismen festgehalten wurden. Dabei wurden {\"A}nderungen an den unterst{\"u}tzenden Tools vorgenommen, um die Erfassung aller VCD-spezifischen Anforderungen zu erm{\"o}glichen. So wurden das Format, und das Tool zur Erstellung von Applikationsprofilen, angepasst. Schließlich erfolgten {\"A}nderungen am generischen Testsystem, welches zur Herleitung konkreter Testsysteme genutzt wird. Letztlich stellte sich heraus, dass {\"a}hnliche Anforderungen bestehen, und die unterst{\"u}tzenden Tools in einer Weise angepasst werden konnten, die die Menge der erfassbaren Anforderungen erweitert. Da der Hintergrund der beteiligten Spezifikationen sich zudem signifikant unterscheidet, ist davon auszugehen, dass das Verfahren in einem weiten Spektrum von Anwendungsf{\"a}llen eingesetzt werden kann.}, subject = {E-Learning}, language = {de} }