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In der Gemeinde Nuthetal haben junge Menschen beim Bürgerbudget einen Pavillon für die Jugend als Vorschlag eingereicht. Das Vorhaben wurde bei einer Ideenwerkstatt weiterentwickelt. Die anschließende Werbekampagne hatte Erfolg: Am „Tag der Entscheidung“ kam ihr Vorschlag bei der Abstimmung auf den zweiten Platz und erhielt eine Finanzierung aus dem Bürgerbudget.
Das Projekt JUBU vom mitMachen e.V. hat die jungen Menschen begleitet und aus ihrer Erfahrung das Format „Vorschlags-Expedition“ für die Jugend-Demokratiearbeit entwickelt. In Brandenburg leben mittlerweile über 40 Prozent der Menschen in einer Kommune mit einem Bürgerbudget. Oft wissen jedoch Jugendliche nichts von dieser Beteiligungsmöglichkeit. Dies möchten wir ändern!
Dieser Band enthält neben der Vorstellung des JUBU-Formats verschiedene Fachbeiträge und Interviews zum Thema politische Jugendbeteiligung in ländlichen Räumen aus Wissenschaft und Praxis sowie Anleitungen für Spiele zum Thema Demokratie.
Ob Bürgerbudgets, Kinder- und Jugendbudgets oder Schüler*innenHaushalte – sogenannte fondsbasierte Verfahren haben sich in den letzten Jahren rasch verbreitet. Sie können die Beteiligungs- und Mitwirkungsrechte junger Menschen an allen sie berührenden Gemeindeangelegenheiten, die die Brandenburger Kommunen aufgrund des § 18a BbgKVerf zusichern müssen, ergänzen und gehören somit zu den neu geschaffenen Möglichkeiten, mit denen die Beteiligung junger Menschen gefördert werden soll.
In diesem Band werden pädagogische Hintergründe und Konzepte der neuen Beteiligungsmöglichkeiten vorgestellt. Pädagogische Fachkräfte und junge Menschen berichten zudem in Interviews von ihren Erfahrungen in der Praxis: Was trägt zum Gelingen der sogenannten fondsbasierten Verfahren bei? Welche Probleme können auftreten und wie können Hindernisse überwunden werden?
Dieser Band fasst die Ergebnisse des Modellprojektes JUBU – Jugendbeteiligung bei Bürgerbudgets (2020 2024) zusammen, das der mitMachen e. V. in Brandenburg im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durchgeführt hat. Das JUBU-Team hat Formate und Spiele zu Bürgerbudgets für Offene Jugendarbeit und Schule entwickelt, die jungen Menschen den Zugang zu diesem realen Verfahren der „Erwachsenenwelt“ in der Kommune erleichtern sollen. Gleichzeitig werden Bürgerbudgets als Lern- und Erfahrungsorte für Demokratie genutzt.
Das Format „Demokratietag für Schulen“ wurde 2024 vom bap-Bundesausschuss für Politische Bildung mit dem Sonderpreis ausgezeichnet.
Dieser Band gibt einen Überblick über die Bürgerbudgets in Brandenburg und zeigt Perspektiven zur Beteiligung junger Menschen auf. Für die Studie wurden mittels telefonischer Befragung und Internetrecherche Daten von allen 36 Bürgerbudgets (2020) gesammelt – das Land Brandenburg ist mit dieser Anzahl Vorreiter in Deutschland. Die Ergebnisse werden mit zahlreichen Abbildungen anschaulich dargestellt. Darüber hinaus wird die Möglichkeit eines deutsch-polnischen Jugendaustauschs zum Thema Bürgerbudgets aufgezeigt.
