Chancen und Nutzen des digitalen betrieblichen Gesundheitsmanagements am Beispiel eines mittelständischen Unternehmens der Branche Elektrotechnik

  • Die vorliegende Arbeit zeigt Chancen und Nutzen des digitalen Gesundheitsmanagements am Beispiel eines weltweit tätigen mittelständischen Unternehmens mit rund 13.000 Mitarbeitern in den Bereichen Medizin- und Sicherheitstechnik auf. Das Unternehmen legt besonderen Wert auf die Arbeitsbedingungen und das Arbeitsumfeld in allen Abteilungen, damit die Gesundheit, die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden der Betriebsangehörigen erhalten und gefördert werden. Den Mitarbeitern werden umfangreiche Programme der etablierten gesundheitsfördernden Maßnahmen angeboten, die unter professioneller Leitung und Anleitung geplant und durchgeführt werden. Die Digitalisierung der Arbeitswelt gewinnt in der Entwicklung des betrieblichen Gesundheitsmanagements zunehmend an Bedeutung (Mess, 2015, S. 26). Die Nutzung digitaler Medien durch verschiedene Plattformen, Apps oder Wearables kann das BGM ergänzen. Die digitalen Angebote zielen durch verschiedene Strategien auf die Unterstützung der Mitarbeiter, die Eigenverantwortung für ihre Gesundheit weiterzuentwickeln z.B. durch die Stärkung des Ernährungsverhaltens sowie weiterer additiver Maßnahmen der Bereiche Bewegung, Stress und Sucht. Die Digitalisierung ermöglicht die personen- und ortsunabhängige Durchführung von Mitarbeiterbefragungen, psychischen Gefährdungsbeurteilungen sowie Gesundheitskursen. Die Ergebnisse der Befragungen werden anonymisiert ausgewertet, sodass das BGM Handlungsbedarfe erkennen und Maßnahmen einleiten kann. Ob die Einführung digitaler Angebote auch für die Mitarbeiter des Unternehmens sinnvoll ist, wird in dieser Arbeit hinterfragt. Der bestehende Markt wird analysiert und einzelne Strategien auf ihre Qualität, Nutzerfreundlichkeit und Nachhaltigkeit untersucht. Das Ergebnis dieser Arbeit wird ebenfalls eine kritische Würdigung der Ziele digitaler Tools und der Mitarbeiterakzeptanz sein. Zweckmäßigkeit, Nutzerfreundlichkeit und Mehrwerte sind gleichermaßen zu fordern. Mitarbeiter werden beraten und in der Erreichung persönlicher Ziele motiviert und unterstützt. Es muss geprüft werden, ob digitale Instrumente maßgeblich an der Erreichung dieser Ziele beteiligt sein können.

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Metadaten
Author:Laura Janning
Examiner:Robert Renner, Mascha Maurer
Document Type:Bachelor Thesis
Language:German
Date of Publication (online):2017/08/17
Date of first Publication:2017/08/28
Publishing Institution:Hochschule Rhein-Waal
Degree-granting institution:Hochschule Rhein-Waal
Date of final exam:2017/07/26
Release Date:2017/08/28
Tag:Betriebliches Gesundheitsmanagement; Digitales Gesundheitsmanagement
Faculties and Institutes:Fakultät Life Sciences
Licence (German): CC BY 3.0 DE - Namensnennung
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