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Der Beitrag beschäftigt sich mit dem Einsatz virtueller Lernräume und Künstlicher Intelligenz im Rahmen des digi.peer-Projekts, das durch innovative Ansätze Studierende bei der Erstellung ihrer Abschlussarbeit unterstützt. Die Gruppendiskussionen mit Studierenden beleuchten Chancen und Risiken von KI, Fragen zur ethischen Nutzung, Datensicherheit sowie zum Einfluss von KI auf individuelle und kollaborative Lernprozesse. Erste Erkenntnisse zeigen, dass Studierende KI zur Unterstützung nutzen, gleichzeitig bestehen Unsicherheiten hinsichtlich Datenschutz und ethischer Dimensionen. Das Projekt betont die Notwendigkeit ergänzender Workshops und Hochschulrichtlinien, um einen verantwortungsbewussten Umgang mit KI zu fördern und digitale Zukunftskompetenzen weiterentwickeln zu können.
Der Beitrag zeigt auf, wie generative Künstliche Intelligenz die Hochschullehre didaktisch transformieren kann, ohne zum Selbstzweck zu werden. Dabei wird betont, dass der Erfolg von KI-Einsatz nicht in der Technik, sondern im didaktischen Design liegt. KI muss reflektiert, ethisch fundiert und lernwirksam integriert werden. Anhand eines Modells werden drei Perspektiven skizziert: KI als Werkzeug, als Treiber neuer Lernformen und als Lerngegenstand. Der Fokus liegt auf der Förderung von Future Skills wie kritischem Denken, Medienkompetenz, ethischer Reflexion und inklusiver Teilhabe. Praxisbeispiele zeigen, wie KI als Begleitung, Reflexionsmedium und zur Impulsgebung sinnvoll in die Lehre eingebunden werden kann. Abschließend werden Leitplanken wie transparente Bewertung, partizipative Gestaltung, Weiterbildung für Lehrende und die Verankerung von Urteils- und Verantwortungskompetenz gefordert, damit KI als didaktisch gerahmtes Werkzeug zur Stärkung von Lernqualität, Inklusion und Zukunftsfähigkeit eingesetzt werden kann.
Die 53. Lieferung ergänzt das Werk um sechs Beiträge, die den Fokus auf Armutssensibilität, Klassismuskritik und soziale Gerechtigkeit in der frühkindlichen Bildung legen. Diese beleuchten, wie soziale Ungleichheiten im Kita-Alltag wirken und pädagogische Praxis gerechter gestaltet werden kann, z. B. theoretische Grundlagen für klassismuskritische Ansätze in der Frühpädagogik, Spannungsfeld zwischen Kindertagesbetreuung und sozialer Ungleichheit und Wege zu mehr Gerechtigkeit, konkrete Herausforderungen von Klassismus in der Bildungspraxis und Handlungsstrategien und wie Elternarbeit mit sozialer Sensibilität gelingen kann. Aufgezeigt werden ebenfalls praktische Impulse für Erziehungspartnerschaften, praxiserprobte Instrumente armutssensibler Unterstützung sowie Anregungen für die Umsetzung klassismuskritischer Inhalte in Fortbildungen und Teamsitzungen.
De-Scripting Social Work
(2026)
In der Schriftenreihe erscheinen wissenschaftliche Arbeiten, die die digitale Transformation Sozialer Arbeit analysieren und konzeptionell weiterentwickeln. Im Fokus stehen neben technischen Voraussetzungen und digitalen Infrastrukturen vor allem ihre gesellschaftlichen, ethischen, professionellen und subjektbezogenen Implikationen – etwa in Fragen von Macht und Ungleichheit, Teilhabe und Inklusion, Verantwortung und Professionalität.
Neben herausragenden Dissertationen umfasst die Reihe auch Monographien sowie Sammel- und Tagungsbände. Willkommen sind empirisch fundierte und theoretisch reflektierte Beiträge aus nationalen und internationalen Kontexten, die Digitalisierung und Digitalität in der Sozialen Arbeit kritisch einordnen und Perspektiven für Forschung, Lehre und Praxis eröffnen.
