33 Wirtschaft
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Im November/Dezember 2025 führte das Bayerische Zentrum für Tourismus das sechste Jahr in Folge eine Online-Befragung unter Erstsemesterstudierenden an bayerischen Universitäten und Hochschulen durch. Die Umfrageergebnisse bieten exemplarische Einblicke in verschiedenste Aspekte der studentischen Lebenswirklichkeit, unter anderem die Wahl der Bildungseinrichtung und des Studiengangs, Berufs- und Lebensziele, aktuelle Sorgen und Ängste sowie Einstellungen und Assoziationen zum Thema Reisen. Zudem wurde die Befragung im Jahr 2025 um den Themenbereich „Kompetenzen und Arbeitswelt der Zukunft“ ergänzt, um die Wahrnehmungen und Einschätzungen der jungen Alterskohorte zu Veränderungen und prägenden Trends der zukünftigen Arbeitswelt, zur Bedeutung und Ausprägung von (überfachlichen) Kompetenzen, zum Einfluss und zur Nutzung von Künstlicher Intelligenz sowie zu den priorisierten Kriterien einer idealen Lernumgebung zu erfassen. Im Fokus der Befragung steht insbesondere die Altersgruppe der Generation Z (geb. 1995 – 2010).
Die gewonnenen Daten erheben keinen Anspruch auf Repräsentativität für Erstsemesterstudierende in Bayern. Dennoch vermittelt die Gegenüberstellung der Umfrageergebnisse der sechs Erhebungsreihen einen Eindruck von den jüngeren Studierendengenerationen sowie von möglichen zukünftigen Entwicklungstendenzen in den untersuchten Lebens- und Themenbereichen.
Außer Haus essen ist für viele Menschen in Deutschland weiterhin ein fester Bestandteil des Alltags, zugleich verändern steigende Preise das Konsumverhalten spürbar. Die repräsentative Befragung des Bayerischen Zentrums für Tourismus (BZT) unter 2.028 Personen der deutschsprachigen Bevölkerung in Deutschland im Alter zwischen 18 und 74 Jahren zeigt, wie häufig die Deutschen gastronomische Angebote nutzen, welche Faktoren ihre Entscheidungen beeinflussen und welche Rolle Kulinarik im Urlaub spielt.
Über die Hälfte der Deutschen haben bereits vom Begriff Overtourism/Übertourismus gehört oder gelesen. Das zeigt eine im Januar 2026 durchgeführte repräsentative Umfrage des Bayerischen Zentrums für Tourismus (BZT) unter 3.021 Personen der deutschsprachigen Bevölkerung im Alter zwischen 18 und 74 Jahren. Neben der Bekanntheit des Begriffs wurden auch Themen wie Assoziationen mit dem Begriff, Erfahrungen mit Overtourism/Übertourismus, verändertes Reiseverhalten wegen Overtourism/Übertourismus und die Akzeptanz bestimmter Maßnahmen zur Beschränkung der Besucherzahlen an touristisch stark frequentierten Orten und Sehenswürdigkeiten abgefragt.
39 Prozent der deutschsprachigen Bevölkerung im Alter zwischen 18 und 74 Jahren wollen zwischen Dezember 2025 und April 2026 verreisen. 31 Prozent dieser Personen plant ihren Winterurlaub 2025/2026 im Schnee zu verbringen. Das zeigt die bevölkerungsrepräsentative Umfrage des Bayerischen Zentrums für Tourismus zum Thema „Winterurlaub 2025/2026“, bei der mehr als 2.000 Personen im November 2025 unter anderem zu ihren Reiseabsichten in den Wintermonaten allgemein, ihren Aktivitäten während eines Winterurlaubs im Schnee und ihrer Absicht, Tagesreisen mit schneegebunden Aktivitäten durchzuführen, befragt wurden.
Environmental, social, and governance (ESG) risk management is becoming increasingly important due to climate change and the economic damage it causes, as well as regulatory requirements. However, there are many barriers to implementation, including a lack of experience and data gaps. This chapter discusses the ESG Risk Radar as a possible solution.
