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Die Einsatzkräfte der Feuerwehren werden tagtäglich zu diversen Einsätzen alarmiert, bei denen der Schutz von Menschen, Tieren, der Umwelt oder von Sachgütern gefährdet ist und wiederhergestellt werden muss. Dabei begeben diese sich häufig auch selber in gesundheitsgefährdende Situationen.
Eine dieser Gefahren geht von den unterschiedlichen Schadstoffen aus, die bei Bränden freigesetzt werden. Diese sind teilweise krebserregend, wie beispielsweise Formaldehyd oder Benzol, oder stehen zumindest in Verdacht, Krebserkrankungen auslösen zu können. Darüber hinaus gibt es bereits diverse internationale Studien, die überwiegend belegen, dass Feuerwehreinsatzkräfte ein erhöhtes Krebsrisiko haben.
Dabei treten einzelne Erkrankungen, wie beispielsweise Hoden-, Prostata- oder Hautkrebs, besonders häufig auf. Ein direkter Zusammenhang zwischen den freigesetzten Schadstoffen und der erhöhten Krebsinzidenz wurde bislang noch nicht bewiesen, dies soll jedoch eine momentan laufende Pilotstudie der Feuerwehr Hamburg nachholen. Dennoch ist der Verdacht dieser Gesundheitsgefahr so hinreichend, dass vom Arbeitgeber präventive Schutzmaßnahmen ergriffen werden müssen.
Die Feuerwehr Düsseldorf hat sich daher dazu entschieden, diese zunächst in der Realbrandausbildung der eigenen Feuerwehrschule einzuführen und zu erproben.
Aus diesem Grund bezieht sich das vorliegende Hygienekonzept ausschließlich auf die drei Ausbildungsstandorte und die damit verbundenen Tätigkeiten.
Inhalt dieses Konzepts sind diverse Hygiene- und Gesundheitsschutzmaßnahmen, durch die unterschiedliche strukturelle, verhaltensbezogene oder organisatorische Änderungen erfolgen. Besonders wichtig ist dabei eine geeignete Zoneneinteilung an den jeweiligen Ausbildungsstandorten, damit die Beschäftigten keine Gefahrenbereiche ohne zusätzliche Schutzmaßnahmen betreten. Darüber hinaus wird unter anderem eine definierte Abfolge zum Ablegen der persönlichen Schutzausrüstung festgelegt und es muss eine regelmäßige Reinigung dieser Kleidung erfolgen. Langfristig sollte an der Feuerwehrschule zusätzlich eine bauliche Schwarz-Weiß-Trennung geschaffen werden, um Kontaminationsverschleppungen zu vermeiden.
Nach Abschluss dieser Testphase sollen diese Maßnahmen zukünftig angepasst auch in den realen Einsatzdienst übernommen werden, um einen einheitlichen Schutz aller Beschäftigten der Feuerwehr Düsseldorf vor dieser Gesundheitsgefahr zu schaffen.
Diese Arbeit beschäftigte sich mit dem energetischen Einsatz für den Herstellungsprozess der Kaffeeprodukte in der ALDI-SÜD-Kaffeerösterei in Mülheim. Im Rahmen des Energiemanagementsystems einer Organisation wurden Energiedaten bezüglich des Verbrauchs erfasst. Es wurde der Energieverbrauch für alle Prozesse – von der Rohkaffeeeinlagerung über die Verpackungsanlage bis hin zur Auslagerung des Endprodukts – betrachtet. Die ermittelten Kennzahlen sollen erste Kenntnisse über die Verbrauchswerte des gesamten Herstellungsprozesses liefern. Das Ziel der Arbeit bestand darin, eine Kennzahl bezüglich des energetischen Aufwandes für die Herstellung der drei Formate Mahlkaffee, Ganze-Bohne und Pad zu ermitteln. Mithilfe der Energiedatensammler und mobiler Strom-Messgeräte war es möglich, den Energieverbrauch für die durchlaufenen Prozesse während der Herstellung zu ermitteln. Für das Format Mahlkaffee und Pad wurden drei Kennzahlen und für Ganze-Bohne zwei Kennzahlen ermittelt. Die Anzahl der Kennzahlen richtet sich dabei nach der Anzahl der Röster, an denen der Rohkaffee geröstet werden kann. Hierdurch konnte gezeigt werden, dass der wertschöpfende Prozess Rösten von allen Prozessen den höchsten Energieverbrauch vorweist.
