Refine
Document Type
- Article (29)
- Conference Paper (16)
- Master's Thesis (5)
- Working Paper (4)
- Monograph (3)
- Report (2)
- Bachelor Thesis (1)
- Part of a Book (1)
- Part of Periodical (1)
Year of publication
- 2022 (62)
Institute
Keywords
- machine learning (3)
- photonic integrated circuit (3)
- COVID-19 (2)
- Transfer (2)
- Wissens- und Technologietransfer (2)
- surface plasmon resonance (2)
- 10-second heart rate variability (1)
- 3D printing (1)
- ALD (1)
- Acheta domesticus (house cricket) (1)
Der Titel suggeriert ein contradictio in adiecto, einen Widerspruch in sich. Wie kann ein Tempel des Wissens und der Bildungschancen sich der Bildung selbst gegenüber abhold verhalten? Wissen und Bildung im Hause zu haben, bedeutet – so die These – nicht zwangsläufig, dass man sich für Bildung in den eigenen Reihen einsetzen muss! Schritt für Schritt soll die provozierende These eine Erläuterung erfahren und mindestens ein Weg aus der deplorablen Lage aufgezeigt werden. Dieser Weg folgt der Markierung, aktiver als bislang in die Fort- und Weiterbildung zu investieren und ggf. die Rahmenbedingungen dafür zu modifizieren. Der Beitrag setzt gleichfalls voraus, dass Bibliotheken ihre Rolle als Partner ihrer jeweiligen Zielgruppen aktiv annehmen und mitgestalten wollen, nicht nur, aber auch auf der Woge tatsächlich und prognostiziert voranschreitender Automatisierung und Digitalisierung.
Facing an inexorable growth of the human population along with substantial environmental changes, the assurance of food security is a major challenge of the present century. To ensure responsible food consumption and production (SDG 12), new approaches in the food system are required. Thus, environmentally controlled, sustainable production of alternative food sources are of key interest for both urban agriculture and food research. To face the current challenge of integrating food production systems within existing structures, multidisciplinary discourses are required. Here, we bring together novel technologies and indoor farming techniques with the aim of supporting the development of sustainable food production systems. For this purpose, we investigated the feasibility of 10 composite materials for their innovative use as structural support in macroalgal cultivation (settlement substrates) and cricket rearing (housing). Considering material resistance, rigidity, and direct material-organism interactions, the bio-based composite polylactic acid (PLA) was identified as a suitable material for joint farming. For macroalgae cultivation, PLA sustained the corrosive cultivation conditions and provided a suitable substrate without affecting the macroalgal physiology or nutritional composition (carotenoids and chlorophylls). For cricket rearing, PLA provided a suitable and recyclable shelter, which was quickly accepted by the animals without any observed harm. In contrast, other common composite components like phenolic resin or aramid were found to be unsuitable due to being harmful for the cultivated organisms or instable toward the applied sterilization procedure. This multidisciplinary study not only provides profound insights in the developing field of urban indoor food production from a new perspective, but also bridges material science and farming approaches to develop new sustainable and resilient food production systems.
Die Lausitz durchläuft einen durch den Ausstieg aus der Braunkohleverstromung bedingten Strukturwandel. Dieser soll durch eine Vielzahl von Aktivitäten, Fördermitteln und neue Institutionen proaktiv gestaltet werden. Man erhofft sich neue wirtschaftliche Impulse und verstärkte Innovationsaktivitäten in der Region. Für die Schaffung von Innovationen fällt dem Wissens- und Technologietransfer (WTT) eine wichtige Rolle zu. Gerade in dieser bewegten Phase eines großen Transformationsprozesses stellt sich die Frage, wie es um das Angebot des WTT bestellt ist. Gibt es ausreichend und passende Impulse aus der Wissenschaft für Wirtschaft und Gesellschaft, werden diese bedarfsgerecht vermittelt? Für ein „gutes“ WTT-Angebot gibt es einige Anforderungen. Diese werden im vorliegenden Arbeitspapier dargestellt. Anschließend wird überprüft, ob das aktuelle Angebot in der Lausitz diesen Anforderungen genügt, basierend auf einer Expert:innenbefragung verschiedener im WTT aktiver Organisationen der Region.
Die Verarbeitung natürlicher Sprache durch Maschinen ist fester Bestandteil des Alltags. Die Verarbeitung erfolgt durch technische Sprachmodelle, die bereits viele Aufgaben erfolgreich lösen. Durch die stetige Weiterentwicklung entstehen mächtigere Modelle mit neuen Fähigkeiten. Eines der neuesten ist GPT-3. Das Ziel dieser Masterarbeit ist es, das Sprachmodell GPT-3 und dessen praktischen Einsatz zu untersuchen.
