7 Künste und Unterhaltung
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Ästhetische Begegnungen IV thematisiert das Phänomen Intertextualität als ein dialogisches Prinzip zwischen musikalischer Struktur und psychischer Strukturierung und beleuchtet die Beziehungsspannung zwischen beiden Ebenen im musikalischen Hören, Agieren und ästhetischen Wahrnehmen. Kreative Prozesse, wie Komposition, aktives Musizieren oder Hören, entstehen im Zusammenspiel von musikalischer Struktur - durch klangliche Objekte in Haupt- und Nebenstrukturen erfahr- und definierbar - , und psychischer Struktur - in der Interaktion mit anderen in Primär- und Sekundärprozessen emotional und kognitiv erleb- und entwickelbar. Kreative Prozesse balancieren zwischen diesen Aspekten und erzeugen auf Basis individueller Wahrnehmungsmuster und subjektivierter Zuschreibungen eine Beziehungsspannung zwischen Psyche und Musik. Im Seminar wurden die Teilnehmenden dazu eingeladen, die Effekte dieser Beziehung zwischen musikalischer und psychischer Struktur im kreativen Gruppenprozess durch musiktheoretische Analyse und freie musikalische Hör- und Improvisationsprozesse zu erforschen und die Entstehung intertextueller Effekte in individuellen und Gruppendynamiken zu entfalten und zu reflektieren.
Noise
(2026)