@misc{Miczka2018, author = {Miczka, Julia}, title = {{\"U}bersetzung und Adaption der deutschen Fassung des Fragebogens zu Kompetenz- und Kontroll{\"u}berzeugungen in eine polnische Version}, url = {https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kola-19990}, institution = {Institut f{\"u}r Psychologie}, pages = {76}, year = {2018}, abstract = {Die vorliegende Arbeit hat die Adaption der {\"U}bersetzung des Fragebogens zu Kompetenz- und Kontroll{\"u}berzeugungen nach G{\"u}nter Krampen aus dem Jahr 1991 zum Ziel und pr{\"u}ft die {\"U}bersetzung auf ihre G{\"u}ltigkeit und Richtigkeit. Nach der Erkl{\"a}rung des Forschungsinteresses und der Herleitung des psychologischen Konstruktes der Kontrolle, sowie der Vorstellung des behandelten Fragebogens, werden Methoden der {\"U}bersetzung psychologischer Messinstrumente vorgestellt und im Anschluss des {\"U}bersetzungsprozesses des Fragebogens dargestellt, welcher aus einem Team-Ansatz bestand und durch die Kontrolle mehrerer Personen einen hohen Qualit{\"a}tsanspruch garantiert. Die Endfassung des Fragebogens wird an einer Stichprobe von N=129 polnischen Probanden untersucht und mit einer deutschen Kontrollgruppe von N=52 Probanden, sowie der Normierungsstichprobe aus dem deutschen Manual des Fragebogens zu Kompetenz- und Kontroll{\"u}berzeugungen (Krampen, 1991) verglichen. Teststatistische Kennwerte wie die Mittelwerte und Standardabweichungen der Items aber auch der Subskalen weisen eine große {\"A}hnlichkeit der Fragebogenversionen auf. Ebenso k{\"o}nnen die Trennsch{\"a}rfen der Items im Gruppenvergleich der drei Stichproben als zufriedenstellend angesehen werden. Die interne Konsistenz sowie die Testhalbierungsreliabilit{\"a}t k{\"o}nnen f{\"u}r die Subskalen sowie den gesamten Fragebogen in der polnischen Version gr{\"o}ßtenteils best{\"a}tigt werden, sodass die {\"U}bersetzung als reliabel anzusehen ist. Dar{\"u}ber hinaus kann die Validit{\"a}t durch testtheoretisch ad{\"a}quate Skaleninterkorrelationen und die Validierung mit dem externen Faktor des Wohlbefindens best{\"a}tigt werden. Die qualitative Erhebung zur {\"U}berpr{\"u}fung des Verst{\"a}ndnisses der {\"u}bersetzten Items, zeigt zudem ein homogenes unidimensionales Bild und best{\"a}tigt die Qualit{\"a}t der {\"U}bersetzung. Die faktorielle Analyse zeigt jedoch im Gegensatz zu den restlichen Untersuchungen deutliche Unterschiede auf, da aus der polnischen Stichprobe eine zweifaktorielle L{\"o}sung auf Sekund{\"a}rskalenniveau hervorgeht, wohingegen die Normstichprobe des Manuals, sowie die deutsche Stichprobe konstruktdifferenzierte und in der Theorie des Fragebogens begr{\"u}ndete vierfaktorielle Ausgaben aufzeigt. In jeder Version des Fragebogens wurden jedoch schwach ladende und faktoriell nicht klar zuordbare Items gefunden, welche eine statistische Itembereinigung des Fragebogens in der zuk{\"u}nftigen Arbeit mit dem Messinstrument legitimieren. Diese Unterschiede best{\"a}tigt auch die Procustean Factor Rotation, welche korrelative Differenzen zwischen den Faktoranalysen der deutschen und polnischen Daten anzeigt und in einer weiteren Untersuchung n{\"a}her beleuchtet werden sollte. Zusammenfassend kann die {\"U}bersetzung des Fragebogens zu Kompetenz- und Kontroll{\"u}berzeugungen als gelungen angesehen werden, auch wenn der Fragebogen sowohl in seiner Originalfassung als auch in der polnischen Version einer Optimierung unterlaufen sollte.}, subject = {Fragebogen}, language = {de} }