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Diese Bachelorarbeit analysiert die ökonomischen Optimierungspotenziale bei der Gassenanlage von Fichtenbeständen im schwachen Baumholz auf einer Fläche des Forstbetriebs Fürst zu Fürstenberg (Südschwarzwald). Ziel ist es, den holzerntekostenfreien Erlös mittels verschiedener Aushaltungsstrategien zu maximieren. Die Methodik basiert auf einer Bestandsaufnahme von 200 Probebäumen und einer simulationsgestützten Schaftmodellierung in der Statistiksoftware R. Im Fokus stehen drei Szenarien von der klassischen Fixlängenaushaltung bis zur optimierten Aushaltung von Leitungsmasten. Die Ergebnisse zeigen, dass die softwaregestützte Leitungsmasten-Aushaltung trotz strenger Qualitätsvorgaben den höchsten holzerntekostenfreien Erlös erzielt und den hiebsbezogenen Deckungsbeitrag signifikant steigert. Die algorithmische Optimierung erweist sich somit als überlegenes Instrument, um die wirtschaftliche Effizienz bei der Feinerschließung und die Rohholzwertschöpfung in frühen Bestandsphasen zu maximieren.
Diese Arbeit untersucht den zeitlichen Aufwand, die Kostenstruktur und die Wirtschaftlich-keit eines Agroforstsystems mit Windschutzgehölzen. Dabei wird analysiert, welcher Ar-beitsaufwand für die Etablierung erforderlich ist, welche Kosten für Pflanzung, Pflege und Ernte entstehen und in welchem Zeitraum sich die Investitionen amortisieren können. Grundlage der Untersuchung sind Zeitaufnahmen auf einer Praxisfläche sowie eine Kalku-lation der anfallenden Kosten und potenziellen Erlöse. Die Ergebnisse zeigen, dass die Anlage eines Agroforstsystems mit einem vergleichsweise hohen Arbeitsaufwand verbun-den ist, der jedoch durch eine geeignete Organisation der Arbeitsabläufe reduziert werden kann. Die Wahl des Pflanzverfahrens und des Baumschutzes beeinflusst den Zeitbedarf und die praktische Umsetzbarkeit der Pflanzung. Zudem bestätigen die Ergebnisse, dass insbesondere in den ersten Jahren hohe Etablierungs- und Pflegekosten anfallen, während Erlöse erst langfristig erzielt werden. Die Wirtschaftlichkeit hängt dabei maßgeblich von der erzielten Holzqualität ab. Insgesamt zeigen die Untersuchungen, dass Agroforstsysteme langfristig ein ökonomisches Potenzial besitzen, ihre Etablierung jedoch mit hohen An-fangsinvestitionen und wirtschaftlichen Unsicherheiten verbunden ist.
Die Bachelorarbeit untersucht die Biomasseproduktion von Paulownia elongata im Vergleich zum Pappelhybridklon „Max 1“ auf Versuchsflächen der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf. Zusätzlich wird eine Praxisanbaufläche mit Paulownia zur Wertholzproduktion analysiert. Ziel ist die Bewertung von Wachstum und Ertrag beider Baumarten unter vergleichbaren Bedingungen sowie die erstmalige Kartierung und ertragskundliche Aufnahmeder Praxisfläche. Erfasst wurden auf den Versuchsflächen Triebanzahl, Brusthöhendurchmesser, Trieblänge sowie Frisch- und Trockenmasse. Daraus wurden Grundfläche, Vorrat und Zuwachs berechnet. Die Untersuchung des Praxisbestandes erfolgte mittels Vollkluppung, Höhenmessung und GIS-gestützter Kartierung. Während Pappel viele dünne Triebe bildet, weist Paulownia elongata geringere Stammzahlen, aber größere Durchmesser auf, bei insgesamt ähnlichem Ertragsniveau. Auf der Praxisfläche zeigt sich trotz großer Baumdimensionen ein geringer aktueller Zuwachs von 2 %. Insgesamt erweist sich Paulownia im Energieholzanbau als konkurrenzfähig, während ihr Potenzial im Wertholzanbau stark von Standort, Pflege und Umweltbedingungen abhängt.
In der vorliegenden Bachelorarbeit geht es um die Anlage eines 1.100 m² umfassenden Waldgartens in einem Hühnerfreilauf am Standort Freising/Dürneck. Auf Grundlage einer im Vorfeld bereits durchgeführten Planung fand eine Pflanzung von gut 50 Obst- und Nussgehölzen statt. Um die Kosten für dieses Projekt möglichst umfangreich erfassen zu können, wurden Teile der Pflanzung begleitet. Mittels Literaturrecherche konnten sämtliche darüberhinausgehenden Daten und Zahlen erhoben werden anhand derer eine Einschätzung zu den Anlage- und Pflegekosten dieser Permakultur getroffen werden konnte. Diesem Betrag wurde gegenübergestellt, was der Waldgarten über die Dauer seiner Vorertragsphasen hinweg an Früchten hervorbringen und ab wann sich die Investition rechnen kann. Dazu wurden neben den Jahren des Ertragseintritts und des Vollertrags auch die entsprechenden Ertragsmengen berücksichtigt. Um die Aussage bezüglich des Returns on Investment (ROI) einzuordnen, wurden Ernährungsempfehlungen mehrerer Fachgesellschaften für einen durchschnittlichen Erwachsenen herangezogen. Somit konnte neben einer finanziellen Ertragsbetrachtung auch ermittelt werden, inwieweit dieses Agroforstsystem zur Deckung der Nahrungsansprüche beiträgt.
Untersucht wurde die Regenwurmabundanz und Regenwurmbiomasse im Energiewald der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf und in den nahegelegenen Kulturen Grünland, Maisacker und Miscanthus. Standort ist das Ampermoos in Erlau mit den vorherrschenden Bodentypen Niedermoor und Erdniedermoor. Die Methode zur Regenwurmerfassung bestand aus einer Kombination einer Austreibung mit Allylisothiocyanat-Lösung (AITC) mit anschließender Handauslese. Die Regenwurmabundanz war im Grünland mit 300 Individuen/m² im Median am höchsten, gefolgt vom Maisacker. Der Energiewald nahm mit 241 Individuen/m² eine Mittelstellung ein und im Miscanthus war die Regenwurmabundanz am niedrigsten. Im Grünland lag die höchste Regenwurmbiomasse vor, gefolgt vom Energiewald, Maisacker und dem Miscanthus. Zwischen Grünland und Miscanthus unterschied sich die Regenwurmbiomasse signifikant.