DieseAusgabe widmet sich dem Thema Klassismus in der frühkindlichen Bildung und stellt eine praxisnahe Auseinandersetzung mit sozialer Ungleichheit in Kitas bereit. Die Beiträge von Wissenschaftler:innen und Praktiker:innen zeigen, dass Kitas, trotz ihres Potenzials als Chancengleicher, auch strukturelle und kulturelle Barrieren reproduzieren, die sozial benachteiligte Kinder und Familien ausschließen.
Sensibilisierung für Klassismus im Kita-Alltag / Vielfalt zeigen, Vielfalt verhandeln: Diversitätssensible Materialien für Kleinkinder in Krippe und Kita / Klassismus in der Kita / Klassismus im Zusammenspiel mit Heteronormativität und Rassismus – Intersektionale Perspektiven auf frühe Bildungszugänge / Diversität im Kita-Alltag – Zwischen Bildungszugang und sozialer Ungleichheit
Im Projekt digi.peer wird untersucht, wie KI-gestütztes Arbeiten zur Förde-rung digitaler Schlüsselkompetenzen bei Studierenden der Sozialen Arbeit beitragen kann. Im Zentrum stehen didaktisch gerahmte Lernformate, die generative KI in die Arbeitsprozesse integrieren, um die Anwendungs-kompetenz zu stärken. Ziel ist eine reflexive KI-Bildung, die Studierende auf die digitale Arbeitswelt vorbereitet. Neben methodischer Innovation werden rechtliche Rahmenbedingungen und ethische Fragen thematisiert. Das ergänzende Zertifikatsprogramm digi.peer+ sowie das Projekt KISS (KI-Kompetenzen bei Studierenden stärken) erweitern dieses Angebot. Herausforderungen zeigen sich in häufig noch unklaren Richtlinien sowie heterogenen Vorkenntnissen der Studierenden und verdeutlichen die Not-wendigkeit, Künstliche Intelligenz reflektiert und verantwortungsvoll in die Hochschullehre zu integrieren.
Mit dieser Lieferung beginnt der erste Teil einer rechtlich-fachlichen Erweiterung Ihres Werkes: Kitarecht von A bis Z. In alphabetischer Reihenfolge erhalten Sie praxisnahe und juristisch fundierte Erläuterungen zu zentralen Begriffen und Fragestellungen aus dem Alltag der Kleinstkinderbetreuung – von Arbeitszeugnis über Beteiligung von Eltern hin zu Gewaltfreie Erziehung und Hilfeplanverfahren.
Jeder Eintrag ist so aufbereitet, dass er Sie als pädagogische Fachkraft, Leitung und/ oder Träger direkt im Alltag unterstützen kann: klar strukturiert, mit Bezug zur Praxis, zitiert nach geltendem Recht und mit Hinweisen auf aktuelle Rechtsprechung und Fachliteratur.
Diese Lieferung legt damit den ersten Grundstein für eine systematische Rechtswissensquelle. Zukünftige Ergänzungen werden gesetzliche Änderungen, Urteile und fachliche Erkenntnisse berücksichtigen.
Teil 2 von „Kitarecht von A bis Z – Rechtliche Grundlagen für Krippe, Kindergarten und Kita“ mit Literaturverzeichnis folgt in der nächsten Lieferung.
Diese Lieferung setzt die rechtlich-fachliche Erweiterung mit den Buchstaben I bis Z fort. In alphabetischer Reihenfolge erhalten Sie praxisnahe und juristisch fundierte Erläuterungen zu zentralen Begriffen und Fragestellungen aus dem Alltag der Kleinstkinderbetreuung.
Jeder Eintrag ist so aufbereitet, dass er Sie als pädagogische Fachkraft, Leitung und/ oder Träger direkt im Alltag unterstützen kann: klar strukturiert, mit Bezug zur Praxis, zitiert nach geltendem Recht und mit Hinweisen auf aktuelle Rechtsprechung und Fachliteratur.
Teil 1 von „Kitarecht von A bis Z – Rechtliche Grundlagen für Krippe, Kindergarten und Kita“ erschien in der vorherigen 55. Lieferung.
Ressourcen statt Defizite
(2026)
Wenn Barrieren sichtbar werden, braucht es konkrete Werkzeuge zum Brückenbauen. Ressourcenorientierung ist dabei mehr als eine Methode, sie ist eine Haltung und zentrale Grundlage für gelingendes Ankommen. Der interaktive Workshop vermittelt Instrumente und überträgt sie auf die Herausforderungen der Migrationsarbeit. Anhand von dialogischen Übungen lernen die Teilnehmenden Ressourcen auf der Ebene von Einzelpersonen, Organisationen, Netzwerken und Sozialräumen zu erkennen, zu aktivieren und zu stärken.
