12 Sozial- und Verhaltenswissenschaften
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This article presents the integration of an artificial intelligence (AI)-driven avatar in two online courses and examines its impact on student motivation, user experience, and learning. The project aimed to enable realistic communication training and foster leadership skills within the pedagogical framework of New Work. Based on quantitative and qualitative data from 219 students, the analysis identified patterns in motivation, barriers, emotions, and expectations. The results show strong curiosity and openness, paired with a desire for risk-free practice and personalized feedback, but also frustrations due to technical instability and limited conversational coherence. Overall, AI avatars show high didactic potential for reflective learning, provided that they are implemented with greater technical reliability and empathetic responsiveness.
Q1: How should a company handle the creation or discovery of an opportunity in the most effective way? Q2: How should an opportunity be screened when there is not enough market data available? Hypothesis: An effectuation decision making strategy has increased value for a newly created highly innovative opportunity at the beginning of the product life cycle management process.
Transformationale Führung gilt als eines der einflussreichsten Führungskonzepte der Organisations- und Managementforschung und wird mit Motivation, Innovation, Mitarbeiterzufriedenheit und organisationalem Erfolg in Verbindung gebracht. Gleichzeitig gewinnt die Frage an Bedeutung, inwieweit charismatische Führungspersönlichkeiten tatsächlich authentisch transformational handeln oder lediglich eine charismatische Fassade zur Verfolgung eigener Interessen aufbauen. Dieser theoriegeleitete Literaturbeitrag untersucht die Zusammenhänge zwischen transformationaler Führung, Charisma und den Persönlichkeitsmerkmalen der Dunklen Triade – Narzissmus, Machiavellismus und subklinische Psychopathie. Auf Basis der klassischen Führungsforschung sowie aktueller Erkenntnisse der Persönlichkeits- und Organisationspsychologie wird analysiert, inwiefern Merkmale der Dunklen Triade charismatische Zuschreibungen begünstigen und gleichzeitig das Risiko pseudotransformationaler Führung erhöhen.
Emotionale Kompetenz ist insbesondere in belastenden Arbeits-, Konflikt- und Führungssituationen an Bedeutung. Der vorliegende Beitrag untersucht, wie Personen ihre emotionalen Kompetenzen selbst einschätzen und welche Unterschiede sich zwischen wahrnehmungs-, verstehensorientierten und regulierenden Facetten zeigen.
Der Beitrag liest den Aufsatz von Mandl und Friedrich (1986) als historischen Ausgangspunkt für eine gegenwärtige Bildungsfrage, dem Umgang mit Wissen in KI Zeiten. Die These der Autorinnen lautet: KI verändert nicht die grundlegenden Bedingungen des Wissenserwerbs, wohl aber die Form, in der eigene Bearbeitung und maschinelle Vorschläge aufeinander bezogen werden. Lernwirksam wird KI-Nutzung nicht durch ein Nebeneinander getrennter Aufgaben, sondern durch iterative Rückkopplung: Systeme erzeugen, ordnen und variieren Informationen; Lernende formulieren Ziele, prüfen Vorschläge anhand fachlicher Kriterien, revidieren Ergebnisse und verantworten Urteile. Diese Argumentation wird um die Einsicht ergänzt, dass Metakognition in KI-vermittelten Lernumgebungen fachspezifisch verankert werden muss und nicht in einer allgemeinen Schlussreflexion aufgehen darf.
Der Masterstudiengang Beratung, Organisationsentwicklung und Coaching qualifiziert für professionelle Tätigkeiten in der Beratung von Personen, Teams und Organisationen unter Bedingungen gesellschaftlicher, technologischer und organisationaler Transformation. Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, demografischer Wandel, ökologische und geopolitische Veränderungen sowie veränderte Anforderungen an Führung und Zusammenarbeit stellen Organisationen vor die Aufgabe, Entwicklungs- und Veränderungsprozesse fachlich fundiert, sozial verantwortlich und langfristig tragfähig zu gestalten. Vor diesem Hintergrund vermittelt der Studiengang wissenschaftliche Kenntnisse, methodische Kompetenzen und reflexive Fähigkeiten für die Analyse, Gestaltung und Begleitung komplexer Beratungs- und Organisationsprozesse. Er verbindet fachwissenschaftliche Fundierung mit anwendungsbezogenem Lernen und fördert die Fähigkeit, theoretische Ansätze auf berufspraktische Fragestellungen zu beziehen, kritisch zu reflektieren und in unterschiedlichen Handlungsfeldern professionell anzuwenden.