Analyse gesundheitlicher Chancengleichheit und Prävention im Kreis Kleve anhand der Schuleingangsuntersuchung mit Ableitung von Präventionsmaßnahmen

  • Das Thema dieser Arbeit ist „Analyse gesundheitlicher Chancengleichheit und Prävention im Kreis Kleve anhand der Schuleingangsuntersuchung mit Ableitung von Präventionsmaßnahmen“ und betrachtet die Entwicklung ausgewählter Parameter der Schuleingangsuntersuchung und gesundheitlicher Chancengleichheit in den 16 Kommunen des Kreises Kleve über die Jahre 2018 bis 2024. Weiterhin werden die Kommunen und Parameter der Schuleingangsuntersuchung bestimmt, die unterhalb des Mittelwertes des Kreises Kleve liegen. Mit Hilfe dieser beiden Fragen werden Ansatzpunkte für Präventionsmaßnahmen bestimmt. Die nächsten beiden Forschungsfragen betrachten die Zusammenhänge zwischen den untersuchten Parametern. Die Ergebnisse werden mit dem aktuellen Forschungsstand verglichen und eingeordnet. Die erste Forschungsfrage wird graphisch mit Boxplots, Balkendiagrammen und Qualitätsregelkarten beantwortet. Bei der zweiten Forschungsfrage wird ein t-Test verwendet und diese Ergebnisse im Anschluss mit positiv und negativ bewertet. Bei der dritten und vierten Forschungsfrage werden Korrelationskoeffizienten nach Pearson und Spearman ermittelt. In der ersten Forschungsfrage können beim BMI eine schwache Entwicklung festgestellt werden sowie bei der Körperkoordination eine Verbesserung. Die Impfquote ist stabil und die Teilnahme an den U-Untersuchungen steigt. Der Anteil der Kinder mit der Erstsprache Deutsch steigt bis zum Jahr 2021/2022 und sinkt anschließend. Der Anteil der Bürgergeldempfänger sinkt bis zum Jahr 2021/2022 und steigt anschließend, auch der Mietspiegel steigt. Bei den Parametern Kinder- und Jugendärzte, Bewegungsangebote und Migrationsanteil kann keine Entwicklung ausgewertet werden. Bei der zweiten Forschungsfrage sind in den nördlichen Kommunen mehr negative Bewertungen als in den südlichen Kommunen ermittelt worden. Diese negativen Bewertungen zeigen sich bei der Teilnahme an den Impfungen, der Körperkoordination und den U-Untersuchungen. Bei der dritten Forschungsfrage können starke Zusammenhänge innerhalb der U-Untersuchungen und innerhalb der Impfungen erfasst werden. Zwischen diesen beiden Parametern besteht ein mittlerer Zusammenhang. Bei der Erstsprache kann ein geringer negativer Zusammenhang zu der Teilnahme an den U-Untersuchungen und den Impfungen bestimmt werden. Zu den Parametern Körperkoordination und BMI können keine Zusammenhänge analysiert werden. Bei der vierten Forschungsfrage können keine Korrelationen festgestellt werden. Insgesamt können mit Hilfe dieser Ergebnisse Präventionsmaßnahmen zur Verbesserung der Parameter BMI, Körperkoordination, Impfquote und U-Untersuchungen ermittelt werden.

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Metadaten
Author:Natalie Bollig
URN:urn:nbn:de:hbz:1383-opus4-21623
Examiner:Robert Renner, Martina Scherbaum
Document Type:Bachelor Thesis
Language:German
Year of Completion:2025
Year of first Publication:2025
Publishing Institution:Hochschule Rhein-Waal
Degree-granting institution:Hochschule Rhein-Waal
Release Date:2025/03/04
Tag:Gesundheitliche Chancengleichheit; Kindergesundheit; Prävention; Schuleingangsuntersuchung
Number of Pages:216
Faculties and Institutes:Fakultät Life Sciences
Licence (German): CC BY-ND 4.0 International - Namensnennung-Keine Bearbeitungen
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