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In the last few years Generative Artificial Intelligence (GenAI) has taken universities by storm. This does not only affect the way what and how to teach and how to assess knowledge and competences in exams, but it also impacts the way how to do research. On one hand, GenAI has fast access to a huge amount of wide-ranging (explicit) knowledge and the capability to extract and combine knowledge that seems to be relevant in the context of certain research. On the other hand, research is closely linked to the human capability of being creative showing curiosity, care, collaboration, and critical thinking. Against this background, the paper addresses a question of immense social and also ethical relevance: May we use (Gen)AI as tool for scientific research and if so to what extent? The paper starts analysing the problem from a theoretical and conceptual point of view by comparing capabilities of GenAI with those of a good researcher. Based on this the complete research cycle is investigated to understand which capabilities are more helpful to achieve research results of high quality and novelty, but in an effective way. To gather empirical data from a self-experiment, the setup of an unexperienced researcher (e.g. PhD student) with just a rough idea about the intentional research focus was chosen. Addressing the first and fundamental phase of any research process, idea generation, by comparing performance of an AI researcher with a human one, results demonstrate the usefulness of combining strength of both worlds mandatorily keeping the human researcher in the loop. With this, the paper focusses on chances and challenges coming with the highly dynamic evolution of AI within a complex, knowledge-intense application area where human experience, problem-solving capability and creativity is decisive. It contributes to discussions about necessary adjustments in how organizations (and particularly universities) manage their knowledge generating potential considering artificial and human intelligence.
Citizen Science (CS) is a prominent field of application for Open Science (OS), and the two have strong synergies, such as: advocating for the data and metadata generated through science to be made publicly available [1]; supporting more equitable collaboration between different types of scientists and citizens; and facilitating knowledge transfer to a wider range of audiences [2]. While primarily targeted at CS, the EU-Citizen. Science platform can also support OS. One of its key functions is to act as a knowledge hub to aggregate, disseminate and promote experience and know-how; for example, by profiling CS projects and collecting tools, resources and training materials relevant to both fields. To do this, the platform has developed an information architecture that incorporates the public participation in scientific research (PPSR)—Common Conceptual Model①. This model consists of the Project Metadata Model, the Dataset Metadata Model and the Observation Data Model, which were specifically developed for CS initiatives. By implementing these, the platform will strengthen the interoperating arrangements that exist between other, similar platforms (e.g., BioCollect and SciStarter) to ensure that CS and OS continue to grow globally in terms of participants, impact and fields of application.
Mit der Eröffnung des Flughafens BER im Oktober 2020, dem Bau der Gigafactory von Tesla in Grünheide und der Microvast-Batteriefabrik in Ludwigsfelde beginnend im Sommer 2020 sind deutlich Signale für den Beginn einer neuen Phase der Entwicklung der Flughafenumfeldregion erkennbar.
Konzeptionell begleitet wird dieser Prozess zunächst durch die Fortschreibung des Gemeinsamen Strukturkonzeptes der Flughafenregion. Sie wurde von der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft Dialogforum Airport Berlin Brandenburg (KAG DF) im Jahr 2019 beauftragt und soll voraussichtlich im April 2021 abgeschlossen und bestätigt werden (vgl. Dialogforum-BER, 2020). Hinzu kommen die Grundlagenermittlung Verkehr Flughafenregion BER, die mit dem Bericht vom August 2019 abgeschlossen wurde, sowie der Dachmarkenprozess „Entwicklungsstrategie und Dachmarkenkonzeption für die Technologie- und Wissenschaftsregion Zeuthen – Wildau – Königs Wusterhausen“, der im Jahr 2019 begann und dessen Ergebnisse im Sommer 2020 veröffentlicht wurden. Schließlich beauftragte das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg die Technische Hochschule Wildau Ende 2019 mit der Analyse der Flughafenumfeldregion BER, für die die Frage nach der Beschaffenheit und Ansätzen einer Stärkung des Wissenschafts- und Technologiepotenzials der Region leitend war. Mit der Analyse sollten die Perspektiven verschiedener Akteur/innen, insbesondere aus den Bereichen Wirtschaftspolitik und Wirtschaftsförderung sowie Wissenschaft, auf die Region erhoben, aktuelle Projekte gesichtet und der Stand von Entwicklungsvorhaben, die mit der Entwicklung der Region in Zusammenhang stehen, ermittelt werden.
Die Wissenschaft öffnet sich in zunehmendem Maße anderen gesellschaftlichen Teilbereichen und unter dem Schlagwort Citizen Science (Bürgerwissenschaft) verstärkt auch Bürgerinnen und Bürgern. Ein solcher Öffnungsprozess ist, wie die gegenwärtige wissenschaftliche Diskussion zeigt, weder theoretisch noch praktisch unproblematisch. In diesem Beitrag werden deshalb zunächst verschiedene theoretisch-konzeptionelle Ansätze skizziert, die mit dem Thema Bürgerwissenschaft im Zusammenhang stehen, um die unterschiedlichen Facetten der Diskussion zu verdeutlichen. Des Weiteren beabsichtigen die Autorin und der Autor vor allem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen und Forschungsrichtungen für Chancen und Grenzen des Konzepts Bürgerwissenschaft und seiner praktischen Umsetzung in verschiedenen Formen zu sensibilisieren. Schließlich werden vor dem Hintergrund der theoretisch-konzeptionellen Diskussionen Anforderungen an den Aufbau eines bürgerwissenschaftlichen Panels an Hochschulen als mögliches Instrument von Citizen Science spezifiziert.