In dieser Arbeit wurde ein Teil des Energieverbrauchs der Rösterei betrachtet und sie legt einen Grundstein für die Durchführung einer produktbezogenen Ökobilanz.
Phosphor ist ein lebenswichtiger Nährstoff für Menschen, Tiere und Pflanzen. Zur Schonung der endlichen Phosphorreserven und zur Verringerung der Abhängigkeit von Phosphorimporten kann eine alternative Rückgewinnung aus Abfallstoffen, insbesondere dem Klärschlamm, beitragen. Jährlich werden insgesamt rund 662.000 Tonnen zulaufender Klärschlamm in den beiden Düsseldorfer Klärwerken Nord und Süd behandelt. Vor dem Hintergrund einer Novellierung der Klärschlammverordnung durch die Bundesregierung in diesem Jahr wird für Städte wie Düsseldorf ein Phosphorrecycling aus diesem Stoffstrom in den kommenden zwölf Jahren zur Pflicht. Jedoch fehlt es an wirtschaftlichen und großtechnisch erprobten Verfahren. Zur Entwicklung eines ersten Konzepts für die Stadt Düsseldorf wird über die Durchführung von Interviews mit relevanten Interessensvertretern sowie durch Literaturrecherche eine Akteursanalyse erstellt, aus der die Beziehungen zwischen den einzelnen Akteuren erkennbar werden. Zudem soll eine Handlungsoption für ein Klärschlammverwertungskonzept abgeleitet werden, dass den Interessen dieser Akteure entspricht. Abschließend hat sich für den Standort herausgestellt, dass zum einen ein Konfliktpotenzial wesentlicher Akteure vorliegt und zum anderen eine Klärschlammverwertung samt Phosphorrecycling über das Verfahren der Hydrothermalen Carbonisierung ein zukunftsfähiges Konzept darstellen kann.
This study analysed the import of liquid fertilizer from the Netherlands to the district of Kleve. Through the assessment of the situation the core question and the subquestions are tryed to be answered. These questions cover the amounts of fertilizer and the reasons for importing, the legal limitations as well as the environmental effects of the imports. By the literature research the Nährstoffbericht of North-Rhine Westphalia 2014 was the most important source. The liquid fertilizer amounts that are imported from the Netherlands are rising. Environmental effects can be observed in the open and groundwaters as well as in the emissions into the air.
Improving the animal husbandy with regards to less nitrogen and phosphours inputs by feeding and to emissions into the air through liquid manure storage and spreading. Moreover, the precise use and processing of liquid manure can lead to economical benefits and lighten the environment.
A sustainable system for the nutrient cycling is not yet available. Further improvements in liquid manure processing and emission reduction are necessary.
Im Zuge dieser Arbeit wurde eine Strategie entwickelt, die die Beschaffung von nachhaltig angebauten Rohstoffen aus Palm- und Palmkernöl in einem mittelständischen Kosmetikunternehmen beinhaltet.
Eine Liste mit sämtlichen eingekauften Rohstoffen der Firma bb med. product GmbH aus dem Jahr 2016 wurde nach palmöl- und palmkernölhaltigen Rohstoffen gefiltert und sortiert. Für die Identifizierung dieser Rohstoffe wurden betriebsinterne Dokumente und die Kommunikation mit Lieferanten über E-Mail-Verkehr genutzt.
Daraufhin wurden die vertriebenen Kosmetika der Firma bb med. product GmbH auf Rezepturen der betroffenen Rohstoffe untersucht.
Die beiden Listen sind dem Anhang 1 und 2 zu entnehmen.
In einem theoretischen Teil der Arbeit wurden pflanzliche Öle in mehreren relevanten Aspekten verglichen. Die chemischen Zusammensetzungen, sowie der Bezug von Palm- und Palmkernöl zur Kosmetik wurden unter anderem durch Materialien der Firma BASF beschrieben.
Die negativen Folgen des Anbaus von Ölpalmen sind schrittweise dargestellt und erklärt.
Daraufhin ist der Nachhaltigkeitsstandard Roundtable on Sustainable Palm Oil genauer thematisiert und als Grundlage für den Umgang mit nachhaltigem Palm- und Palmkernöl einbezogen worden.
