Organisierte Situativität – eine Ethnografie von Schiedsrichter*in und Schiedsrichterwesen im Verbandsfußball

  • Ausgehend von der Beobachtung, dass sich in der Figur der Fußballschiedsrichter*in Situativität und Organisationalität des Sozialen in anregender Weise vermischen, untersucht die Arbeit die situative Platzordnung des Fußballspiels und das Schiedsrichterwesen des Verbands mit organisationsethnografischen Mitteln. Das Fußballspiel wird so mikro- und kultursoziologisch neu erschlossen von ihrer Schiedsrichter*in und ihrer eigentümlich umstrittenen und situationistischen Bürokratie aus. Praxistheorie wird auf Probleme der Organisationssoziologie hin orientiert, wobei Erving Goffmans Konzept der Schnittstellen von Interaktionsordnung und Sozialstruktur eine Schlüsselrolle zugewiesen wird.

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Metadaten
Author:Max Weigelin
URN:urn:nbn:de:bvb:824-opus4-9324
Advisor:Robert Schmidt, Marion Müller
Document Type:Doctoral thesis
Language of publication:German
Year of creation:2024
Date of first Publication:2024/09/16
Embargo Date:2030/09/01
Publishing Institution:Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt
Awarding Institution:Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Geschichts- und Gesellschaftswissenschaftliche Fakultät
Date of final examination:2024/07/17
Release Date:2024/09/16
Tag:Ethnografie; Praxistheorie; Soziologie
GND Keyword:Sportsoziologie; Organisationssoziologie; Fußball; Schiedsrichter; Praxeologie; Goffman, Erving
Pagenumber:236 Seiten : Illustrationen
Faculty:Geschichts- und Gesellschaftswissenschaftliche Fakultät
Dewey Decimal Classification:3 Sozialwissenschaften
License (German): Creative Commons - CC BY-NC-SA - Namensnennung - Nicht kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International
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