Feldversuch zur Untersuchung des Bodenverbesserungseffekts durch Hybridinjektionskörper®

  • Die Bodenverbesserung mit HybridInjection® der Firma URETEK Deutschland GmbH ist ein Injektionsverfahren, das speziell unter bestehenden Bauwerken als Nachgründung oder Gründungsverstärkung zum Einsatz kommt, welche auf sehr schlecht tragfähigem Untergrund gegründet sind. Dabei werden dünne, mit einem Geotextil umwickelte Stangen (Injektionslanzen Ø = 12 mm) in den Untergrund eingebracht undDie Bodenverbesserung mit HybridInjection® der Firma URETEK Deutschland GmbH ist ein Injektionsverfahren, das speziell unter bestehenden Bauwerken als Nachgründung oder Gründungsverstärkung zum Einsatz kommt, welche auf sehr schlecht tragfähigem Untergrund gegründet sind. Dabei werden dünne, mit einem Geotextil umwickelte Stangen (Injektionslanzen Ø = 12 mm) in den Untergrund eingebracht und anschließend das Textil mit Hilfe eines speziellen Harzes expandiert. Dadurch wird der umliegende Boden durch Verdrängung überwiegend radial verdrängt und verdichtet. Zudem wirken die moderat steifen, säulenartigen Expansionskörpern als Lastabtragungselemente und entlasten den Boden dazwischen, womit sie als Bodenverbesserungssäulen eingeordnet werden können. Ziel der gemeinsamen Forschungsarbeit ist es diesen Verbesserungseffekt messtechnisch zu erfassen und zu beziffern, um dadurch das Produkt wirtschaftlicher und auf die jeweilige Lastsituation anbieten zu können. Dazu wurde auf einem Versuchsfeld eine 6,0 m² große Stahlbetonplatte, welche das Fundament eines Gebäudes darstellen soll, mit Hilfe eines 1,5 MN-Hydraulikzylinders in verschiedenen Stufen belastet und die daraus resultierenden Setzungen des Bodens gemessen. Dies geschah zunächst ohne und anschließend mit vier, rechteckig unter der Betonplatte angeordneten Expansionskörpern der Firma URETEK. Der Vorher-Nachher-Vergleich der verschiedenen Auswertungen zeigte, dass der Boden nach dem Einbau der HybridInjection® insgesamt deutlich steifer reagiert. Verglichen wurden dafür das Maß der Setzungen, die Kriechzahl in Anlehnung an die EA-Pfähle, der Verformungsmodul in Anlehnung an den Lastplattendruckversuch, Setzungen und E-Moduln in der Tiefe ermittelt aus Extensometermessungen und zuletzt die Schlagzahlen leichter Rammsondierungen. Die Verbesserungsfaktoren fallen recht unterschiedlich aus und belaufen sich auf Änderungen um bis zu + 68% im Vergleich zum Ausgangszustand ohne Bodenverbesserung.show moreshow less

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Metadaten
Author:Thomas NeidhartOTHORCiDGND, Markus Schuster
URN:urn:nbn:de:bvb:898-opus4-21723
DOI:https://doi.org/10.35096/othr/pub-2172
Subtitle (German):Abschlussbericht zum Feldversuch
Place of publication:Regensburg
Document Type:Report
Language:German
Year of first Publication:2020
Publishing Institution:Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg
Creating Corporation:Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg, Fakultät Bauingenieurwesen, Labor für Geotechnik
Contributing Corporation:URETEK Deutschland GmbH
Release Date:2021/12/06
GND Keyword:Baugrund; Bodenverbesserung <Bauwesen>
Pagenumber:94
Institutes:Fakultät Bauingenieurwesen
Fakultät Bauingenieurwesen / Labor für Geotechnik
research focus:Nachhaltige Lebensräume
Frontdoor-URL:https://opus4.kobv.de/opus4-oth-regensburg/2172
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