Die Bedeutung einer wertschätzenden Wahrnehmung: Pädagog*innen stärken mit Sensibilität und transkultureller Kompetenz die frühkindliche Entwicklung / Vom Kind aus gedacht: Beziehungsdynamiken zwischen Kindern, Pädagog*innen und Eltern / Einfühlung in die Perspektiven von Eltern: Beziehungsdynamiken zwischen Eltern, Kindern und Pädagog*innen
Empfehlung für Fachmedien zum Thema Verlust und Trauer in der pädagogischen Arbeit. 49. Lieferung
(2025)
In der frühkindlichen Bildung ist es essenziell, die Themen Verlust und Trauer sensibel und nachhaltig zu integrieren. Zur Unterstützung wird der Einsatz ausgewählter Filme empfohlen, die kulturelle und emotionale Perspektiven eröffnen. Beide Filme bieten Impulse für Fachkräfte – sowohl individuell als auch im Team – und fördern eine empathische, kulturreflektierte Auseinandersetzung mit Tod und Trauer in der pädagogischen Praxis: 1 „Nokan – Die Kunst des Ausklangs“ (2008) zeigt anhand japanischer Bestattungsrituale einen würdevollen und berührenden Umgang mit Tod und Abschied. Der Film sensibilisiert für kulturelle Vielfalt und eröffnet neue Denkweisen zum Thema Sterben. 2 „Kirschblüten – Hanami“ (2008) thematisiert Trauer und Verlust aus interkultureller Sicht und regt zur Reflexion über eigene Trauerprozesse an. Die ruhige Erzählweise lädt dazu ein, emotionale Tiefe im pädagogischen Kontext zuzulassen.
Die Beiträge widmen sich dem sensiblen Themenfeld "Tod, Trauer und Verlust in der frühen Kindheit" und beleuchten praxisnahe Wege, wie pädagogische Fachkräfte Kinder in herausfordernden Lebenssituationen begleiten können. Neben konkreten Erfahrungen aus der Trauerbegleitung und Hospizarbeit werden Impulse zur Stärkung von Sicherheit, Geborgenheit und Beziehungsgestaltung in Verlustsituationen vorgestellt. Darüber hinaus wird mit dem „Emotionskabinett“ ein innovatives Instrument zur Erziehungspartnerschaft vorgestellt, ergänzt durch Empfehlungen zu Fachliteratur und Medien sowie Reflexionen zur Haltung pädagogischer Teams und zur Entwicklung professioneller Handlungssicherheit.
Die Rezension hebt hervor, dass Elke Schlössers Buch ein praxisnaher Leitfaden für pädagogische Fachkräfte in Kitas ist, um Kinder einfühlsam beim Thema Tod und Trauer zu begleiten. In einer von Krisen geprägten Zeit bietet das Werk Orientierung und stärkt die Trauerkompetenz im pädagogischen Alltag. Es überzeugt durch eine klare Struktur, konkrete Handlungsempfehlungen und den sensiblen Umgang mit kindlichen Fragen – sowohl bei allgemeiner Neugier als auch bei persönlicher Betroffenheit. Besonders betont werden die Bedeutung von Ritualen, Bilderbüchern und die Zusammenarbeit mit Eltern.
KI trifft Future Skills
(2025)
Wie können Studierende durch KI im wissenschaftlichen Schreibprozess digitale Future Skills entwickeln? Der Input aus dem Projekt digi.peer der TH Rosenheim zeigt praxisnah, wie transformative Kompetenzen gefördert und gleichzeitig kritisch reflektiert werden können. Ziel ist es, die Diskussionsteilnehmer:innen dazu zu ermutigen, die Implikationen und möglichen Risiken der digitalen Transformation in der Hochschullehre im Kontext der Vermittlung digitaler Future Skills aktiv zu reflektieren.
Die Lieferung widmet sich dem Thema der emotionalen Kompetenz, Resilienz und Achtsamkeit im frühkindlichen Bildungs- und Betreuungsbereich. Ziel der praxisorientierten Beiträge ist es, zentrale Einflussfaktoren zu beleuchten und innovative Ansätze für die pädagogische Praxis bereitzustellen. Die Lieferung bietet somit sowohl theoretische Einblicke in relevante Themenfelder der frühkindlichen Bildung als auch konkrete praktische Impulse, um die Qualität und Professionalität in Krippe, Kindergarten und Kita weiter zu stärken.