Am 31.12.1996 endete das Wissenschaftler-Integrations-Programm (WIP) in den neuen Ländern. Es war angelegt worden, um Teilen der in der Akademie der Wissenschaften der DDR arbeitenden (und mehrfach positiv evaluierten) Wissenschaftlern eine Übergangsphase zu finanzieren, in der sie einerseits ihre Arbeit kontinuierlich fortsetzen konnten und andererseits die Integration in einer Hochschule erfolgen sollte, da die Forschungslandschaft der DDR an die bundesdeutschen Strukturen anzupassen waren. Das vorab auf zwei Jahre angelegte, 1992 gestartete Programm konnte bis 1996 verlängert werden, wenn es gelang, eine Hochschule zu finden, die bekundete, an einer Integration dieser Wissenschaftler in ihrer Einrichtung interessiert zu sein.
Zielhochschule der Wissenschaftler in der von Prof. Dr. sc. H. Gündel gegründeten Gruppe, die sich in Fortführung ihrer langjährigen Forschungstätigkeit auf dem Gebiet der nichtthermischen Plasmen (auch Niedertemperaturplasmen), insbesondere zur Erzeugung von Laserlicht beschäftigte und auch noch beschäftigt, war die TFH Wildau.
Dies war für eine Berliner Einrichtung einerseits ungewöhnlich, andererseits auch nahe: In der Gründungsphase der TFH Wildau lag ein besonderes Schwergewicht auf den modernen Technologien, was sich auch dadurch ausdrückte, daß es einen Fachbereich Physikalische Technik gab, der heute im Fachbereich Ingenieur- und Wirtschaftsingenieurwesen als Studienrichtung weiter besteht. Da sich für die Zukunft eine immer breitere, auch ingenieurmäßige Anwendung der Plasma- und Lasertechnik abzeichnet und an den Deutschen Fachhochschulen dieses Gebiet (insbesondere die Plasmatechnik) kaum in der Lehre vertreten wird, wurde von beiden Seiten - der TFH Wildau auf der einen und der sich damals noch als WIP AG Niedertemperaturplasmen bezeichnenden Gruppe aus Berlin auf der anderen - eine Integration in einem Institut für Plasma- und Lasertechnik (IPLT) der TFH Wildau im Fachbereich Physikalische Technik angestrebt.
Verständigungsprozesse zwischen Ungarn und Deutschen in der fachübergreifenden Technikforschung
(1998)
Die folgenden Darlegungen basieren auf ersten Ergebnissen des Projekts "Technikfolgenbeurteilung und Wissenschaftsethik in Ländern Mittel- und Osteuropas. Eine Bestandsaufnahme", das der Verfasser als Gastwissenschaftler der Europäischen Akademie zur Erforschung von Folgen wissenschaftlich-technischer Entwicklungen Bad Neuenahr-Ahrweiler GmbH bearbeitet. Dabei wird - im Sinne des Themas dieses Workshop - bewußt auf das Ausführen von zahlreichen inhaltlichen Details verzichtet, um den Verständigungs-, den Kommunikations- und Informationsprozeß um so stärker hervorheben zu können.
Wenn es um die Bewertung von wissenschaftlichen Leistungen geht, berücksichtigt die aktuelle Evaluationspraxis nur eine begrenzte Anzahl an Dimensionen von Qualität und Relevanz von Forschung und Lehre und entspricht damit nicht mehr den Anforderungen, die aus der Komplexität des Wissenschaftssystems resultieren. Mit dem im Rahmen dieses Beitrages skizzierten ACUMEN-Portfolio wird ein ganzheitlicher Bewertungsansatz prototypisch vorgestellt, der Differenzierungen im Hinblick auf unterschiedliche Wissenschaftsdisziplinen ermöglicht und die Perspektive des einzelnen Wissenschaftlers in den Mittelpunkt der Evaluation rückt. Das ACUMEN-Portfolio ist ein Ergebnis des im Europäischen 7. Forschungsrahmenprogramm durchgeführten Projektes ACUMEN – Academic Careers Understood trough Measurements and Norms. Das Projekt wurde von März 2011 bis Februar 2014 gemeinsam von neun Partnern aus sieben Ländern unter der Leitung der Universität Leiden (NL), Centre for Science and Technology Studies (CWTS) durchgeführt.
Im Beitrag wird die Frage behandelt, inwieweit und in welcher Form offene Standards und verteilte Anwendungen als Grundlage einer „verteilten Wissensarbeit“ wirksam werden. Verteilte Wissensarbeit wiederum wird als substantielle Grundlage zur Beherrschung komplexer Herausforderungen und Problemlagen sowie als Voraussetzung für Innovationen und zur Schaffung von Mehrwert gefasst. Wir entwickeln unsere grundsätzliche Position wissenschaftstheoretisch und reflektieren sie an den aktuellen Zielen, Prozessen und Beispielen von Open Government, ohne sie darauf zu begrenzen.
For the Framework Research Program 7 funded project »Academic Careers Understood through Measurement and Norms« (ACUMEN), addressing the current discrepancy between the broader social and economic functions of scientific and scholarly research in all fields of the sciences, social sciences and the humanities and the dominant criteria for evaluating performance by researchers, it was necessary to have a concept what allowed to substantiate the gender dimension during the different research activities. The present paper shows the steps adapting a methodological oriented concept, developed systematically for health care studies to the other subject. It summarizes some points identified as possibly relevant and adapted especially for surveys and the qualitative interviews to know more about measuring of scientific output of scientists. The deduced procedures and advices are structured with regard to the research concept, the research design/questions, the methods and data collection, the data analysis and interpretation just like title, abstract, diction and visualization of reports as several research project steps. By using the adapted concept were deduced model questions for surveys and interviews, which are planned by ACUMEN partners.

