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Subacromiales Impingment
(2021)
Das Krankheitsbild der „Frozen Shoulder“ gibt nach wie vor viele Rätsel auf. Um den aktuellen Stand der Erkenntnisse zu Ätiologie, Diagnostik und Behandlung darzustellen und den dabei beteiligten Berufsgruppen Handlungsempfehlungen zu bieten, wurde von der DGOU und der DVSE eine Arbeitsgruppe gebildet, die eine deutschsprachige, evidenzbasierte Leitlinie erstellt hat, die 2022 bei der AWMF veröffentlicht wurde. Im Folgenden werden die Entstehung und die wichtigsten Ergebnisse zusammengefasst.
Bei der Schultersteife handelt es sich um ein häufiges Krankheitsbild in der Orthopädie bzw. Schulterchirurgie, das sowohl bei Ärztinnen und Ärzten (Allgemeinmedizinerinnen und mediziner, Fachärztinnen und -ärzte) als auch bei sonstigem medizinischem Fachpersonal, z.B. der Physiotherapie oder Pflege, nur einen geringen Bekanntheitsgrad besitzt. Zielorientierung dieser Leitlinie war es, eine fundierte Hilfestellung und Richtlinie in Bezug auf das Krankheitsbild für Ärztinnen, Ärzte und medizinisches Fachpersonal zu schaffen, den aktuellen evidenz-basierten Wissensstand zu vermitteln und eine bessere Patientinnen- und Patientenversorgung zu erzielen, inkl. der intensiven Aufklärung der Betroffenen durch die behandelnden Berufsgruppen und – wenn von den Betroffenen gewünscht – einer gemeinsamen Entscheidungsfindung bezüglich der Behandlung.
Die dargestellten Ergebnisse weisen darauf hin, dass das in der Studie verwendete passive rückenunterstützende Exoskelett die (wahrgenommene) körperliche Belastung beim dynamischen Transfer eines 45 kg schweren Dummys potenziell reduzieren kann und sich der maximale Hüftgelenksflexionswinkel mit Exo verkleinert. Dieses Ergebnis deckt sich mit bereits publizierten Studienergebnissen von Arbeitsaufgaben im Bereich des Hebens und Tragens von Gegenständen aus der Logistik
Um mögliche Forschungsperspektiven in Bezug auf die UN-Nachhaltigkeitsziele 3 (Gesundheit und Wohlergehen) und 13 (Maßnahmen zum Klimaschutz) aufzeigen zu können, stellten sich die Autor*innen dieses Beitrags die Frage, wie Physiotherapie langfristig Nachhaltigkeit fördern kann und was es dafür in der Versorgung braucht. Wie Physiotherapeut*innen ihre Therapie nachhaltig gestalten können wurde mit Teilnehmenden des Workshops Planetare Gesundheit auf dem 6. Forschungssymposium der Deutschen Gesellschaft für Physiotherapiewissenschaft (DGPTW) in Freiburg diskutiert. Dabei stellte sich heraus, dass sich die Physiotherapeut*innen neben dem Wie? vor allem die Frage nach dem Warum (wir)? stellten und angaben unsicher mit dem Thema Klimawandel in der Behandlung zu sein. Daraus wurden zwei Schwerpunktthemen abgeleitet, welche in diesem Beitrag ausgearbeitet werden. 1) Emotionalität im professionellen Handeln: Wie Professionalität die richtigen Emotionen zur Bewältigung der heutigen Krisen fördern kann und 2) Komplexe Entscheidungsprozesse fördern – ‚sustainable decision-making‘ am Beispiel der Teletherapie. Aus den Ausarbeitungen kann geschlossen werden, dass Physiotherapie in ihrer Komplexität zunehmen wird, wenn sie nachhaltig sein soll, weil sie vielfältige Probleme berücksichtigen muss. Dafür braucht es qualifizierte Physiotherapeut*innen, die befähigt und bemächtigt sind, die komplexen Anforderungen zu bewältigen.
Diese Mixed-Methods-Studie unertsucht den Einfluss von Exoskeletten auf die physische Belastung und Akzeptanz von Pflegekräften. Ziel der Studie war es, die Wirkung eines passiven, rückenunterstützenden Exoskeletts auf Muskelaktivität, Körperhaltung und subjektivem Anstrengungsempfinden während eines simulierten Transfers von Patient*innen zu evaluieren. Dazu wurde eine quantitative Analyse mit 33 Pflegekräften durchgeführt, die ein Exoskelett in drei unterschiedlichen Unterstützungsformen trugen. Die Muskelaktivität zeigte keine signifikanten Unterschiede, gleichzeitig zeigten sich signifikante Ergebnisse in der Reduktion des subjektiven Belastungsempfinden beim Tragen des Exoskeletts und der geringeren Hüftbeugung beim Tragen des Exoskeletts. Eine qualitative Studie ergänzte die Untersuchung, indem die Akzeptanzfaktoren und Implementierungshürden identifiziert wurden. Besonders der Tragekomfort und die Kompatibilität des Exoskeletts mit den spezifischen Pflegeaufgaben sind entscheidend. Weitere Forschung nötig ist, um die langfristigen Effekte auf die muskuloskelettale Gesundheit und die optimale Implementierung dieser Technologie in Pflegeeinrichtungen besser zu verstehen.
This mixed-methods study investigated the influence of exoskeletons on the physical strain and acceptance of nurses. The aim of the study was to evaluate the effect of a passive, back-supporting exoskeleton on muscle activity, posture and subjective perception of exertion during a simulated transfer of patients. For this purpose, a quantitative analysis was conducted with 33 nurses wearing an exoskeleton in three different forms of support. There were no significant differences in muscle activity, but there were significant results in the reduction of the subjective feeling of strain when wearing the exoskeleton and less hip flexion when wearing the exoskeleton. A qualitative study supplemented the investigation by identifying the acceptance factors and implementation hurdles. In particular, wearing comfort and the compatibility of the exoskeleton with specific care tasks are crucial. Further research is needed to better understand the long-term effects on musculoskeletal health and the optimal implementation of this technology in care facilities.
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