@article{H{\"o}pflOtt2025, author = {H{\"o}pfl, Felix and Ott, Robert}, title = {Potenziale und Herausforderungen der KI-Integration in die Hochschullehre: Eine explorative Analyse am Beispiel des Gesundheitsmanagements}, journal = {Die Neue Hochschule}, number = {3}, publisher = {hlb-Bundesvereinigung}, doi = {10.5281/zenodo.15474805}, institution = {Fakult{\"a}t f{\"u}r Angewandte Gesundheits- und Sozialwissenschaften}, pages = {26 -- 29}, year = {2025}, abstract = {Diese Studie untersucht, wie Studierende des Bachelor­studiengangs „Management in der Gesundheits­wirtschaft" an der Technischen Hochschule Rosenheim den Einsatz K{\"u}nstlicher Intelligenz (KI) in der Hochschul­lehre wahrnehmen. Befragt wurden sie zu Erfahrung, Interesse und Vertrautheit mit KI-Tools. Die Ergebnisse zeigen: Erfahrung: Entgegen der Ausgangs­hypothese verf{\"u}gen viele Studierende bereits {\"u}ber erste praktische Erfahrungen, vor allem mit ChatGPT, das sie vorwiegend zur Strukturierung und sprachlichen {\"U}berarbeitung von Seminararbeiten einsetzen. Interesse: Das Interesse, mehr {\"u}ber KI zu lernen, ist hoch. Nach einer ersten Anwendung sinkt jedoch die Bereitschaft zur weiter­f{\"u}hrenden Auseinander­setzung - ein Hinweis auf {\"u}bersch{\"a}tzte Selbst­kompetenz und oberfl{\"a}chliches Verst{\"a}ndnis. Tool-Vertrautheit: Die meisten sind mit Basis­tools vertraut, fortgeschrittene Anwendungen bleiben weitgehend unbekannt. Qualitative R{\"u}ckmeldungen benennen Risiken: m{\"o}gliche Beeintr{\"a}chtigung eigenst{\"a}ndigen Denkens, unzureichende Qualit{\"a}t generierter Inhalte (z. B. fiktive oder veraltete Quellen) und technische St{\"o}rungen. Insgesamt birgt KI großes Potenzial zur Lern­unterst{\"u}tzung, erfordert jedoch eine reflektierte didaktische Integration und vertiefte Schulungen f{\"u}r Lehrende und Lernende. Zuk{\"u}nftige Forschung sollte kl{\"a}ren, wie Studierende zu einem kritischen, qualit{\"a}tsorientierten Einsatz von KI-Tools bef{\"a}higt werden k{\"o}nnen.}, language = {de} }