@misc{Jakobs2010, author = {Jakobs, Marcel}, title = {Statistische Konvergenzanalyse des RIP-Routingprotokolls}, url = {https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kola-4021}, institution = {Institut f{\"u}r Informatik}, pages = {101}, year = {2010}, abstract = {Ein Netzwerk, wie beispielsweise das Internet, ist eine Menge von Netzen, die durch Router miteinander verbunden sind. Ein Router ist ein Computer, der mit mehreren Netzwerkschnittstellen ausger{\"u}stet und an mehrere Netze angeschlossen ist, um zwischen diesen Pakete zu vermitteln. Man kann ein Netzwerk auch als Graph repr{\"a}sentieren, wobei Router als Knoten und Netze als Kanten angesehen werden k{\"o}nnen. Diesen Graph nennt man die Topologie des Netzwerks. Soll ein Paket in ein anderes Netz als das eigene gesendet werden, so wird es normalerweise dem sogenannten Default-Router gesendet. Dieser besitzt (wie jeder Router) eine Tabelle (die sogenannte Forwardingtabelle), die alle Netze enth{\"a}lt. Zus{\"a}tzlich ist in der Tabelle der jeweilige Router eingetragen, {\"u}ber den das Netz am besten erreicht werden kann. So wird das Paket von einem Router zum n{\"a}chsten geleitet, bis es das Zielnetz erreicht. Dabei schl{\"a}gt jeder Router in seiner Tabelle nach, welches der n{\"a}chste Router auf dem g{\"u}nstigsten Weg zum Zielnetz ist. Ein Routingprotokoll k{\"u}mmert sich um den automatischen Austausch von Informationen zwischen den Routern, um die Forwardingtabelle aufzubauen und auf dem aktuellen Stand zu halten. Sind die Tabellen aller Router auf dem aktuellen Stand, so befindet sich das Netzwerk in einem konvergenten Zustand. Die Zeit, die ben{\"o}tigt wird, um die Forwardingtabelle aufzubauen beziehungsweise sie nach einer {\"A}nderung der Topologie zu aktualisieren, wird Konvergenzzeit genannt. Das Routingprotokoll RIP ist ein bekanntes und gut erforschtes Distanzvektor-Protokoll. Jedoch gibt es bisher nur wenige Untersuchungen der Konvergenzeigenschaften (wie z.B. ben{\"o}tigte Zeit, um in einen konvergenten Zustand zu gelangen, oder das dabei erzeugte Trafficvolumen) dieses Protokolls. Ziel der Arbeit ist es einen Zusammenhang zwischen den Topologieeigenschaften eines Netzwerks und den Konvergenzeigenschaften bei Verwendung des RIP-Routingprotokills experimentell zu ermitteln. Hierf{\"u}r wurden {\"u}ber 5000 Einzelmessungen mit verschiedenen Topologien durchgef{\"u}hrt und statistisch ausgewertet. Aus den Ergebnissen wurden Formeln abgeleitet, mit deren Hilfe sich f{\"u}r ein beliebiges Netzwerk die Konvergenzeigenschaften anhand seiner Topologieeigenschaften approximieren lassen.}, subject = {Routing}, language = {de} }