FSP4: Soziale Innovationen
Refine
Year of publication
Document Type
- Article (318)
- Part of a Book (238)
- conference proceeding (article) (150)
- Working Paper (49)
- Book (43)
- Other (38)
- Report (35)
- conference proceeding (presentation) (25)
- conference proceeding (summary, abstract) (19)
- Handout (14)
Publication reviewed
- begutachtet (476)
- peer review (286)
- nicht begutachtet (189)
Keywords
- OnPro (75)
- Forschungsprojekt „Jugendarbeit mit Perspektive“ (JumP) (48)
- EVELIN I (31)
- Tourismus (22)
- Spieltheorie (21)
- EVELIN II (20)
- Verblisterung (18)
- Apotheke (16)
- Living Lab AAL (16)
- Digitalisierung (12)
Institute
- Fakultät Soziales und Gesundheit (231)
- BZPD - Bayerisches Zentrum Pflege Digital (185)
- IDT - Institut für digitale Transformation in Arbeit, Bildung und Gesellschaft (163)
- Fakultät Betriebswirtschaft (161)
- Fakultät Tourismus-Management (152)
- Fakultät Informatik (121)
- INIT – Institut für Nachhaltige und Innovative Tourismusentwicklung (121)
- Kempten Business School (105)
- Fakultät Elektrotechnik (71)
- IGG - Institut für Gesundheit und Generationen (60)
Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen stehen nach Abschluss der medizinischen Rehabilitation häufig vor langfristigen Herausforderungen der sozialen Reintegration und gesellschaftlichen Teilhabe. Neben körperlichen und kognitiven Einschränkungen bestehen auch psychosoziale Belastungen für Betroffene und ihre Angehörigen. Niedrigschwellige, gemeindenahe Unterstützungsangebote sind in der Langzeitnachsorge bislang nur begrenzt verfügbar. Der gemeinnützige Verein Phoenix Freising e.V. hat mit der „Phoenix-OASE“ eine Begegnungsstätte geschaffen, die Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen durch psychosoziale Begleitung, soziale Begegnung und alltagsnahe Aktivitäten unterstützt. Ziel ist die Förderung von Selbstbestimmung, sozialer Teilhabe und Lebensqualität der Betroffenen sowie die Entlastung pflegender Angehöriger.
Ziel der Studie ist die Evaluation der Begegnungsstätte hinsichtlich ihrer Bedeutung für die Lebensqualität der Gäste sowie für das Belastungsempfinden pflegender Angehöriger. Untersucht wird, wie das Angebot im Alltag erlebt wird und welche Veränderungen sich durch die regelmäßige Nutzung ergeben.
Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und steigender Prävalenzen von Demenzerkrankungen gewinnen niedrigschwellige, sozialraumorientierte Unterstützungsangebote zunehmend an Bedeutung. Sog. Auszeithöfe stellen hierbei ein innovatives Konzept dar, das stundenweise Betreuungsangebote für ältere Menschen und Menschen mit Pflegebedarf auf landwirtschaftlichen Betrieben ermöglicht. Ziel des Beitrags ist es, erste empirische Erkenntnisse zum Konzept der Auszeithöfe und dessen Potenzial für eine demenzsensible Versorgung im ländlichen Raum zu analysieren.
Sustained‐virological‐response (SVR) after direct‐acting‐antiviral (DAA) therapy improves outcomes in patients with HCV‐related compensated‐advanced‐chronic‐liver‐disease (cACLD). However, it remains unclear whether absolute post‐SVR LSM or LSM reduction better predicts prognosis after SVR. This study evaluated the prognostic performance of absolute‐values‐LSM versus dynamic‐change for predicting liver‐related‐events after SVR.
Background: Multimorbidity, defined as the coexistence of two or more chronic conditions, challenges traditional, single disease health care models. Although digital health technologies are increasingly applied to complex patient care, most interventions remain disease-specific and fail to account for interactions between coexisting conditions.
Objective: This scoping review aimed to systematically map and synthesize existing evidence on digital health interventions that explicitly address multimorbidity, focusing on how these solutions integrate disease interdependencies between coexisting diseases in their design, implementation, and evaluation. We aimed to identify underlying concepts, map frequently targeted disease clusters, and assess reported outcomes and barriers to real-world application.
