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Der Beitrag analysiert die didaktischen, ethischen und hochschulpolitischen Herausforderungen und Potenziale von Künstlicher Intelligenz in der Lehre der Sozialen Arbeit. Im Zentrum steht das Forschungsprojekt digi.peer an der Technischen Hochschule Rosenheim, das Peer-Mentoring und den Einsatz KI-gestützter Tools zur Förderung wissenschaftlicher Schreibkompetenzen kombiniert. Aktuelle Studien zeigen, dass Studierende KI-Tools vielseitig nutzen und darin sowohl Chancen als auch Risiken erkennen. KI-Anwendungen werden unter Studierenden meist als hilfreiche Unterstützung wahrgenommen. Gleichzeitig besteht Bedarf an Reflexion, ethischer Orientierung und klaren
institutionellen Regelungen zum Einsatz von KI im Studium. Daher plädieren die Autor:innen für eine partizipative, strategisch fundierte und didaktisch durchdachte Integration von KI in Studium und Lehre, um akademische Integrität zu gewährleisten und digitale Schlüsselkompetenzen bei Studierenden zu fördern.
Der Beitrag zeigt auf, wie generative Künstliche Intelligenz die Hochschullehre didaktisch transformieren kann, ohne zum Selbstzweck zu werden. Dabei wird betont, dass der Erfolg von KI-Einsatz nicht in der Technik, sondern im didaktischen Design liegt. KI muss reflektiert, ethisch fundiert und lernwirksam integriert werden. Anhand eines Modells werden drei Perspektiven skizziert: KI als Werkzeug, als Treiber neuer Lernformen und als Lerngegenstand. Der Fokus liegt auf der Förderung von Future Skills wie kritischem Denken, Medienkompetenz, ethischer Reflexion und inklusiver Teilhabe. Praxisbeispiele zeigen, wie KI als Begleitung, Reflexionsmedium und zur Impulsgebung sinnvoll in die Lehre eingebunden werden kann. Abschließend werden Leitplanken wie transparente Bewertung, partizipative Gestaltung, Weiterbildung für Lehrende und die Verankerung von Urteils- und Verantwortungskompetenz gefordert, damit KI als didaktisch gerahmtes Werkzeug zur Stärkung von Lernqualität, Inklusion und Zukunftsfähigkeit eingesetzt werden kann.