Zur Untersuchung des Modells werden die Fragen gestellt, was GPT-3 von anderen Modellen unterscheidet, wie es funktioniert und in welchen Bereichen es eingesetzt werden kann. Weiterhin wird die Frage untersucht, ob das Modell für den geplanten Chatbot der ZBW – Leibniz Informationszentrum Wirtschaft genutzt werden kann. Zudem wird untersucht, welche Voraussetzungen für einen Einsatz des Modells in einem Chatbot nötig sind.
Für die ersten drei Forschungsfragen wurde eine Literaturrecherche angewendet. Damit wurden Hintergründe zum Modell zusammengetragen, sowie Berichte aus der Praxis berücksichtigt. Für den Einsatz bei einem Chatbot wurde ein Prototyp erstellt, der von den Testpersonen genutzt und bewertet wurde.
Die Auswertung aktueller Literatur zu GPT-3 zeigt, dass sich das Modell durch seine neue Funktionsweise, die Größe der Parameter und Testdaten von anderen abhebt. Dadurch wurden neue Fähigkeiten möglich. GPT-3 kann bei vielen Einsatzgebieten, die auf natürlicher Sprache beruhen, eingesetzt werden. Dies umfasst klassische Natural Language Processing-Aufgaben, sowie neue Bereiche wie etwa die Programmierung. Im praktischen Test zeigte sich, dass es eine hohe Präzision erfordert, das Modell auf neue Themen anzulernen. Die Quote der richtigen Antwort des Chatbots war zu gering, um den Einsatz uneingeschränkt empfehlen zu können. Es bedarf weiterer Untersuchungen, um das Modell für den Einsatz im Chatbot der ZBW zu optimieren.
Silver halide polycrystalline infrared fibers (PIR) have unique properties such as excellent transmittance in the spectral range from 3 to 17 µm, while also being highly flexible, non-toxic, and non-hygroscopic. They are used in industry and medicine for CO2-laser power delivery, flexible infrared imaging, and remote process spectroscopy. While PIR fibers possess a quite low attenuation (0.1-0.5 dB/m) in the 8-12 µm range, their total transmittance is limited by significant Fresnel reflections at the fiber end faces due to the high refractive index of silver halide (>2.1). Functionalization of these surfaces with specially designed Anti-Reflective Microstructures (ARMs) enables a striking enhancement of fiber transmittance. In this work, direct imprinting (or embossing) of microstructures to fiber ends and their profiling with a microstructured knife was applied to fabricate such ARMs. The resulting two-dimensional Moth-eye microstructures and one-dimensional microgrooves at the PIR-fiber ends enable to an increase of fiber transmittance in a broadband range of (5-17 µm) as well as to reach up to 20% improvement for PIR-fiber laser cables used for power delivery of CO2-lasers at 10.6 µm.
Das Ziel der Masterarbeit ist es, ein Modell zur Validierung von Anforderungen in der Open Source-Software DSpace 7 zu entwickeln. Hierzu geht die Arbeit der Frage nach, inwiefern sich die im „COAR Framework for Good Practices in Repositories“ sowie im „DINI Zertifikat für Open-Access-Publikationsdienste“ geschilderten Mindestanforderungen und Empfehlungen in ein Vorgehensmodell zur Validierung dieser Anforderungen übersetzen lassen.
Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurden im methodischen Teil der Arbeit die im COAR Framework und im DINI Zertifikat enthaltenen Anforderungen in ein theoretisches Referenzmodell transferiert, um die Anforderungen und Empfehlungen in thematische Kategorien und Dimensionen einzuordnen. Die Weiterentwicklung des Modells erfolgte mit der Dimension, die die Anforderungen und Empfehlungen zu den technischen Features einer Repository-Software enthielt. Auf Basis der in dieser Dimension enthaltenen COAR- und DINI-Mindestanforderungen und Empfehlungen wurden gemeinsame Anforderungskategorien zur Gewinnung gemeinsamer Anforderungskriterien genutzt. Zur Vorbereitung der praktischen Erprobung des Modells erfolgte die Ausarbeitung einer Bewertungsskala zur Messung des „Grads der Anforderungserfüllung“ in DSpace 7. Diese ermöglichte die Gewinnung von Scores zur Messung der Anforderungserfüllung in DSpace 7. Zur unterschiedlichen Gewichtung der Scores wurden Gewichtungswerte definiert. Die Vorbereitung des Modells schloß mit der Auswahl von Ressourcen ab, die in der praktischen Erprobung des Modells zum Einsatz kommen sollten (insbesondere DSpace Wiki, DSpace 7 Demo, DSpace-Issues in GitHub).
