Der Beitrag analysiert die didaktischen, ethischen und hochschulpolitischen Herausforderungen und Potenziale von Künstlicher Intelligenz in der Lehre der Sozialen Arbeit. Im Zentrum steht das Forschungsprojekt digi.peer an der Technischen Hochschule Rosenheim, das Peer-Mentoring und den Einsatz KI-gestützter Tools zur Förderung wissenschaftlicher Schreibkompetenzen kombiniert. Aktuelle Studien zeigen, dass Studierende KI-Tools vielseitig nutzen und darin sowohl Chancen als auch Risiken erkennen. KI-Anwendungen werden unter Studierenden meist als hilfreiche Unterstützung wahrgenommen. Gleichzeitig besteht Bedarf an Reflexion, ethischer Orientierung und klaren
institutionellen Regelungen zum Einsatz von KI im Studium. Daher plädieren die Autor:innen für eine partizipative, strategisch fundierte und didaktisch durchdachte Integration von KI in Studium und Lehre, um akademische Integrität zu gewährleisten und digitale Schlüsselkompetenzen bei Studierenden zu fördern.