This article presents the integration of an artificial intelligence (AI)-driven avatar in two online courses and examines its impact on student motivation, user experience, and learning. The project aimed to enable realistic communication training and foster leadership skills within the pedagogical framework of New Work. Based on quantitative and qualitative data from 219 students, the analysis identified patterns in motivation, barriers, emotions, and expectations. The results show strong curiosity and openness, paired with a desire for risk-free practice and personalized feedback, but also frustrations due to technical instability and limited conversational coherence. Overall, AI avatars show high didactic potential for reflective learning, provided that they are implemented with greater technical reliability and empathetic responsiveness.
Transformationale Führung gilt als eines der einflussreichsten Führungskonzepte der Organisations- und Managementforschung und wird mit Motivation, Innovation, Mitarbeiterzufriedenheit und organisationalem Erfolg in Verbindung gebracht. Gleichzeitig gewinnt die Frage an Bedeutung, inwieweit charismatische Führungspersönlichkeiten tatsächlich authentisch transformational handeln oder lediglich eine charismatische Fassade zur Verfolgung eigener Interessen aufbauen. Dieser theoriegeleitete Literaturbeitrag untersucht die Zusammenhänge zwischen transformationaler Führung, Charisma und den Persönlichkeitsmerkmalen der Dunklen Triade – Narzissmus, Machiavellismus und subklinische Psychopathie. Auf Basis der klassischen Führungsforschung sowie aktueller Erkenntnisse der Persönlichkeits- und Organisationspsychologie wird analysiert, inwiefern Merkmale der Dunklen Triade charismatische Zuschreibungen begünstigen und gleichzeitig das Risiko pseudotransformationaler Führung erhöhen.
Emotionale Kompetenz ist insbesondere in belastenden Arbeits-, Konflikt- und Führungssituationen an Bedeutung. Der vorliegende Beitrag untersucht, wie Personen ihre emotionalen Kompetenzen selbst einschätzen und welche Unterschiede sich zwischen wahrnehmungs-, verstehensorientierten und regulierenden Facetten zeigen.
Der Beitrag liest den Aufsatz von Mandl und Friedrich (1986) als historischen Ausgangspunkt für eine gegenwärtige Bildungsfrage, dem Umgang mit Wissen in KI Zeiten. Die These der Autorinnen lautet: KI verändert nicht die grundlegenden Bedingungen des Wissenserwerbs, wohl aber die Form, in der eigene Bearbeitung und maschinelle Vorschläge aufeinander bezogen werden. Lernwirksam wird KI-Nutzung nicht durch ein Nebeneinander getrennter Aufgaben, sondern durch iterative Rückkopplung: Systeme erzeugen, ordnen und variieren Informationen; Lernende formulieren Ziele, prüfen Vorschläge anhand fachlicher Kriterien, revidieren Ergebnisse und verantworten Urteile. Diese Argumentation wird um die Einsicht ergänzt, dass Metakognition in KI-vermittelten Lernumgebungen fachspezifisch verankert werden muss und nicht in einer allgemeinen Schlussreflexion aufgehen darf.
Der Masterstudiengang Beratung, Organisationsentwicklung und Coaching qualifiziert für professionelle Tätigkeiten in der Beratung von Personen, Teams und Organisationen unter Bedingungen gesellschaftlicher, technologischer und organisationaler Transformation. Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, demografischer Wandel, ökologische und geopolitische Veränderungen sowie veränderte Anforderungen an Führung und Zusammenarbeit stellen Organisationen vor die Aufgabe, Entwicklungs- und Veränderungsprozesse fachlich fundiert, sozial verantwortlich und langfristig tragfähig zu gestalten. Vor diesem Hintergrund vermittelt der Studiengang wissenschaftliche Kenntnisse, methodische Kompetenzen und reflexive Fähigkeiten für die Analyse, Gestaltung und Begleitung komplexer Beratungs- und Organisationsprozesse. Er verbindet fachwissenschaftliche Fundierung mit anwendungsbezogenem Lernen und fördert die Fähigkeit, theoretische Ansätze auf berufspraktische Fragestellungen zu beziehen, kritisch zu reflektieren und in unterschiedlichen Handlungsfeldern professionell anzuwenden.