Die definitorische Abgrenzung des Kulturtourismus ist von Komplexität geprägt, da das Reisen per se in kulturelle Zusammenhänge eingebettet ist. Lässt sich Kulturtourismus über Reisemotive, über spezifische Reiseaktivitäten, wie den Besuch kultureller Einrichtungen und Veranstaltungen, oder etwa über die kulturelle Tiefe von Reiseerlebnissen beschreiben? Die Literaturübersicht greift diese begriffliche Unschärfe auf, skizziert zentrale Definitionsansätze und gibt einen Einblick in die Vielfalt des Kulturtourismus: die Ausprägungen der Tourismusform an sich sowie des kulturtouristischen Angebots, zentrale Elemente des kulturellen Reiseerlebnisses und die Charakteristika und Heterogenität von Kulturtouristinnen und -touristen. Ein Blick auf aktuelle Markttrends und BZT-Studienergebnisse verdeutlicht schließlich die Relevanz dieses dynamischen Branchenbereichs für den Deutschlandtourismus.
Der Wintertourismus ist insbesondere für Bayern ein bedeutender Wirtschaftsfaktor, steht jedoch durch den Klimawandel, zunehmende Schneeunsicherheit und den demografischen Wandel vor großen Herausforderungen. Die Folgen zeigen sich unter anderem in verkürzten Wintersaisons und veränderten Rahmenbedingungen für den Wintersport. Während sich viele bisherige Studien und Anpassungsmaßnahmen auf die Angebotsseite konzentrieren – etwa technische Beschneiung oder die Entwicklung von Ganzjahresangeboten –, wurde die Nachfrageseite bislang vergleichsweise wenig untersucht.
Dieses Dossier richtet den Fokus daher auf die Perspektive der Winterurlauberinnen und Winterurlauber. Auf Grundlage repräsentativer BZT-Befragungen aus den Wintern 2022/23 bis 2025/26 wird analysiert, wie deutsche Wintertouristinnen und -touristen den Klimawandel wahrnehmen, welche Auswirkungen sie auf den Wintersport erwarten und inwieweit sich ihr Reise- und Buchungsverhalten verändert. Ziel ist es, aktuelle Entwicklungen sowie langfristige Veränderungen der Nachfrage im Wintertourismus aufzuzeigen und daraus Erkenntnisse für die zukünftige Entwicklung von Destinationen und Regionen abzuleiten.
Für fast die Hälfte der Deutschen sind die Kosten das wichtigste Kriterium bei der Wahl ihres Reiseziels. Das zeigt eine im September 2025 durchgeführte Umfrage des Bayerischen Zentrums für Tourismus (BZT) unter 2.035 Personen der deutschsprachigen Bevölkerung im Alter zwischen 18 und 74 Jahren. Neben dem Preis beeinflussen auch Sicherheit, Erreichbarkeit und persönliche Vorerfahrungen die Reiseentscheidung – oder ob überhaupt verreist wird.
Die Zahl der Apotheken, die auf maschinell produzierte Karten- und Becherblister setzen, hat zuletzt deutlich zugenommen. Die Anschaffung eines solchen Verblisterungsautomaten rechnet sich ab 500 – 1.000 wöchentlich versorgten Patienten. Laut einer aktuellen Befragung stehen für die Apotheker vor allem Produktivitätskriterien im Fokus. Die Zukunft der maschinellen Verblisterung bewerten sie positiv und planen den Ausbau dieses Geschäftsfelds.
Strengthening sustainability-oriented innovation processes has become a central task for regional transformation, especially in rural areas where ecological, social, and economic challenges increasingly demand alternative models of value creation. The Economy for the Common Good (ECG) offers a normative and practical framework that enables organisations to assess and improve their contribution to societal well-being. Building on theories of cumulative causation, path dependence, and the Matthew Effect, the present study examines how self-reinforcing mechanisms can support the diffusion of Common-Good-oriented practices at the regional level. A multi-year practice project at Kempten University of Applied Sciences
(UAS) functions as an institutional catalyst for this transformation. Each year, interdisciplinary student teams collaborate with regional enterprises to prepare their first Common Good Balance Sheet, supported by academic staff and a certified ECG consultant. This structured process provides companies with a low-threshold entry into sustainability-oriented management while equipping students with competencies in evaluating ecological, social, and ethical performance indicators.
Since 2021, more than 35 enterprises and over 100 students have been part of this process. Additionally, the project has contributed to the establishment of the ECG Regional Group Allgäu, which now comprises more than 100 members and fosters visibility, peer exchange, and cumulative learning effects. Several participating companies have subsequently gained national recognition for sustainable practices, illustrating the project’s transfer potential.
Overall, the initiative demonstrates how universities can act as intermediary actors that accelerate regional sustainability transitions by combining education, research, and social entrepreneurship, thereby supporting the emergence of a Common Good region in the Allgäu.