Das entwickelte Validierungsmodell wurde in Form einer „Case Study“ in DSpace 7 praktisch erprobt. Hierzu wurden die Mindestanforderungen und Empfehlungen des DINI Zertifikats in der Dimension mit den technischen Features in DSpace 7 validiert. Die gewonnenen Scorewerte zum Grad der Anforderungserfüllung wurden entlang der Bewertungsskala generiert und bei einer nicht vollständigen Anforderungserfüllung Handlungsempfehlungen notiert.
Die gewonnenen Scorewerte der in DSpace 7 validierten Anforderungen wurden anschließend zusätzlich zur ungewichteten Form gewichtet berechnet, um der Unterscheidung des DINI Zertifikats in Mindestanforderungen und Empfehlungen zu entsprechen. Die Scorewerte der Anforderungen und Empfehlungen zu den technischen Features wurden anschließend kompakt in einem Netzdiagramm visualisiert.
Die Auswertung der Ergebnisse der Modellentwicklung und praktischen Erprobung des Modells zeigen, dass sich die Anforderungen von Frameworks, Standards, Guidelines etc. in ein Vorgehensmodell zur Validierung in DSpace 7 übertragen lassen. Ein signifikanter Mehrwert zeigte sich durch die detaillierte Bewertungsskala zur Messung des Erfüllungsgrads der Anforderungen in DSpace 7. Diese ermöglichte es, den Grad der Anforderungserfüllung exakt zu er- und begründen, um auf dieser Basis Handlungsempfehlungen zum Umgang mit verschiedenen Stufen der Anforderungserfüllung formulieren zu können. Es zeigte sich zudem, dass die Einordnung unterschiedlicher Standards, Richtlinien, Frameworks etc. in ein gemeinsames Referenzmodell gewinnbringend ist, da auf dieser Basis gemeinsame Anforderungskriterien definierbar sind, die – mit einem Standard etc. in der Open Source-Software des Interesses validiert – für andere Standards, Frameworks etc. mit gemeinsamen Anforderungskriterien nachnutzbar sind.
From creative destruction to destruction of the creatives: innovation in walled-off ecosystems
(2022)
For a long time, a prevailing view was that due to the dynamic nature of competition in digital markets intervention by antitrust authorities may do more harm than good. It was assumed that Joseph Schumpeter’s “perennial gales of creative destruction” would sufficiently discipline any incumbent digital firm as rivals were only ‘one click away’, switching costs low and network effects reversable. Based upon the economics of innovation, the article first examines the market conditions under which significant product improvement and/or disruptions from outside may develop and unfold. It then examines why such conditions are lacking where a single undertaking largely controls a digital ecosystem. The article concludes that the protective moats and walls that digital gatekeepers have built around their “cash cow” services significantly reduce the incentives and abilities to innovate for any participant within such ecosystem and to disrupt the incumbent’s service. Due to common interests and mutual interdependencies of the operators of the largest digital ecosystems, it also cannot be presumed that the lack of innovation within ecosystems (intra-ecosystem competition) is sufficiently outbalanced by innovation across ecosystems (inter-ecosystem competition). In such a setting, competition policy may no longer assume that dynamic competition sufficiently disciplines even dominant companies and that there is a higher risk from over-enforcement than from underenforcement. Accordingly, the measures proposed, for instance, in the European Digital Markets Act and the American Choice and Innovation Online Act to open up markets for innovation go into the right direction.
Die kommunalen Finanzen stehen seit Beginn der Coronakrise unter besonderer Beobachtung. Die deutsche Politik hat zurecht erkannt, dass bei der Bekämpfung der Krise eine handlungsfähige Kommunalpolitik zwingend notwendig ist. Tatsächlich haben die kommunalen Haushalte sowohl 2020 als auch 2021 mit Überschüssen abgeschlossen. Wie dieser Beitrag zeigt, sind die Gründe dafür sehr unterschiedlich. Die auskömmliche Finanzierung der Kommunen ist Garant für die effiziente Bewältigung der Krise vor Ort und die Rekordzahlen bei den kommunalen Investitionen sind der richtige Impuls in der Wirtschaftskrise.
The possibility of exploiting the enormous potential of graphene for microelectronics and photonics must go through the optimization of the graphene–metal contact. Achieving low contact resistance is essential for the consideration of graphene as a candidate material for electronic and photonic devices. This work has been carried out in an 8′′ wafer pilot-line for the integration of graphene into a CMOS environment. The main focus is to study the impact of the patterning of graphene and passivation on metal–graphene contact resistance. The latter is measured by means of transmission line measurement (TLM) with several contact designs. The presented approaches enable reproducible formation of contact resistivity as low as 660 Ω μm with a sheet resistance of 1.8 kΩ/□ by proper graphene patterning, passivation of the channel and a post-processing treatment such as annealing.

