363 Andere soziale Probleme und Sozialdienste
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Im Forschungsprojekt PhaceSpace wurde untersucht, wie sich Phantombilder mittels generativer, bilderzeugender KI (StyleGAN) erstellen lassen. Dazu wurde ein Prototyp entwickelt, der StyleGAN durch einen aufgabenspezifischen Mensch-KI-Dialog um einen iterativen Suchprozess im Gesichtsraum erweitert. In zwei Nutzerstudien wurden Benutzerschnittstelle und Interaktionsmöglichkeiten sowie der Such- und Auswahlprozess experimentell untersucht und weiterentwickelt. Im Ergebnis zeigte sich, dass die Nutzenden mit dem Prototyp geeignete Bilder von Zielpersonen erstellen konnten. Weiterentwicklungspotenzial besteht insbesondere in einer gezielten Suche und Auswahl nicht nur der Gesichter als Ganzes, sondern auch einzelner Gesichtspartien.
Background: Human identification in forensic contexts becomes challenging when fingerprints, dental records, or DNA are unavailable. The sphenoid sinus, owing to its protected anatomical location and high inter-individual variability, offers potential as a biometric marker.
Methods: We first replicated a YOLOv8-nano segmentation experiment using annotated CT scans in DICOM data format. Images were preprocessed with soft-tissue windowing and converted into high-quality PNGs for training. Model performance was evaluated with standard segmentation metrics. Based on observed limitations, we decided for 3D modelling approaches involving manual, semi-automatic, and normalization-based segmentation pipelines.
Results: The YOLOv8 model achieved high validation performance (mAP50 = 0.921; true positive rate = 91%; true negative rate = 100%), which is promising for the future implementation. However, its reliability for consistent sphenoid sinus segmentation was limited by anatomical complexity and heterogeneous datasets. In contrast, 3D modelling methods produced more robust and accurate reconstructions of the sphenoid sinus.
Conclusion: While deep learning-based 2D segmentation provides a strong baseline for sinus analysis, 3D modelling approaches currently offer greater reliability for forensic applications. Combining both strategies may pave the way toward fully automated, scalable identification frameworks based on sphenoid sinus morphology.
Die Kontamination von Flächen mit Rüstungsaltlasten durch sprengstofftypische Verbindungen (STV) wie 2,4,6-Trinitrotoluol (TNT) ist nach wie vor ein großes Risiko für Gesundheit und Umwelt. Die Hochdruckflüssigchromatographie (HPLC) ist in Kombination mit der Tandem-Massenspektrometrie (MS/MS) ein besonders sensitives und exaktes Verfahren zur Konzentrationsbestimmung derartiger Umweltkontaminanten. Jedoch benötigen die derzeit eingesetzten Methoden zur Extraktion und Quantifizierung viel Zeit und Bodenmaterial. Wir haben daher eine 20-minütige LC-MS/MS-Methode entwickelt, die in einer Probe simultan acht STV qualitativ und quantitativ nachweisen kann. Im Vergleich zur EPA-Referenzmethode konnte bei der Extraktion die eingesetzte Bodenmenge von 10 g auf 2 g reduziert und die Extraktionsdauer von 18 h auf 30 min verkürzt werden. Die abschließende Validierung zeigte eine gute Reproduzierbarkeit und mit etablierten Protokollen vergleichbare Detektions- (LOD) und Quantifizierungslimits (LOQ), so dass die optimierten Methoden für eine schnelle und zuverlässige Analyse von Realproben eingesetzt werden konnten.
Die klassische Fabrikplanung ist unabdingbar u. a. durch Aspekte des Qualitäts- und des Umweltmanagements zu erweitern und zu qualifizieren. Hier sollen stellvertretend die Belange der Umweltproblematik vordergründig erörtert werden.
Unternehmen müssen sich verstärkt den Umweltproblemen, die im Zusammenhang mit ihrer Leistungserstellung stehen, zuwenden. Nur bei umfassender Bewältigung der Problemkreise zur Umweltgerechtigkeit und -verträglichkeit können die Unternehmen einerseits den Forderungen der Gesellschaft und andererseits den Erwartungen der Kunden und Verbraucher bezüglich der Umweltverträglichkeit in allen Phasen des Produktlebenszyklus - also von der Produktidee bis hin zum Recycling und zur Entsorgung - gerecht werden.
