TY - MGZN U1 - Beitrag zu einem Periodikum A1 - Höpfl, Felix A1 - Ott, Robert T1 - Potenziale und Herausforderungen der KI-Integration in die Hochschullehre: Eine explorative Analyse am Beispiel des Gesundheitsmanagements JF - Die Neue Hochschule N2 - Diese Studie untersucht, wie Studierende des Bachelor­studiengangs „Management in der Gesundheits­wirtschaft“ an der Technischen Hochschule Rosenheim den Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) in der Hochschul­lehre wahrnehmen. Befragt wurden sie zu Erfahrung, Interesse und Vertrautheit mit KI-Tools. Die Ergebnisse zeigen: Erfahrung: Entgegen der Ausgangs­hypothese verfügen viele Studierende bereits über erste praktische Erfahrungen, vor allem mit ChatGPT, das sie vorwiegend zur Strukturierung und sprachlichen Überarbeitung von Seminararbeiten einsetzen. Interesse: Das Interesse, mehr über KI zu lernen, ist hoch. Nach einer ersten Anwendung sinkt jedoch die Bereitschaft zur weiter­führenden Auseinander­setzung – ein Hinweis auf überschätzte Selbst­kompetenz und oberflächliches Verständnis. Tool-Vertrautheit: Die meisten sind mit Basis­tools vertraut, fortgeschrittene Anwendungen bleiben weitgehend unbekannt. Qualitative Rückmeldungen benennen Risiken: mögliche Beeinträchtigung eigenständigen Denkens, unzureichende Qualität generierter Inhalte (z. B. fiktive oder veraltete Quellen) und technische Störungen. Insgesamt birgt KI großes Potenzial zur Lern­unterstützung, erfordert jedoch eine reflektierte didaktische Integration und vertiefte Schulungen für Lehrende und Lernende. Zukünftige Forschung sollte klären, wie Studierende zu einem kritischen, qualitätsorientierten Einsatz von KI-Tools befähigt werden können. AB - Diese Studie untersucht, wie Studierende des Bachelor­studiengangs „Management in der Gesundheits­wirtschaft“ an der Technischen Hochschule Rosenheim den Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) in der Hochschul­lehre wahrnehmen. Befragt wurden sie zu Erfahrung, Interesse und Vertrautheit mit KI-Tools. Die Ergebnisse zeigen: Erfahrung: Entgegen der Ausgangs­hypothese verfügen viele Studierende bereits über erste praktische Erfahrungen, vor allem mit ChatGPT, das sie vorwiegend zur Strukturierung und sprachlichen Überarbeitung von Seminararbeiten einsetzen. Interesse: Das Interesse, mehr über KI zu lernen, ist hoch. Nach einer ersten Anwendung sinkt jedoch die Bereitschaft zur weiter­führenden Auseinander­setzung – ein Hinweis auf überschätzte Selbst­kompetenz und oberflächliches Verständnis. Tool-Vertrautheit: Die meisten sind mit Basis­tools vertraut, fortgeschrittene Anwendungen bleiben weitgehend unbekannt. Qualitative Rückmeldungen benennen Risiken: mögliche Beeinträchtigung eigenständigen Denkens, unzureichende Qualität generierter Inhalte (z. B. fiktive oder veraltete Quellen) und technische Störungen. Insgesamt birgt KI großes Potenzial zur Lern­unterstützung, erfordert jedoch eine reflektierte didaktische Integration und vertiefte Schulungen für Lehrende und Lernende. Zukünftige Forschung sollte klären, wie Studierende zu einem kritischen, qualitätsorientierten Einsatz von KI-Tools befähigt werden können. KW - Künstliche Intelligenz KW - KI in der Lehre KW - Gesundheitswirtschaft KW - Hochschullehre Y1 - 2025 U6 - https://doi.org/10.5281/zenodo.15474805 DO - https://doi.org/10.5281/zenodo.15474805 IS - 3 SP - 26 EP - 29 S1 - 4 PB - hlb-Bundesvereinigung ER -