Die Beiträge fokussieren auf die Entwicklung emotionaler Kompetenz bei Kleinkindern und analysieren individuelle, familiäre und soziale Einflussfaktoren. Speziell thematisiert werden die Rolle des pädagogischen Handelns, der Raumgestaltung und institutioneller Rahmenbedingungen für die Förderung emotionaler Fähigkeiten.
Im Kontext der Resilienz werden deren Bedeutung als Schlüsselkompetenz für Führungskräfte in Kindertagesstätten beleuchtet und praxisnahe Ansätze zur Stärkung von Widerstandsfähigkeit im Leitungskontext angeboten. Weiterführend wird sich dem Thema Selbstfürsorge im Kita-Alltag gewidmet und diese Ansätze für Kita-Leitungen konkretisiert und aufgezeigt, wie Self Care die Resilienz von Leitungen und Teams nachhaltig fördern kann.
Darüber hinaus wird ein praxisnaher Ansatz zur Vermittlung von Achtsamkeit und Distanzzonen in der Pflege präsentiert sowie ergänzend dazu Vorlagen für Praxisübungen zur Verfügung gestellt, die speziell für Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen entwickelt wurden.
Diese Lieferung beleuchtet ein breit gefächertes Spektrum an aktuellen Themen aus der Betreuung und Organisation von Kindertagesstätten, mit einem besonderen Fokus auf Krisenkommunikation, Digitalisierung, rechtliche Grundlagen sowie Organisationsentwicklung. Die Beiträge umfassen sowohl praxisorientierte als auch theoretische Perspektiven und setzen sich mit Herausforderungen und Veränderungen in der frühkindlichen Betreuung auseinander: 1 Überlegungen und praxisnahe Erfahrungen zur Öffentlichkeitsarbeit in Notfallsituationen. 2 Überblick über vielfältige Möglichkeiten für digitale Unterstützung in der Kita-Organisation. 3 Digitale Projektmanagement-Methoden, um komplexe Planungen zu strukturieren und durchzuführen. 4 Einfluss gesellschaftlicher Veränderungen auf die Kitalandschaft, insbesondere rechtliche Grundlagen. 5 Aktuelle Herausforderungen und Kriterien für die Organisation und Zielsetzung von Kitas im heutigen Kontext. 6 Theoretische Grundlagen der Organisationsentwicklung in Kitas und Überblick über den Stand der Forschung. 7 Konkrete Faktoren, die die Organisationsentwicklung fördern oder behindern können.
Die 52. Lieferung widmet sich vielseitigen Themen rund um Teamführung, Personalentwicklung und den Umgang mit Herausforderungen im pädagogischen Bereich, z. B. Potenziale der Teamvielfalt und Impulse für eine erfolgreiche Führung heterogener Teams, Förderung von Kreativität im Team und praxistaugliche Ansätze zur Personalgewinnung sowie Umgang mit Personalmangel, Auswirkungen des Fachkräftemangels auf das System der Kindertagesbetreuung sowie Lösungsmöglichkeiten aus Perspektive einer Interessensvertretung des pädagogischen Personals sowie Weiterentwicklung der Kollegialen Beratung durch multidisziplinäre Fallanalysen als Instrument zur Personalentwicklung.
Der Beitrag analysiert die didaktischen, ethischen und hochschulpolitischen Herausforderungen und Potenziale von Künstlicher Intelligenz in der Lehre der Sozialen Arbeit. Im Zentrum steht das Forschungsprojekt digi.peer an der Technischen Hochschule Rosenheim, das Peer-Mentoring und den Einsatz KI-gestützter Tools zur Förderung wissenschaftlicher Schreibkompetenzen kombiniert. Aktuelle Studien zeigen, dass Studierende KI-Tools vielseitig nutzen und darin sowohl Chancen als auch Risiken erkennen. KI-Anwendungen werden unter Studierenden meist als hilfreiche Unterstützung wahrgenommen. Gleichzeitig besteht Bedarf an Reflexion, ethischer Orientierung und klaren
institutionellen Regelungen zum Einsatz von KI im Studium. Daher plädieren die Autor:innen für eine partizipative, strategisch fundierte und didaktisch durchdachte Integration von KI in Studium und Lehre, um akademische Integrität zu gewährleisten und digitale Schlüsselkompetenzen bei Studierenden zu fördern.