Produktherstellung, -recycling und -entsorgung werden ursächlich eben auch durch den Entwurf der betreffenden Fabrikstrukturen - der Fabrikplanung - entscheidend geprägt. Bei Integration der fabrikökologischen Aspekte ab Konzeptphase der Fabrikplanung kann abgesichert werden, daß ab Inbetriebnahme neuer Fabrikstrukturen umweltverträglich produziert, recycelt und entsorgt wird.
Fragen der Zulieferungen und den sich daraus ergebenden Umweltproblemkreisen werden nicht erörtert. Hierzu wird auf die Literaturstelle [1] verwiesen.
Das Institut für Unternehmenslogistik am Technologietransfer- und Weiterbildungszentrum an der Technischen Fachhochschule Wildau ist im Rahmen des Logistikverbundes Berlin-Brandenburg gemeinsam mit innovativen Logistikdienstleistern stark in der anwendungsorientierten Projektarbeit integriert. So werden gemeinsam im Fachgebiet Logistik ganzheitliche Lösungskonzepte vom Entwurf bis zur Realisierung bearbeitet. Das gemeinsame Aufgabenspektrum reicht dabei von produktions- über entsorgungslogistische bis hin zu verkehrs- und vertriebslogistische Projekte. Als kombiniertes Beispiel dieser konkreten Projektarbeit zwischen Produktions- und Entsorgungslogistik wird nachfolgend die Entwicklung eines Demontageprozesses als Teil eines Wertstoffkreislaufes für das Altprodukt Waschmaschine mit der spezifischen Lösung des Demontageprozesses beschrieben.
A number of industrial waste waters show a non balanced compostion of inorganic nutrients, caused in the specific production process. In independence of the waste water treatment plant, the biodegradability rate of these sewage is often limited by several parameters. The consequences are a high susceptibility to trouble and problems to observe the limits of COD and other parameters. Subsequently a modified method of evolutive strategies is described as an alternative to the classical methods to eliminate limiting factors. The results are based on industrial waste water containing high amounts of surfactants (12.000 mg/l COD).
The frequent overstepping of ozone boundary thresholds and the ensuing discussions as to whether and in what way regional measures designed to limit emissions of ozone precursers could contribute to a reduction in ozone production were to starting point for a measuring project initiated by the governments of the two federal states in the Berlin-Brandenburg region. The structure of emissions in the region and the latter's weak orographic structure, with comparatively simple air current patterns, make this region a nearly ideal area for an investigation of the links between ozone formation and emission of ozone precursors.
The purpose of the project was in the first instance to improve knowledge of the chemical and meteorological processes which cause the formation of high ozone concentrations, and also to assess the effectiveness of regional emissions-reducing measures by means of photochemical model calculations.
Praktische Möglichkeiten der Abwasserbehandlung für Anschlußwerte von 4 bis 50 bzw. 500 Einwohnern
(1996)
In diesem Beitrag wird zu folgenden Punkten Stellung bezogen:
- Kurzdarstellung des Ist-Zustandes im Land Brandenburg
- Gesetzliche Grundlagen zur Abwasserbeseitigung
- Kurzinterpretation der gesetzliche Grundlagen
- Organisation der Abwasserbeseitigung im ländlichen Raum unter Einbeziehung des Anschluß- und Benutzungszwanges
- Möglichkeiten der Abwasserbeseitigung
- Kostenvergleich von zentralen und dezentralen Lösungen.
Im Jahre 1992 wurden erste Schritte unternommen, Meßgeräte für die Technische Fachhochschule Wildau (TFH Wildau) zu erwerben, die es dieser ermöglichen sollen, entsprechend den Standards der Luftüberwachung in den Bundesländern Berlin und Brandenburg, wichtige luftgetragene Schadstoffe kontinuierlich messend zu verfolgen. Bereits 1992 wurde für die Zukunft erwartet, daß in den neuen Bundesländern weiterhin alte und veraltete Industriezweige aufgeben müßten; die Industrieerneuerungen hinsichtlich der Emissionen jedoch so gering sein würden, daß es eine Perspektive für die Ausbildung der Studenten und für die Forschung in der Luftreinhaltung an der TFH Wildau nur für Immissionsuntersuchungen geben könnte. Nach wie vor ist die Verschmutzung der Atmosphäre durch zahlreiche, bislang noch nicht sanierte Emittenten aus den Bereichen Haushalt, Industrie und Verkehr erheblich, wenn auch, abgesehen von einigen Ausnahmen, abnehmend. Im Fachbereich Physikalische Technik der TFH Wildau beschäftigt sich eine von mehreren Spezialisierungsrichtungen mit der Untersuchung u. a. der Ausbreitung und des Verhaltens luftgetragener Schadstoffe.

