3D-Druck für blinde Menschen

  • Neben herkömmlichen taktilen Drucktechniken für blinde Menschen findet auch der 3D-Druck zunehmend Verbreitung. Während anfängliche Ansätze beabsichtigten, mit dieser alternativen Drucktechnologie qualitativ ähnliche Druckresultate zu erzielen, nutzen neuere Ansätze deren Potenzial, um interaktive Drucke zu erstellen. Ausgehend von dieser Entwicklung verschafft dieser Artikel einen Überblick über wesentliche Ansätze für die Erstellung von vielfältigen taktilen Materialen mittels 3D-Druckern. Er zeigt dabei insbesondere den Wandel von statischen zu interaktiven Ansätzen auf. Dabei muss bei Letzteren eine Kopplung zwischen den taktilen 3D-Drucken und elektronischen Entitäten erfolgen, welche durch unterschiedliche Sensorik umgesetzt werden kann. Zukünftige Entwicklungen könnten es erlauben, die Interaktion des Benutzers mit der kompletten Oberfläche von 3D-Drucken sensorisch zu erfassen und somit komplexe neue Interaktionsmöglichkeiten zu erschließen, welche blinden wie auch sehenden Menschen hilfreich sein können.

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Metadaten
Author:Timo GötzelmannORCiD
DOI:https://doi.org/10.1007/s00287-017-1068-8
ISSN:1432-122X
Parent Title (German):Informatik-Spektrum
Subtitle (German):vom statischen Druck zu interaktiven Objekten
Publisher:Springer
Document Type:Article
Language:German
Reviewed:Begutachtet/Reviewed
Release Date:2019/06/28
Volume:2017
Issue:Volume 40, Issue 6
Pagenumber:5
First Page:511
Last Page:515
institutes:Fakultät Informatik
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