Hochschulleitung/Hochschulverwaltung
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Der Beitrag setzt sich mit Potenzialen und Fallstricken der Erforschung von Antikorruption auseinander. Er beschäftigt sich aus theoretischer Perspektive mit einer Methodik zur Beschreibung, Bewertung und komparativen Betrachtung von Instrumenten zur Korruptionsbekämpfung. Unter der Reflexion bestehender Literatur wird gezeigt, dass zur Bekämpfung von Korruption kein Allheilmittel existiert, sondern Antikorruption in Abhängigkeit zum Profil der Korruption zu denken ist. Das Kapitel dient als Grundlage und Ausgangspunkt für weiterführende Analysen antikorruptionsrelevanter Fragestellungen
In diesem Kapitel beleuchtet Sabine Fütterer-Akili Korruption als übergeordnete Herausforderung demokratischen Regierens, die zwar überwiegend einhellig als solche benannt wird, deren Bekämpfung und Eindämmung aber für demokratische Ordnungen ein schwieriges Unterfangen darstellt. Dabei wird neben einer umfassenden konzeptionellen Aufarbeitung von Korruption und Antikorruption auch gezielt auf das innere Spannungsverhältnis demokratischer Ordnungen bei der Korruptionsbekämpfung abgezielt. Eine vollständige Verhinderung von Korruptionsanreizen ist demnach in einer offenen Gesellschaft mit demokratischer politischer Ordnung nicht möglich. Gleichwohl besitzen demokratische Regierungen noch stärkeres Potenzial als bisher, dieser Herausforderung zu begegnen.
In Zeiten des Klimawandels, sozialer Ungleichheiten und Ressourcenknappheit ist eine verantwortungsvolle Unternehmensführung essenziell für eine nachhaltige globale Entwicklung der Wirtschaft. Die Nachhaltigkeitsberichterstattung trägt dazu bei, dass Unternehmen ihre ökologischen, sozialen und ökonomischen Auswirkungen transparent für die Stakeholder*innen darstellen und Verantwortung für ihr Handeln übernehmen. Bis zur Finanzkrise 2008 basierte die Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen in der EU auf einer freiwilligen Erstellung, die aber als Konsequenz aus den Lehren der Finanzkrise durch eine Pflicht zur Nachhaltigkeitsberichterstattung ersetzt wurde. Gründe waren u. a., dass das Freiwilligkeitsprinzip der Nachhaltigkeitsberichterstattung nur bedingt die erhofften Impulse für eine an Nachhaltigkeitsaspekten ausgerichtete Unternehmensführung gegeben hat und durch den politischen Willen der EU zur Transformation in eine nachhaltige Wirtschaft und Gesellschaft mittels einer erhöhten Transparenz Kapitalströme in nachhaltige Unternehmen und Geschäftstätigkeiten gelenkt werden sollen.
ntervention with motivational emails can have a positive effect on course retention in e-learning. It is, however, not yet clear whether different forms of emails affect course retention and how students make progress during the sending of emails. We therefore used a voluntary asynchronous online course with 206 students. Students were randomly divided into four groups: text–picture personalised email vs. text personalised email vs. generalised email vs. no email. Emails were sent weekly for 3 months. Results yield that more students made progress in the text–picture personalised email group than in the control group. Students in all email groups progressed by more units than students in the control group. Only students in email groups completed the course and only students in personalised email groups reacted to the emails. Emails were accepted by most students enrolled. The findings suggest that cost-effective and easily implemented emails can encourage students to progress from unit to unit.
Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) kommt als regionalen Innovationstreibern eine gesellschaftliche Verantwortung durch ihre Zusammenarbeit mit Unternehmen und Gesellschaft zu. Diese Zusammenarbeit geschieht im Rahmen von Aktivitäten des Wissens- und Technologietransfers. Die Beurteilung des Erfolgs dieser Transferaktivitäten verursacht jedoch regelmäßig Schwierigkeiten, da geeignete Indikatoren zur Erfolgsmessung fehlen. Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Verbundforschungsprojektes Transfer_i wurde ein Modell zur Objektivierung und Messung von Forschungsleistung, forschungsbasiertem Transfer sowie dessen Umsetzung am Markt in Form von Innovationen erarbeitet. Mit dem Forschungsprojekt wurden kausale Zusammenhänge für das Gelingen von Transfer identifiziert und daraufhin entsprechende Indikatoren definiert, um auf dieser Basis die Steuerung von Transferprozessen zu ermöglichen.
In diesem Beitrag werden zwei im Projekt Transfer_i entwickelte Modelle und Indikatoren vorgestellt, die die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Transferprozess abbilden können. Auf dieser Grundlage zeigen wir anhand eines Projekts (MAGGIE) der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Regensburg mit mehreren regionalen Partnern, wie die vorher definierten Modelle und Indikatoren in einem konkreten Anwendungsfall verwendet werden können. Abschließend beschreiben wir die erforderlichen Rahmenbedingungen für die erfolgreiche Umsetzung von Transfer an Hochschulen und wie darauf bezogene Indikatoren effektiv eingeführt werden können.
This chapter aims to analyze the driving forces at work which have resulted in structural transformations that have taken place in higher engineering education throughout Europe over the last four decades. After a brief discussion of the theoretical concept of academic drift, a comparative study of two higher engineering institutions in Europe is presented: the IUTs in France, nested in the French universities, and the Fachhochschulen in Germany, which were non university institutions. The study dwells on the initial missions and status of these institutions, and the academic drift processes they have been through in this globalizing time span, with regard to their autonomy, their curricula, their pedagogical methods, the recruitment of their students and staff, and their research opportunities Finally, the dynamics of these transformations will be analyzed in the light of national and international standards and requirements.
Academic entrepreneurship education aims to train and raise awareness amongst students about entrepreneurial activity, thereby increasing the number of academic start-ups and spin-offs. However, as yet, there are very few findings on the gender-specific differences amongst potential entrepreneurs. Building on the current state of research, gender-specific differences in the form of various different components of entrepreneurial competence are examined. This study focuses in particular on (1) entrepreneurial knowledge, (2) domain-specific interest in entrepreneurship, (3) interest in leadership roles, and (4) entrepreneurial and (5) intrapreneurial intention. Based on an online survey of 281 students of a German and Czech university, the mean differences show that there are statistically significant lower values for female students than for male students for all the variables investigated, that is with exception to intrapreneurial intention. These findings underline the need for targeted promotion of female entrepreneurship within the context of academic entrepreneurship education.