Refine
Document Type
- Working Paper (9)
- conference proceeding (article) (7)
- Report (6)
- Article (3)
- Part of Periodical (3)
- Book (2)
- Part of a Book (2)
- conference proceeding (presentation, abstract) (2)
Is part of the Bibliography
- no (34)
Keywords
- Frau (2)
- Reproduktionsmedizin (2)
- Einwanderin (1)
- Frauen mit Migrationshintergrund (1)
- Infertilität (1)
- Internet (1)
- Kinderwunsch (1)
- Migrationshintergrund (1)
- Wissen (1)
- Wissenschaftstransfer (1)
Institute
- Labor Empirische Sozialforschung (31)
- Fakultät Sozial- und Gesundheitswissenschaften (30)
- Institut für Sozialforschung und Technikfolgenabschätzung (IST) (29)
- Labor für Technikfolgenabschätzung und Angewandte Ethik (LaTe) (12)
- Fakultät Informatik und Mathematik (11)
- Research Center of Energy and Resources - RCER (5)
- Fakultät Angewandte Natur- und Kulturwissenschaften (3)
- Hochschulleitung/Hochschulverwaltung (3)
- Research Center of Biomedical Engineering - RCBE (3)
- Zentrum für Forschung und Transfer (ZFT ab 2024; vorher: IAFW) (3)
Begutachtungsstatus
- peer-reviewed (1)
Forschungsbericht 2016
(2016)
Forschungsbericht 2015
(2015)
Dieser Bericht in Gestalt eines Leitfadens für eine nachhaltige energetische Modernisierung von historischen Stadtquartieren mit besonderem architektonischen Wert ist das Ergebnis eines Forschungsprojekts an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg, das vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung im Rahmen der Förderinitiative „Zukunft Bau“ (Projekt Nr. II 3-F20-11-1-038 / SWD-10.08.18.7-12.21) in den Jahren 2012 bis 2014 gefördert wurde. Im Projekt RENARHIS („Regenerative Energieversorgung als Schwerpunkt einer nachhaltigen Modernisierung historischer Stadtquartiere“) wurden am Modell eines genossenschaftlichen Wohnquartiers aus den 1920er Jahren Restaurierungs- und Modernisierungsstrategien erarbeitet. Das „Plato-Wild-Ensemble“ liegt im Regensburger Stadtosten, außerhalb der mittelalterlichen Altstadt. Es steht nicht unter Denkmalschutz, kann aber gleichwohl aus architektonischen und sozialgeschichtlichen Gründen als Beispiel für mustergültigen und schätzenswerten genossenschaftlichen Wohnungsbau gelten. In diesem Leitfaden sollen aus den Erfahrungen und Lösungsansätzen des Projekts allgemeine Handlungsgrund Orientierungshilfen geboten werden, die den Horizont des eigentlichen Projekts erweitern auf eine Vielzahl ähnlicher Bestandssituationen.
RENARHIS - Nachhaltige energetische Modernisierung und Restaurierung historischer Stadtquartiere
(2016)
Die Lebensqualität in einem Stadtquartier lässt sich steigern, wenn Baukunst, Energieeffizienz, regenerative Energieversorgung und kostengünstiges Wohnen zusammenkommen. All das braucht umfassendes Know-how von Architekten, Planern und Betreibern. Forscher der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH) zeigen, wie ein historisches Stadtquartier behutsam modernisiert werden kann und gleichzeitig die Mieten bezahlbar bleiben. Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hat die Forschungsarbeit kostenlos herausgegeben. Die Handlungsempfehlungen des Leitfadens richten sich an Planer, Architekten und Eigentümer.
Wie lässt sich eine Gebäudesanierung erfolgreich zum Zwecke des Klimaschutzes und der nachhaltigen Wohnqualität umsetzen? Strategien hierfür entwickelten Professor Oliver Steffens und sein Forschungsteam der OTH am Beispiel des Plato-Wild-Ensembles, einem genossenschaftlichen Wohnquartier aus den 1920er-Jahren im Regensburger Osten. Das Besondere an dem Sanierungskonzept ist sein fachübergreifender Ansatz: 30 Projektbeteiligte aus den technischen sowie wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen erarbeiteten für das Plato-Wild-Ensemble mehrere Lösungsansätze: Das Projektteam verfolgte nach einer eingehenden Bestandsaufnahme das Konzept der Nachverdichtung sowie der energetischen Ertüchtigung der Gebäudehülle. Ziel war dabei, die historische Fassade zu bewahren. Das Projektteam unterlegte die Ansätze der architektonischen Modernisierung sowie der regenerativen Energieversorgung mit zahlreichen Entwürfen, Berechnungen und Simulationen. Bauphysikalische Betrachtungen zum Wärme-, Feuchte- und Schallschutz waren ein weiterer wichtiger Baustein.