Unsere Geburtskultur muss verändert werden - und das jetzt! Das Manifest für eine selbstbestimmte Geburtskultur ist ein Aufruf, die aktuellen Strukturen in der Geburtshilfe zu hinterfragen und sie zu verändern. Unsere Geburtskultur ist geprägt vom Leitsatz 'Hauptsache gesund'. Hinter dieser Maxime verbergen sich Entrechtung, Herabwürdigung und Gewalt. Darüber hinaus unterstellt er, man müsste Babys vor den Entscheidungen der Gebärenden schützen. Dabei ist klar: 'Das Beste' für Gebärende ist die Gesundheit ihrer Säuglinge. Die gebärende Person muss deshalb im Mittelpunkt des Geburtssystems stehen. Denn der Verlust von Selbstbestimmung während der Geburt ist nicht medizinisch erforderlich, sondern kulturell anerkannt. Dabei ist Selbstbestimmung unter der Geburt weder eine feministische Utopie am Rande des Realitätsverlusts noch eine spirituelle Erlösungsidee. Selbstbestimmung unter der Geburt ist und bleibt ein Menschenrecht. Das E-Book wird im ePub- und PDF-Format ausgeliefert.
Katharina Tolle ist davon überzeugt, dass es bei Geburten um mehr geht als 'Hauptsache gesund'. Und sie ist davon überzeugt, dass Frauen ihre Geschichten erzählen sollten -- um Mut zu machen, um systemische Probleme aufzuzeigen und um uns zu vermitteln, dass jede Geburtserfahrung einzigartig ist. Auf ihrem Blog Ich Gebäre veröffentlicht sie seit 2018 jede Woche Beiträge zur Geburtskultur und feministischen Geburtsvorbereitung. Und sie sammelt Geburtsgeschichten, denn für sie ist klar: Jede Geschichte sollte erzählt werden!
Wir vermitteln Stadt
(2023)
Katalog von Möglichkeiten für Bürgerbeteiligung
Die StadtAgenten Cottbus e. V. sind ein Verein aus Student*innen und Absolvent*innen des Studiengangs Stadt- und Regionalplanung der Brandenburgischen Technischen Universität in Cottbus (BTU). Der Verein gründete sich 2006. Seitdem bringt er sich als unabhängiger Akteur in die Stadtentwicklung in Cottbus ein. Das vorliegende Werk ist Dokumentation und Reflexion in einem. Es soll zugleich Anregung sein, für Akteur*innen in Cottbus, aber auch in anderen Städten, die sich für die Vermittlung von Stadtentwicklungsthemen und eine breite aufsuchende Beteiligung von Bürger*innen interessieren.
Für eine erfolgreiche Stadtentwicklung ist es notwendig, auch diejenigen Sachverhalte zu diskutieren, die langfristig und strategisch wichtig sind. Hier bildet die Aktivierung von Bürger*innen eine besondere Herausforderung. Das Buch stellt eine Reihe von Methoden vor, mit denen Menschen Zugang zu Stadtentwicklungsthemen erhalten können.
Stadtentwicklung ist – leider – komplex. Pläne und Modelle sind für Laien zudem schwer verständlich. Das Aufbereiten, Reduzieren und Präsentieren von Themen der Stadtentwicklung ist daher eine wichtige Voraussetzung für eine breit geführte Diskussion in der Stadtgesellschaft.
Im Laufe der Jahre wurde eine Reihe von Methoden angewendet und weiterentwickelt, die hier vorgestellt werden. Die Vermittlung stadtplanungsrelevanter Themen ist für die StadtAgenten keine Einbahnstraße. Zu den Aufgaben der Beteiligung gehört es daher auch, die Meinungen und Anregungen der Bürger*innen zu sichten,
zu verdichten und den verantwortlichen Akteur*innen vorzustellen. In der ehrenamtlichen Praxis gelingt dies mal mehr und mal weniger, mitunter jedoch mit großem Erfolg.
Einen bedeutenden Teil dieser Publikation nehmen die Projekte ein, die seit der Vereinsgründung durchgeführt wurden. Zunächst lag deren Fokus in Cottbus und der Umgebung.
Sämtliche vorgestellten Methoden und Ideen können und sollen gern ausprobiert und weiterentwickelt werden.
