Vergleich der Regenwurmabundanz und -biomasse im HSWT-Energiewald im Ampertal bei Erlau mit angrenzenden landwirtschaftlichen Kulturen
- Untersucht wurde die Regenwurmabundanz und Regenwurmbiomasse im Energiewald der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf und in den nahegelegenen Kulturen Grünland, Maisacker und Miscanthus. Standort ist das Ampermoos in Erlau mit den vorherrschenden Bodentypen Niedermoor und Erdniedermoor. Die Methode zur Regenwurmerfassung bestand aus einer Kombination einer Austreibung mit Allylisothiocyanat-Lösung (AITC) mit anschließender Handauslese. Die Regenwurmabundanz war im Grünland mit 300 Individuen/m² im Median am höchsten, gefolgt vom Maisacker. Der Energiewald nahm mit 241 Individuen/m² eine Mittelstellung ein und im Miscanthus war die Regenwurmabundanz am niedrigsten. Im Grünland lag die höchste Regenwurmbiomasse vor, gefolgt vom Energiewald, Maisacker und dem Miscanthus. Zwischen Grünland und Miscanthus unterschied sich die Regenwurmbiomasse signifikant.