Im eigens erstellten Teil der Arbeit wurden eine Lieferantenumfrage, eine Kundenumfrage und eine Verbraucherumfrage verfasst, durchgeführt und ausgewertet. Für die Befragung der Lieferanten und Kunden von bb med. product GmbH wurden Excel-Fragebögen ausgearbeitet. Die Ergebnisse sind dem Kapitel 10.1 und 10.2 zu entnehmen. Die Durchführung der Verbraucherumfrage erfolgte mit Hilfe eines Umfrage-Programms. Das Resultat dieser Befragung ist in Kapitel 10.3 dargestellt.
Zudem wurde eine Kostenberechnung angefertigt, die den finanziellen Mehraufwand bei einer Mass-Balance-Zertifizierung für die Firma bb med. product GmbH widerspiegelt. Durch beispielhafte Annahmen von Gewinnspannen entlang der Lieferkette wurde ein ungefährer Kostenaufschlag für den Endverbraucher ermittelt. Die exakten Ergebnisse sind aus datenschutzrechtlichen Gründen in der Arbeit nicht sichtbar. Der Diskussion sind dazu zusammenfassende Informationen zu entnehmen.
Auf Basis der angewandten Methoden und der Literaturrecherche sind Ideen und Ansätze für eine Strategie zur Beschaffung von Rohstoffen aus nachhaltig angebautem Palmöl entwickelt worden.
Abschließend wird aufgrund der Untersuchungen, das Zertifizierungsmodell Mass-Balance nach dem Standard des Roundtable on Sustainable Palm Oil für die zielführende Strategie der Beschaffung von nachhaltigen Rohstoffen ausgewählt.
This review paper focused on the potential uses of nut and fruit shells. Based on the information from several kinds of literature, the composition of nut and fruit shells were studied, and the shells demonstrated the possibility to produce a wide range of materials such as bio-adsorbent like activated carbon; construction materials like concrete block, earth block, bricks, cement, etc.; and bio-composites like WPC, bio-plastic, etc. Besides these antimicrobials, drugs, insecticides, nanoparticles, and impact-resistant materials could be prepared from nut and fruit shells. Moreover, the production process for these materials was explained in the later part of the paper. Also, the yield, cost, and performance of materials prepared from nut and fruit shells were discussed and found that some of the products were as good as commercially available materials. The environmental impact being one of the important parts, materials from nut and fruit shells had a beneficial impact on nature. However, the entire life cycle assessment suggested that better techniques are required to attain a lower negative impact on the ecosystem. Since nut and fruit shells were the easy and low-cost raw material, they had a greater chance of replacing other expensive, non-environment-friendly raw materials and their products. Overall, this research shed light on the material use of nut and fruit shells along with its benefits; production process; material yield, cost, and performance; with possible implications and recommendations that can lead to better utilization of biological resources.
Entlang der gesamten Lebensmittelwertschöpfungskette fallen Nahrungsmittelabfälle an. Die Vereinten Nationen haben mit der Agenda 2030 zu verschiedenen Nachhaltigkeitszielen aufgerufen, unter anderem die globale Lebensmittelverschwendung bis 2030 zu halbieren. Deutschland hat sich diesem Ziel mit einer nationalen Strategie zur Reduzierung der Lebensmittelabfälle angenommen. (Deutscher Bundestag 2019)
Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, zu untersuchen, ob Foodsharing-Apps einen signifikanten Anteil leisten, um die nationalen Lebensmittelabfälle zu verringern. Dazu wird die folgende Forschungsfrage gestellt: Welchen Einfluss haben Foodsharing-Apps auf das Ausmaß der Lebensmittelverschwendung?
Um die Forschungsfrage zu beantworten, sind drei qualitative Interviews mit Experten verschiedener Unternehmen durchgeführt worden, die eine langwierige Zusammenarbeit mit der Foodsharing-App „Too Good To Go“ nachweisen können. Die Ergebnisse geben Aufschluss darüber, welchen individuellen Stellenwert die Lebensmittelvergeudung sowohl für den Endverbraucher, als auch für die teilnehmenden Betriebe hat und welchen Einfluss Foodsharing-Apps dabei einnehmen.
