15 Psychologie
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Hintergrund: Psychische Probleme sind unter jungen Erwachsenen weit verbreitet und insbe-sondere Studierende weisen hohe Raten an Belastungen auf. Psychische Gesundheitskompe-tenz ist ein relevanter Faktor für die Früherkennung und -intervention sowie für die Inanspruch-nahme psychosozialer Gesundheitsangebote. Stigmatisierende Einstellungen gegenüber psychi-schen Störungen wiederum verhindern dies eher. Ziel der vorliegenden Studie war die Untersu-chung der psychischen Gesundheitskompetenz und der Stigmatisierung gegenüber psychischen Erkrankungen bei Studierenden.
Methode: Studierende (N = 814) einer bayerischen Hochschule nahmen an einer Onlinebefra-gung zu psychischer Gesundheitskompetenz, Stigmatisierung psychischer Erkrankungen und soziodemografischen Merkmalen teil. Es wurden Subgruppenvergleiche sowie Korrelationsana-lysen zwischen psychischer Gesundheitskompetenz, Stigmatisierung und soziodemografischen Merkmalen durchgeführt.
Ergebnisse: Die Studierenden zeigten eine psychische Gesundheitskompetenz im moderaten Bereich, wobei sich ein signifikanter negativer Zusammenhang mit der Stigmatisierung psychi-scher Erkrankungen zeigte. Weibliche Studierende wiesen eine höhere psychische Gesund-heitskompetenz und geringere Stigmatisierung auf als männliche. Ein vergleichbares Muster zeigte sich in Abhängigkeit von eigener Erfahrung mit psychischen Erkrankungen.
Diskussion: Die psychische Gesundheitskompetenz der Studierenden lag auf einem vergleich-baren Niveau wie in der Allgemeinbevölkerung, die selbst eingeschätzte Stigmatisierung war geringer als in anderen Studien. Ein großer Anteil Studierender der Sozialwissenschaften, insbe-sondere der Psychologie, könnte die Ergebnisse beeinflusst haben. Die Unterschiede nach Ge-schlecht und Erfahrung decken sich mit vorausgegangenen Befunden und sollten weitergehend analysiert werden.
Schlussfolgerungen: Angebote zur Förderung der psychischen Gesundheitskompetenz und Entstigmatisierung sollten zielgruppenspezifisch gestaltet werden, insbesondere männliche Stu-dierende und Studierende ohne Erfahrung mit psychischen Erkrankungen stellen eine wichtige Zielgruppe dar.
Kulturelle Diversität in der Gesellschaft stellt die Psychotherapie vor neue Herausforderungen. Kultursensible Psychotherapie verlangt von Therapeut*innen, kulturelle Hintergründe, Wertvorstellungen und Kommunikationsstile ihrer Patient*innen sowie deren Eltern in Diagnostik und Behandlung systematisch zu berücksichtigen. Der Beitrag fasst die zentralen Aspekte zusammen und veranschaulicht sie anhand eines Behandlungsfalls.
This chapter describes the practical advantages of implementing a structured diagnostic procedure for bereaved individuals with suspected prolonged and traumatic grief. It provides a step-by-step practical guideline for the diagnostic process with formulation aids and behavioral instructions. Suggestions are presented on how the interviewer can deal with special situations and/or special populations in order to promote valid diagnostic results. This chapter therefore aims not only to encourage the implementation of a structured diagnostic process for bereaved individuals but also to provide practical examples of how this can be put into practice.
Professor Dr. Florian Becker, Psychologe, sieht in der über 40-prozentigen Durchfallquote bei Führerschein-Theorieprüfungen 2024 ein Symptom für sinkende kognitive Fähigkeiten und mangelnde Disziplin. Fahrlehrer klagen über unvorbereitete Schüler, während Studien wie PISA den Leistungsabfall im Schulsystem zeigen. Becker kritisiert Ausreden, etwa schlechte Fahrschulen, und eine ideologiegetriebene Bildungspolitik, die Standards senkt. Er fordert, Jugendliche durch Positive Psychologie zu stärken – mit Resilienz, Motivation und Fokus –, um ihr Potenzial zu entfalten und die Wissensgesellschaft zu sichern.
Katastrophe Bürgergeld
(2024)
Business-Kultur in China
(2015)