360 Soziale Probleme und Sozialdienste; Verbände
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Department/institution
Zusammenarbeit in der beruflichen Rehabilitation – Kooperationen und Netzwerke als Qualitätsmerkmale
(2026)
In diesem Beitrag werden verschiedene Aspekte von Netzwerken und Kooperationen im Bereich der beruflichen Rehabilitation als Qualitätsmerkmale untersucht. Die leitende These ist, dass innerhalb des Rehabilitationssystems das Potential einer guten Vernetzung und Kooperation zur Qualitätssteigerung noch nicht vollkommen ausgeschöpft ist.
Zur Untersuchung werden vier unterschiedliche Forschungsprojekte herangezogen. Aus dem qualitativen Material dreier Studien werden Aussagen zum Erleben der Zusammenarbeit von Rehabilitand*innen, Reha-Fachkräften und Reha-Fachberater*innen generiert. Diese werden durch eine quantitative Auswertung zu Kontakthäufigkeiten von in der Sozialen Arbeit Tätigen bei Erbringern von LTA ergänzt.
Es zeigen sich hinderliche und förderliche Faktoren auf drei Ebenen, aus denen konkrete Verbesserungsvorschläge zur Qualitätssteigerung abgeleitet werden. Die drei Ebenen umfassen die Beratungsdyade, die Team- und Stakeholder-Ebene sowie die erweiterte organisationale Ebene.
Die untersuchten Institutionen zeigen gut ausgebaute Netzwerke und Kooperationen in einer intraorganisationalen Perspektive. Weiterentwicklungsbedarfe werden in der interorganisationalen Zusammenarbeit zwischen Leistungsträgern und -erbringern sowie zum Gesundheits- und Sozialsystem deutlich.
This master’s thesis examines the experiences of migrant women in transit toward the United States, focusing on collective care as a central political and relational practice in the struggle for a livable life. Situated within feminist, decolonial, and necropolitical frameworks, the study analyzes how contemporary migration regimes, shaped by neoliberal, patriarchal, colonial, and racialized power structures, produce conditions of violence, disposability, and forced precarity across the Americas.
Based on feminist and qualitative research, including an autoethnographic positioning, participant observation and narrative interviews, the study focuses on the lived experiences of migrant women traveling in groups and caravans in 2024 across different countries in the Americas toward the State of Mexico. It explores how migrant women navigate and resist structural conditions of violence through collective forms of care, solidarity, and embodied practices during transit.
The analysis demonstrates that collective care is not merely a survival strategy but a deeply political practice that emerges through emotional, relational, and embodied interconnections. It operates across different dimensions: collective care, relational care, and self-care, and is sustained through affect, shared knowledge, and everyday practices of solidarity.
The thesis argues that migrant women’s collective self-care constitutes an insurgent form of political agency that challenges neoliberal logics of individualization and necropolitical regimes of border control. It highlights the tension between a neoliberal logic of survival based on competition and individual benefit, and a feminist communal logic grounded in interdependence, care, and collective responsibility. In this sense, collective care becomes central to the production of livable worlds and to the struggle against the systemic production of disposable lives.
Ab dem Schuljahr 2026/2027 wird an Grundschulen schrittweise bis 2029 ein Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung kommen, was sowohl den Kindern als auch den Eltern und nicht zuletzt dem Staat Vorteile bringen soll. Zumindest wird es so vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend auf deren Webseite im September 2021 verkündet (vgl. ebd., Abs 4f.). Doch neben Vorteilen werden auch bestehende Probleme vergrößert. Im Jahr 2023/ 2024 ist das Berufsfeld Kinderbetreuung und -erziehung mit über 21.000 fehlenden Fachkräften das mit dem größten Mangel an Fachkräften in Deutschland (vgl. IW Köln, 2024). Aus dem „Fachkräfte-Radar für KiTa und Grundschule 2022" der Bertelsmann Stiftung geht hervor, dass „bis 2030 insgesamt über 100.000 pädagogische Mitarbeiter:innen mehr benötigt werden als voraussichtlich zur Verfügung stehen“ (s. Bertelsmann Stiftung, 2022).
Um diese Lücke an Personal schließen zu können, werden schon jetzt, besonders an
Grundschulen, Mitarbeitende ohne qualifizierenden beruflichen Abschluss beschäftigt. 2024 waren dies im Bereich „Kinderbetreuung und -erziehung an Grundschulen“ bereits 20 Prozent, also jede fünfte Person (vgl. Autor:innengruppe Fachkräftebarometer, 2025, S.111). Da in den meisten Bundesländern keine Vorgaben existieren, welche Qualifikation das Personal im Ganztag bieten soll, bleibt genauso die Frage offen, welche Kompetenzen Fachkräfte und andere im Ganztag Arbeitende mitbringen sollen.
Mit genau dieser Frage beschäftigt sich die vorliegende Arbeit. Welche Kompetenzen sollen Fachkräfte für die Arbeit an einer OGS mitbringen? Der Fokus wird jedoch nicht auf Kompetenzen aus der Literatur oder arbeitsplatzbeschreibende Stellenanzeigen gelegt, sondern auf die Sichtweise der Kinder an der OGS. Dementsprechend lautet die Forschungsfrage, welcher sich diese Arbeit widmet: „Welche Kompetenzen sollte eine pädagogische Fachkraft in der OGS aus der Sicht von Kindern mitbringen?“.
Das Thema sowie die Forschung daran sind besonders von Interesse, da die Anzahl an Forschungsarbeiten mit Kindern im Grundschulalter noch immer sehr gering ausfällt (vgl. Butschi und Hedderich, 2021, S. 36). Dementsprechend soll diese Arbeit einen Beitrag liefern,diese Forschungslücke in Teilen zu schließen.
While digital tools offer potential for social participation, health promotion, and everyday support for older adults, seniors still remain underrepresented in digital spaces. Internet use among seniors is growing, but mainly for seniors with certain characteristics (e.g. higher education, male, under 75 years old). Further, seniors still have rather a consuming role than a content creating role. How to foster the latter is currently a topic underrepresented in literature. Therefore, this paper presents a case study on a community-based initiative aimed at enabling older adults to move beyond basic digital skills toward digital literacy and social media content creation. We explore how older adults can be supported in taking on active digital roles, how sustained motivation can be fostered, and what individual and social outcomes emerge from their engagement. The findings provide insights into how fostering digital inclusion in later life can work.
Altenhilfe
(2025)
Aneignung
(2025)
Inklusive Berufsausbildung im Verständnis der UN-Behindertenrechtskonvention: Ein Diskussionsbeitrag
(2025)
Seitdem Deutschland 2009 die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen (UNBRK) ratifiziert hat, gibt es auch in der Berufsausbildung Debatten zu Inklusion. Die hier zur Diskussion gestellten Reformvorschläge zur Gestaltung inklusiver Berufsausbildung stützen sich auf die UN-BRK und ihr grundlegendes Verständnis von „Diskriminierung“ (Art. 2 UN-BRK), Inklusion (Art. 24 UN-BRK) und den von den Staaten dazu zu treffenden „angemessenen Vorkehrungen“ (Art. 2 UN-BRK).