The future of packaging seems to be in paper. Especially functional papers are on the rise of replacing plastic packaging more and more. The aim of the present work is to answer which disposal route is most suitable for functional silphie papers and how different coating techniques perform in a recyclability analysis. To answer this question, a laboratory experiment conducted in a paper laboratory in Lenningen, Germany tested how functional coating behaves in material recycling. Following the test method PTS-RH 021/2012 (Draft Ocober 2019), five functional paper samples and three reference samples with at least 35 % silphie content were defibered and new laboratory sheets were formed. For this, water-based coatings and extrusion coatings were used as coating techniques. Additionally, the rejects were separated in a screening step and evaluated.
The laboratory trials reveal important trends:. First, it shows that extrusion coatings detach from the paper surface and were found in the reject, from which they can be energetically recovered. This leads to a high mass loss and therefore a low recyclability rate. Second, for water-based coatings, solubility is of great importance. Results demonstrate that with good solubility, these coatings can lead to low mass loss and high recycling quality. Subsequently, this results in high recyclability rates. However, in samples with a difficult to dissolve water based coating, stickies and inhomogenities remained in the paper. This can significantly impede the recycling process. Future research could investigate further technologies of functionalization of silphie paper, as well as broaden the discussion by including complete mass balancing without loss of fibers and process water analysis.
With the results obtained, OutNature is advised to pursue the route of water-based coatings while maintaining watch-out of their dissolvability in the recycling process. Extrusion coated functionality is to be avoided currently as the loss of mass for recycling is hindering recyclability with the current definitions and analysis methods. At the same time, reevaluation should be done if major changes in legislation or focus of discussion are happening.
Die von Baumer hhs GmbH hergestellten Elektro- und Elektronikgeräte sowie Sondermaschinen müssen bestimmte gesetzliche Vorgaben erfüllen, die sich aus der europäischen Umweltschutzgesetzgebung ergeben. In der vorliegenden Arbeit werden die produktbezogenen, stoffrechtlichen Anforderungen der relevanten Rechtsvorschriften dargestellt. Ferner wird erläutert welche Dokumentations- und Informationspflichten daraus für das Unternehmen resultieren.
Welchen Herausforderungen sich das Unternehmen dabei stellen muss soll ebenfalls im Rahmen dieser Arbeit verdeutlicht werden. Das Ziel ist die Vorstellung eines Konzeptes zur automatischen Konformitätsdokumentation der hergestellten Produkte um den damit verbundenen, zeitlichen sowie personellen Aufwand möglichst auf ein Minimum zu reduzieren. Der Aufbau einer einheitlichen Datenbank, die alle relevanten Informationen und Konformitätsangaben der gelieferten Materialien, Bauteile und Baugruppen enthält, wird durch eine Datenerhebung bei den Lieferanten des Unternehmens realisiert. Die Datenbank stellt dabei die Grundlage für einen automatisierten Prozess dar, der mittels einer IT-Anwendung ermöglicht wird. Für die Programmierung wurde ein externer Dienstleister beauftragt. Die Ergebnisse dienen der Bestätigung, dass die Baumer hhs Produkte die stoffrechtlichen Anforderungen erfüllen.
Cyprus plans to drastically increase its share of RES grid penetration from 16.7% in 2020 to 22.9% in 2030 by taking advantage of the sun’s energy abundance in the region and the favorable climatic conditions available. In this study, the solar potential of Cyprus through PV technology will be assessed and quantified with the use of PVGIS tool on three different levels: theoretical, practical and economical, while spatial representation of the region’s potential will allow for better comprehension of the concept. Land use constraints being a major limitation for the implementations of such concepts can be avoided with the dual use of land in a scheme known as Agrivoltaics. The coexistence of crop and energy production can give rise to synergies that affect the efficiency of such schemes. This paper using a qualitative approach will investigate and analyse these possible synergies and will identify barriers that might arouse. Results demonstrate yearly GHI and DNI values of 1963.62 kWh/m2 and 2201.61 kWh/m2 respectively, while yearly PVOUT accounts for 1828.75 kWh/kWp with a seasonality index of 1.4 and LCOE value of €0.053/kWh, evidencing undoubtedly the resource’s potential in the region. Within an agrivoltaic system nine categories of synergies where identified indicating an overall positive effect in the efficiency of food-energy nexus. The limpid representation of the PV energy resource potential in Cyprus and the comprehensive description of the arousing synergies can propel further exploitation of the agrivoltaic concept within the region.