In der Sozialen Arbeit zielt der ressourcenorientierte Ansatz darauf ab, die vorhandenen Ressourcen und Potenziale von Adressat*innen systematisch in die Hilfeplanung und -gestaltung einzubeziehen. Die rechtliche Grundlage dafür wurde durch die Integration des Lebensweltkonzepts nach Hans Thiersch im SGB VIII für die Kinder- und Jugendhilfe geschaffen. Trotz dieser rechtlichen Basis wird jedoch in der Praxis noch nicht durchgängig ressourcenorientiert gearbeitet. Der Artikel stellt konkrete Methoden vor, die Fachkräfte unterstützen können, ressourcenorientiert(er) zu arbeiten. Abschließend wird auf einen kostenfreien Online-Zertifikatskurs der Virtuellen Hochschule Bayern (vhb) hingewiesen, der Interessierten Möglichkeit bietet, eine ressourcenorientierte Haltung zu entwickeln und praxisnahe Methoden zur Aktivierung von Ressourcen kennenzulernen.
Der Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung „Teilhabe, Vernetzung und Versorgungsgestaltung im Gesundheitswesen“ behandelte die Implementierung von Diversity Management in sozialen Organisationen. Im Fokus stand die Nutzung von Vielfalt als Ressource, die Förderung von Chancengleichheit und die Sensibilisierung für unbewusste Vorurteile. Praktische Beispiele, insbesondere aus dem Pflegebereich, zeigten, wie diversitätsbewusste Organisationskultur, Führung, Personalmanagement und Kommunikation umgesetzt werden können, um Innovation, Akzeptanz und Teamstärke zu fördern.
Die digitale Transformation vollzieht sich in einer gesamtgesellschaftlichen Wirkung und ist damit für die Disziplin, Profession und Klientel Sozialer Arbeit in den vergangenen Jahren zu einem zentralen, gegenstands(mit)bestimmenden Querschnittsthema geworden. Der vorliegende Band möchte dieser Entwicklung begegnen, indem er Studierenden, Lehrenden, Forschenden und der Praxis Sozialer Arbeit perspektivenöffnende Befunde digitaler Projektarbeit in der Sozialen Arbeit zur Verfügung stellt, die eine gelingende Gestaltung des digitalen Wandels in den Fokus rücken.
Die moderne Hochschullehre ist einem stetigen Wandel unterworfen, der auch durch eine rasante Entwicklung digitaler Technologien und neuer Lehrkonzepte geprägt ist. In diesem Zusammenhang gewinnen virtuelle Lehr- und Lernräume eine immer größere Bedeutung. Die fortschreitende Digitalisierung eröffnet dabei Lehrenden wie Lernenden vielfältige Möglichkeiten, traditionelle Vorlesungssäle und Seminarzimmer zu erweitern und kreative Lehr-/ Lernumgebungen zu gestalten. Der vorliegende Beitrag widmet sich daher dem Themenkomplex virtueller Lehr-/ Lernumgebungen und möchte praxistheoretische Konzepte, Einsatzmöglichkeiten und Erfahrungen aufzeigen.
Nachhaltigkeit im Kita-Alltag: Möglichkeiten und Wege, um nachhaltige Prinzipien in den Kita-Betrieb zu integrieren und eine nachhaltige Zukunft zu gestalten. / Umgang mit Rassismus und Diskriminierung: Strategien und Maßnahmen, um eine diskriminierungsfreie Umgebung in den Kitas zu schaffen und Diversity-Kompetenz zu fördern. / Sicherheit der Kinder: Praxisnahe Ansätze, um Kinder vor körperlicher und psychischer Gewalt zu schützen. / Kooperationen im Sozialraum: Die Bedeutung von Zusammenarbeit zwischen Kitas und anderen Einrichtungen im Sozialraum, um die Bedürfnisse aller Familien zu berücksichtigen.
