Werte und Wandel
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The innovative capacity of a country is a key factor in its economic development. While classical approaches primarily emphasize technological and economic aspects, cultural and moral influences are increasingly coming into focus in research. In particular, the treatment of out-groups and the intensity of in-group preferences play a crucial role, as expressed in the societal contrast between social cohesion and individual freedom. A central aspect of this debate is the moral dimension, particularly the tension between universalism, relativism, and particularism. This study examines the impact of universalism on a country's innovativeness by situating the concept within cultural theory and analyzing it empirically. The findings provide new insights into the relationship between cultural values and innovation potential with regard to moral capital in a society.
Seit fast fünf Jahrzehnten wird – aus Sicht der Sozialen Arbeit – bemängelt, dass dem Sozialen Dienst in der stationären Altenhilfe ein originäres, differenziertes Aufgabenprofil fehlt. Angesichts sozialer und sozialpolitischer Transformationsprozesse, die Anforderungen an den Sozialen Dienst in diesem Feld verändert haben, ist eine Konkretisierung gegenwärtig von besonderer Relevanz. Anhand der Ergebnisse von Fokusgruppen und Expert*inneninterviews mit Fachkräften des Sozialen Dienstes in der stationären Altenhilfe in NRW stellt der Beitrag ihre aktuellen Aufgaben sowie diesbezügliche Veränderungen in jüngerer Zeit dar.
Der Beitrag beschäftigt sich mit der unbewussten Wirkung von Setting und Sitzordnung auf Beratungssituationen und -prozesse. Neben evolutionspsychologischen, architekturpsychologischen und kulturgeschichtlichen Hintergründen werden Setting und Sitzordnung in der Familie, in Kindergarten und Schule sowie in Unternehmen und Organisationen dargestellt und reflektiert. Der mögliche Zugang zu Kulturthemen von Organisationen über die bewusste Wahrnehmung von Sitzordnung und Sitzpositionen in der Praxis als Berater oder Beraterin wird dargestellt. Darüber hinaus werden typische Beratungssettings reflektiert und konkrete Methoden in der Arbeit mit Sitzordnung und Setting werden vorgestellt.
Sowohl die offene als auch die verbandliche Kinder- und Jugendarbeit engagieren sich bereits seit rund 20 Jahren als Kooperationspartner von Ganztagsgrundschulen. Trotzdem scheint ihr Verhältnis zur Schule bis heute nicht grundsätzlich geklärt, was unter anderem daran ersichtlich wird, dass sich die Zusammenarbeit gleichzeitig in einer Annäherung an Schule und in einer Abgrenzung von ihr vollzieht. Angesichts dieses ambivalenten Verhältnisses und angesichts der Einführung des Rechtsanspruchs auf einen Ganztagsschulplatz ab dem Schuljahr 2026/2027 sowie dem dadurch steigenden Bedarf der Grundschulen an Kooperationspartnern, stellt sich (erneut) die Frage, inwieweit sich die Kinder- und Jugendarbeit im Ganztag einbringen sollte.
Soziale Arbeit nimmt einerseits für sich in Anspruch, gesellschaftliche Wandlungsprozesse aktiv mitzugestalten, andererseits ist sie auch von gesellschaftlichen Transformationsprozessen betroffen. Soziale Arbeit hat dabei den Auftrag den Wandel in eine spezifische Richtung zu fokussieren. Soziale Arbeit ist dazu aufgerufen, den aktuellen Wandel und deren Triebkräfte und sozialen Dynamiken wissenschaftlich zu untersuchen und die konkreten Wandlungsprozesse konzeptionell zu beschreiben, methodisch zu begleiten und mit den Akteur:innen zu gestalten. Dabei muss sie sich der Herausforderung stellen, Entwicklungen auf subjektiver Ebene, auf der Ebene von Gruppen und auf der Ebene von Gemeinwesen in Richtung von Zusammenhalt, Empowerment und Befreiung, sozialer Gerechtigkeit, den Menschenrechten, einer kollektiv getragenen Verantwortung und der Achtung von Vielfalt und Diversität voranzutreiben und trotz vieler Entwicklungen hin zu Dystopien auch ihre utopischen Anteile nicht aus dem Blick verlieren.