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Doing Alltag?!
(2023)
Mit den Zielen der nachhaltigen Entwicklung sind unterschiedliche Fragestellungen und Herausforderungen für eine nachhaltige Wirtschafts- und Betriebswirtschaftslehre verbunden. Vor dem Hintergrund der planetaren Grenzen und endlicher Ressourcen bedarf es einer
Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft, die sich auch auf ökonomische Theorien, Modelle, Methoden und damit die Lehre in diesen Bereichen auswirken wird. Im Rahmen des Forschungs- und Entwicklungsprojekts „Curriculum Z.“ werden neben inter- transdisziplinären und systemischen Ansätzen die Bedeutung sozialer und kultureller Innovationen für gegenwarts- und zukunftsorientierte Kompetenzentwicklung hervorgehoben. In dem interdisziplinären Studiengang „Management in der Ökobranche“ an der Technischen
Hochschule Nürnberg sind exemplarische Fächer/Module (weiter-)entwickelt und unterrichtet worden, die auf eine umfassende und vernetzte Bildung für nachhaltige Entwicklung fokussieren. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen nun mit einer breiten Öffentlichkeit geteilt und bestmöglich auch für andere Studiengänge nutzbar gemacht werden.
Der Aufbau von Beziehungen zu jungen wohnungslosen Menschen ist für Fachkräfte der Sozialen Arbeit häufig eine Herausforderung, da diese als schwer erreichbare Adressat_innen wahrgenommen werden. Unsere Sekundäranalyse qualitativer Daten, in der die Sicht junger Menschen ohne eigene Wohnung aus verstehender Perspektive rekonstruiert wird, zeigt, dass das Eingehen von Beziehungen für vulnerable Personen sehr voraussetzungsreich ist: Ihr eigenes Beziehungshandeln ist vor dem Hintergrund biografischer Erfahrungen oftmals von schwerwiegenden Vertrauensverlusten gekennzeichnet, sodass Vertrauen erst mühsam wiedererlangt werden muss. Das Wissen um die von den Jugendlichen artikulierten Bedingungen der Vertrauens-wiederherstellung ist bedeutsam für die Beziehungsgestaltung in der Sozialen Arbeit und sollte für eine vertrauensbildende Soziale Arbeit ernst genommen werden.
Der Artikel gibt einen Einblick in ein Seminarkonzept, das Studierenden Räume der Auseinandersetzung mit der eigenen (professionellen) Haltung eröffnet. Dabei stehen besonders Aspekte von professioneller Nähe und Beziehungsgestaltung im Fokus der Reflexion. Die Beschreibungen von zwei Studierenden lassen die Leser_innen an ihrem persönlichen Entwicklungs- und Reflexionsprozess teilhaben.
In diesem Beitrag liegt der Schwerpunkt auf der Frage, wie wir die Integration neuer Technologien in der Sozialen Arbeit aktiv gestalten können. Dabei werden praxisnahe Fallbeispiele aus Lehre und Praxis herangezogen, um theoretische Überlegungen zu veranschaulichen. Zunächst erfolgt eine Darstellung aktueller technologischer Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz und deren Relevanz für die Soziale Arbeit. Darauf aufbauend wird die Frage diskutiert, welche Auswirkungen diese Technologien auf die professionelle Beziehungsgestaltung haben. Abschließend werden ethische Fragestellungen auf verschiedenen Ebenen – der Organisation, der Fachkräfte sowie der Adressat*innen – beleuchtet
Methoden und Handlungskonzepte Sozialer Arbeit – ein erster, unvollständiger Ein- und Überblick
(2026)
Soziale Arbeit mit Gruppen
(2026)
Haltung (Gesinnung)
(2020)
Haltung bzw. Professionelle Haltung wird in der Sozialen Arbeit zwar häufig angemahnt, ist aber bislang nicht eindeutig definiert. Unter Haltung wird die persönliche Einstellung (Werte, Überzeugungen) verstanden, die in Sozialisations- und Reflexionsprozessen erworben wird und neben Wissen und Können Einfluss auf die Orientierung des Handelns nimmt sowie sich auch leiblich ausdrücken kann. In der Sozialen Arbeit wird mit professioneller Haltung meist eine spezifische, demokratische und/oder partizipative Einstellung bezeichnet, in der persönliche Überzeugungen auf der Grundlage fachlicher Erkenntnisse reflektiert wurden und unter Berücksichtigung der Adressat*innenperspektive sowie des institutionellen bzw. gesellschaftlichen oder politischen Rahmens und ethischer Grundsätze eingesetzt werden.