Im vorliegenden Beitrag wird die in der Disziplin geführte Diskussion um Chancen und Risiken des dualen Studiums Soziale Arbeit erörtert. Erfreut sich das duale Studium auf Träger- und Studierendenseite wachsender Beliebtheit, wird die Zunahme dualer Studienformate in der Disziplin Soziale Arbeit mit Skepsis betrachtet. Es zeigt sich so ein Spannungsfeld zwischen den Chancen erweiterter Ausbildungswege und den potenziellen Risiken einer Veränderung der Professionalisierung der Sozialen Arbeit. Einige der Befürchtungen werden im Folgenden dargestellt und mit der ausbaufähigen Forschungslage konfrontiert. Darauf aufbauend wird das Forschungsprojekt „Wissen – Können – Haltung: Befragung Studierender zur Kompetenzentwicklung in dualen und vollzeitregulären Studienformaten der Sozialen Arbeit (WisKHa.dual)“ der TH Rosenheim, TH Augsburg und Fliedner Fachhochschule Düsseldorf vorgestellt, das diese wichtige Diskussion aufgreift und die Ausprägung von Wissen, Können und Haltung bei Studierenden in verschiedenen Studienformaten durch Datenmaterial fundieren möchte.
Diese Lieferung des Loseblattwerks "Betreuung von Kleinstkindern: Qualität von Anfang an" bietet praxisorientierte Ansätze und bewährte Methoden für die Kommunikation und Zusammenarbeit mit Eltern in der Kleinstkinderbetreuung. Die Beiträge thematisieren die Bedeutung einer wertschätzenden Haltung und des aktiven Dialogs für eine gelingende Zusammenarbeit zwischen pädagogischen Fachkräften und Eltern. Betont wird die Wichtigkeit von Bindung und Beziehungsprozessen zwischen pädagogischen Fachkräften und Eltern sowie zwischen Eltern und Kindern, es werden Erfahrungen aus der Praxis geteilt und Impulse für eine gelingende Erziehungspartnerschaft benannt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Bewältigung herausfordernder Situationen mit Erziehungsberechtigten. In diesem Zusammenhabg werden Strategien und Methoden angeboten, um solche Situationen souverän zu meistern. Zusätzlich enthält die Lieferung einen Beitrag zur Kommunikation mit Eltern von kommunikationsbeeinträchtigten Kleinstkindern, der spezielle Ansätze und Methoden für die Kommunikation mit diesen Eltern vorstellt. Insgesamt bietet die 47. Lieferung wertvolle Anregungen und Unterstützung für pädagogische Fachkräfte, um ihre Kommunikation und Zusammenarbeit mit Eltern zu verbessern und eine gelingende Erziehungspartnerschaft aufzubauen.
Gesundheitsmanagement
(2024)
Die wachsenden Anforderungen an Beschäftigte in Kitas lassen nicht nur für älter werdende Fachkräfte das Thema Gesundheit als zentralen Punkt für Träger und Leitung erkennen. Die Förderung von Gesundheit im Betrieb ist daher „Teil einer Unternehmensstrategie, die darauf abzielt, physische und psychische Krankheiten am Arbeitsplatz vorzubeugen, Gesundheitspotenziale zu stärken und das Wohlbefinden am Arbeitsplatz zu verbessern“ (ENWHP 2014, S. 3). Unter dem Begriff Gesundheitsmanagement sollen daher im folgenden Beitrag Maßnahmen und Angebote verstanden werden, die als betriebliches Gesundheitsmanagement in Organisationen in unterschiedlichen Kontexten die Gesundheit von Beschäftigten fördern.
Die Kita im Sozialraum
(2024)
»Das Zusammenspiel unterschiedlicher Bildungsakteure und -gelegenheiten ist sozialräum-lich auszugestalten und in kommunaler Verantwortung zu organisieren.« (BMFSFJ 2006, S. 351). Bereits der 12. Kinder- und Jugendbericht benennt damit eine Herausforderung, die es für den Aufbau eines integrierten Systems von Bildung, Betreuung und Erziehung auch für Kitas zu bewältigen gilt. Der folgende Text soll daher Bedeutung und Gelingensfaktoren sozialräumlichen Handelns aufzeigen sowie methodische Ansätze und Handlungsempfehlungen zur Analyse des Sozialraums sowie zur Vernetzung im Sinne einer Bildungslandschaft geben.
Gemeinsam anders: Wir sind vielfältig - was machen wir jetzt? Startklar Akademie, Freilassing
(2023)