Forschungsbericht 2012
(2012)
Mit dem steigenden Erstgeburtsalter in Industriestaaten ist ein Anstieg ungewollter Kinderlosigkeit verbunden. Der Bedarf nach Reproduktionsmedizin wächst: 2009 kamen 1,9% der Lebendgeborenen in Deutschland mittels assistierter Reproduktion zur Welt, 2013 wurden 51.242 Frauen behandelt. Die Akzeptanz der Reproduktionsmedizin in der Bevölkerung ist hoch, wobei Erfolgsquoten meist überschätzt werden. Im BMBF-Projekt NeWiRe wird mittels bi- und multivariater Subgruppenanalysen untersucht, wie Frauen mit Migrationshintergrund Wissen über Reproduktionsmedizin erlangen und wie soziale, kulturelle oder religiöse Faktoren auf die Akzeptanz von Verfahren wirken. Datenquelle ist eine deutschlandweite Telefonbefragung von Frauen zwischen 18 und 50 Jahren (N = 1.001; 187 türkischer, 188 polnischer, 151 ex-jugoslawischer, 252 ex-sowjetischer und 182 deutscher Herkunft). Die disproportional geschichtete Zufallsstichprobe wurde mit einem Namensverfahren (Onomastik) aus dem Telefonverzeichnis gezogen, dessen gute Trefferquoten Perspektiven für die Erhebung gesundheitsbezogener Daten eröffnen. Zusammensetzung der Teilstichproben nach Bundesländern gemäß Bevölkerungsanteil der Herkunftsgruppen (Mikrozensus). Die Ergebnisse verdeutlichen die enorme Bedeutung eigener Kinder für das Selbstbild der Migrantinnen; der Kinderwunsch ist deutlich stärker ausgeprägt als bei deutschstämmigen Frauen. Die Akzeptanz der Reproduktionsmedizin ist entsprechend groß, kulturelle/religiöse Differenzen zeigen sich in der Akzeptanz einzelner Techniken. Informationen zur Reproduktionsmedizin erhalten die Frauen primär durch Massenmedien (maßgeblich Fernsehen/Zeitungen/Zeitschriften). Informationen und Beratungsangebote nehmen die Frauen vorrangig bei Ärzten wahr. 40 Prozent der türkeistämmigen Frauen informieren sich eher nicht auf Deutsch, Frauen aus Ex-Jugoslawien nur zu 7,5 Prozent. Die Sprachpräferenz bei Ärzten ist ähnlich. Ihr Wissen über Reproduktionsmedizin schätzen Migrantinnen vergleichsweise niedrig ein. Mit höherem Bildungsgrad steigen die Bekanntheit der Verfahren, das Wissen über Fruchtbarkeitsthemen sowie die Größe des persönlichen Netzwerks, mit dem die Frauen über Kinderwunsch, Schwangerschaft und Reproduktionsmedizin sprechen können. Für Migrantinnen sind im Falle eines unerfüllten Kinderwunsches beratende und therapeutische Angebote der Reproduktionsmedizin von besonderem Interesse. Beim Wissenstransfer zeigt sich Verbesserungspotenzial, sowohl in der Art der Wissensvermittlung (unter Berücksichtigung von Bildungsniveau und Deutschkenntnissen) als auch bei der Auswahl der Informationskanäle.
Das Projekt zielt auf Erkenntnisse zum Wissen über neue medizinische Entwicklungen zur Verwirklichung eines unerfüllten Kinderwunsches ab. Welche Methoden der Reproduktionsmedizin sind in der Bevölkerung bekannt? Wie informieren sich Frauen, die auf reproduktionsmedizinische Unterstützung zurückgreifen wollen? Welche Quellen werden bei medizinischen, rechtlichen, finanziellen, sozialen oder religiösen Fragen herangezogen? Untersucht wird die Verbreitung von Wissen im sozialen Umfeld und in internetbasierten sozialen Netzwerken. Der Fokus liegt dabei auf Frauen mit Migrationshintergrund. Diese wachsende Zielgruppe ist in Bezug auf den Wissenstransfer schwer erreichbar. Es soll untersucht werden, wie sich der Informationszugang bei geringen Deutschkenntnissen und niedrigerem Bildungsniveau bisher gestaltet und wie er verbessert werden könnte. Aus den Ergebnissen sollen Empfehlungen für die zielgruppenspezifische Informationsweitergabe entwickelt werden. Die empirische Erhebung stützt sich dabei auf einen Mix aus quantitativen und qualitativen Methoden. Es werden vier unterschiedliche Datenquellen herangezogen. Diskussionen in Internetforen, eine selbst durchgeführte Befragung von Experten sowie von Frauen in reproduktionsmedizinischer Behandlung werden inhaltsanalytisch ausgewertet. Dem Test von Hypothesen zur Bekanntheit von Verfahren, zu Informationskanälen und zu Wirkungsmechanismen sozialer Netzwerke dient eine telefonische Umfrage bei Frauen mit Migrationshintergrund.