Inhaltsverzeichnis
1. Zum Begriff Konversion
2
1.1 Definition
2
1.2. Gesellschaftliche und raumordnerische Bedeutung
4
1.3. Akteure der Liegenschaftsk
onversion in Wünsdorf-Waldstadt
13
2. Methodik der Arbeit
19
2.1 Untersuchungsgegenstand
19
2.2 Herangehensweise
21
3. Historische Entwicklung der Garnisonsstadt
28
und ihrer Umgebung
4. Lage und verkehrsräumliche Erschließung
35
4.1 Großräumliche Lage
35
4.2 Naturräumliche Lage
38
4.3 Politisch-adminis
trative Situation
39
4.4 Verkehrsräumliche Lage
40
5. Situation in der Garnisonsstadt
43
nach Abzug der WGT und Entwicklungsziele
5.1 Planungsrechtliche Situation
43
5.2 Altlasten
48
5.3 Sozioökonomische Grundlagen
49
5.4 Infrastrukturelle und städtebauliche Situation
56
5.5 Ziele der Brandenburgischen Landesregierung
64
5.6 Wohnungspolitisches Konzept
71
5.7 Weitere Planungen und Maßnahmenvorhaben
79
6. Gegenwärtige Situation und Ausblick
85
6.1 Sozioökonomische Situation
85
6.2 Infrastrukturelle Situation
97
6.3 Konversionsfläche im
kommunalen Außenbereich
110
6.4 Städtebauliche Situation
112
6.5 Quintessenz – Herausforderung für die Stadt Zossen
118
6.6 Ausblick
126
7. Ursachen des Abweichens zwischen
135
Soll- und Ist-Zustand
7.1 Wohnsituation
135
7.2 Nachfrage an der Konversionsfläche
143
7.3 Bedeutungsverlust der Nachfrageorientierung
151
7.4 Kooperationen
154
7.5 Militärgeschichte des Standorts
161
8. Fazit und Handlungsempfehlungen
für die Stadt Zossen
166
8.1 Tabellarischer Vergleich des Soll- und Ist-Zustandes
166
8.2 Fazit
169
8.3 Handlungsempfehlungen für die Stadt Zossen
173
9. Anhang
182
Inhalt
Vorwort 03
1 Einführung 05
2 Quantitative Ausgangslage 07
3 Wesentliche Schlussfolgerungen aus der Standortbestimmung und dem
Dialogprozess – qualitative Bewertung 08
3.1 Vorrang des Kindeswohls 08
3.2 Kinderfreundliche Rahmengebung 09
3.3 Partizipation von Kindern und Jugendlichen 09
3.4 Information 10
4 Ziele und Maßnahmen 11
4.1 Vorrang des Kindeswohls 11
4.1.1 Kinder- und Jugendfreundlichkeit als Stadtschwerpunkt 11
4.1.2 Berücksichtigung der UN-Kinderrechtskonvention 12
4.1.3 Kinderfreundlichkeit als Querschnittsthema 13
4.1.4 Fortschreibung Gesundheitsatlas 16
4.1.5 Öffentliche Nutzung schulischer Ressourcen und KiTas 17
4.2 Kinderfreundliche Rahmengebung 20
4.2.1 Beteiligungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche 20
4.2.2 Einrichtung eines Kinder- und Jugendetats 22
4.2.3 Beschwerdemöglichkeiten für Kinder und Jugendliche 23
4.2.4 Öffentliche kindgerechte Freiräume und Spielplätze 24
4.3 Partizipation von Kindern und Jugendlichen 25
4.3.1 Strukturelle Verankerung von Partizipation von Kindern und Jugendlichen 25
4.3.2 Beteiligung bei Verkehrsplanungen im öffentlichen Raum 27
4.3.3 Partizipationsprozesse in KiTas 29
4.3.4 Beteiligung bei Bau- und Freiraumplanungen 30
4.4 Information 32
4.4.1 Kinder- und jugendgerechte Öffentlichkeitsarbeit 32
4.4.2 Kinderrechte bekannter machen 35
4.4.3 Regelmäßiger Bericht 36
5 Zusammenfassung 37
6 Evaluation und weiteres Verfahren 39
7 Danksagung 39
8 Abbildungen und Tabellen 39
9 Abkürzungsverzeichnis 40
10 Anhang 41
Wohnungsmarkt Potsdam
(2017)
Inhalt
0. Vorbemerkungen
1. Wohnbevölkerung
1.1. Gesamtstädtische Bevölkerungsentwicklung
1.2. Bevölkerungsentwicklung in den Sozialräumen
1.3. Bevölkerungsstruktur
2. Wohnungsmarkt
2.1. Entwicklung des Wohnungsbestandes
2.2. Wohnungsangebote für Transferhaushalte/ Auf Angemessenheit geprüfte Wohnungsangebote 2016
2.3. Wohnungsanzeigen
2.4. Mietenentwicklung
2.5. Wohnungsleerstand
3. Wohnungsbedarf
4. Soziale Wohnraumversorgung
5. Wohnungssicherung
5.1. Von Wohnungslosigkeit bedrohte Haushalte
5.2. Wohnungslose Haushalte
6. Wohngeld
7. Mietpreis- und belegungsgebundene Wohnungen
8. Wohnungsbindungen durch Kooperationsvereinbarungen der
Landeshauptstadt Potsdam
8.1. Wohnraumversorgungsvertrag
8.2. Modellprojekt Flexible Bindungen mit der ProPotsdam
8.3. Flexible Bindungen für öffentlich geförderte Wohnungen bei der ProPotsdam
8.4. Flexible Bindungen für öffentlich geförderte Wohnungen der
Wohnungsgenossenschaft „Karl Marx“ Potsdam eG
9. Fazit und Ausblick
9.1. Fazit
9.2. Ausblick
10. Anhang
Inhalt Seite
Vorwort 03
1 Einführung 05
2 Quantitative Ausgangslage 07
3 Wesentliche Schlussfolgerungen aus der Standortbestimmung und dem
Dialogprozess – qualitative Bewertung 08
3.1 Vorrang des Kindeswohls 08
3.2 Kinderfreundliche Rahmengebung 09
3.3 Partizipation von Kindern und Jugendlichen 09
3.4 Information 10
4 Ziele und Maßnahmen 11
4.1 Vorrang des Kindeswohls 11
4.1.1 Kinder- und Jugendfreundlichkeit als Stadtschwerpunkt 11
4.1.2 Berücksichtigung der UN-Kinderrechtskonvention 12
4.1.3 Kinderfreundlichkeit als Querschnittsthema 13
4.1.4 Fortschreibung Gesundheitsatlas 16
4.1.5 Öffentliche Nutzung schulischer Ressourcen und KiTas 17
4.2 Kinderfreundliche Rahmengebung 20
4.2.1 Beteiligungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche 20
4.2.2 Einrichtung eines Kinder- und Jugendetats 22
4.2.3 Beschwerdemöglichkeiten für Kinder und Jugendliche 23
4.2.4 Öffentliche kindgerechte Freiräume und Spielplätze 24
4.3 Partizipation von Kindern und Jugendlichen 25
4.3.1 Strukturelle Verankerung von Partizipation von Kindern und Jugendlichen 25
4.3.2 Beteiligung bei Verkehrsplanungen im öffentlichen Raum 27
4.3.3 Partizipationsprozesse in KiTas 29
4.3.4 Beteiligung bei Bau- und Freiraumplanungen 30
4.4 Information 32
4.4.1 Kinder- und jugendgerechte Öffentlichkeitsarbeit 32
4.4.2 Kinderrechte bekannter machen 35
4.4.3 Regelmäßiger Bericht 36
5 Zusammenfassung 37
6 Evaluation und weiteres Verfahren 39
7 Danksagung 39
8 Abbildungen und Tabellen 39
9 Abkürzungsverzeichnis 40
10 Anhang