Hochschule Düsseldorf
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This article presents the AI Change Lab as a literature- and discourse-based workshop concept for quality-assured teaching of generative AI use in higher education that has undergone initial formative testing. It responds to the gap between students' everyday use of AI tools and often abstract institutional rules. We propose quality judgement competence as a working term: students learn to plan, assess and take responsibility for AI-supported tasks by using explicit academic, methodological, learning-related and ethical criteria. This article explains the development of the concept within the DigitalChangeMaker track Shaping AI, describes the AI Change Lab's quality cycle, and reports initial descriptive results from the formative evaluation.
The collapse of a country’s political order is often the result of a complex interplay of multiple factors. In the case of Afghanistan’s fragile democratic system (2001–2021), these factors operated across various dimensions. To gain a deeper understanding of what happened, it is imperative to examine, investigate, and analyze these factors from diverse perspectives. This study focuses specifically on the role of the education system in this process. The central question addressed is: What role did Afghanistan’s education system play in the disintegration of its democratic order? The research examines the influence of radical teachings embedded within Afghanistan’s public school curricula and higher education institutions. The study argues that the Afghanistan educational system, through promoting radical teachings that contradict democratic values—which should have ideally shaped the nation’s socio-political ideals in accordance with the law—played a role in the collapse of the democratic order. Moreover, the system allowed extremist, non-educational methods and activities to flourish in educational environments, further illustrating its role in the collapse.
Research on migration and digital media has expanded, yet empirical knowledge about how digital network communication structures public interaction in post-migration contexts remains limited. In particular, little is known about the communicative arenas in which interaction becomes visible, the actors who gain interpretive authority, and the recurring issues and narratives that stabilize meaning. This article addresses these gaps by examining Afghanistan-linked digital publics in Germany. Eight semi-structured interviews with key informants and a qualitative content analysis of selected TikTok accounts revealed that short-video platforms can function as central arenas of attention, where repeatedly recognized communicators become orientation points for audiences through sustained interaction. Communication stabilizes around recurring issues and narratives such as migration procedures, institutional encounters, Afghanistan-related political developments, and community conflicts, which connect everyday experiences in the country of residence to political, social, and cultural debates about Afghanistan—thereby bridging local and transnational references within shared communication networks. These environments function simultaneously as spaces of practical guidance, social orientation, and public dispute. Building on these insights, the article proposes a multidimensional model of digital diaspora communication that links communicative arenas, actors, and issues and narratives.
Vernetzt für Offenheit: Erfahrungen und Impulse aus der Arbeit im OER-Netzwerk Landesportal ORCA.nrw
(2025)
Der Bericht „Vernetzt für Offenheit: Erfahrungen und Impulse aus der Arbeit im OER-Netzwerk Landesportal ORCA.nrw“ fasst die Ergebnisse und Erfahrungen aus vier Jahren gemeinsamer Netzwerkarbeit (2020–2024) von 35 Hochschulen in Nordrhein-Westfalen zusammen. Das Netzwerk war Teil der Digitalisierungsoffensive des Landes und hatte das Ziel, Open Educational Resources (OER) und offene Bildungspraktiken an den Hochschulen zu fördern. Der Bericht beleuchtet, wie die Netzwerker*innen Lehrende, Verwaltung und zentrale Einrichtungen bei der Nutzung, Erstellung und institutionellen Verankerung von OER unterstützt haben – etwa durch Beratung, Workshops, OER-Policies und hochschulübergreifende Veranstaltungen. Zudem werden Herausforderungen wie infrastrukturelle Umbrüche und institutionelle Unterschiede beschrieben.
Im Mittelpunkt stehen die „Lessons Learned“ aus der hochschulinternen, hochschulübergreifenden und landesweiten Zusammenarbeit: OER als Querschnittsthema erfordert Kooperation zwischen Didaktik, IT, Recht, Bibliotheken und Hochschulleitungen. Nachhaltige Offenheit entsteht durch Beziehungsarbeit, praxisnahe Unterstützung und eine Kultur des Teilens. Der Bericht zeigt, dass OER als Katalysator für gute, kollaborative und digitale Lehre wirken können. Abschließend werden die wichtigsten Produkte und Erfolge des Netzwerks vorgestellt – von OER-Fachtagen über Materialien und Policies bis hin zu neuen Anreizsystemen – und Impulse für zukünftige Open-Education-Projekte gegeben.
Einsatz und Anpassung von Methoden der Audio-Feature-Extraktion am Beispiel von Indoor Soundscapes
(2022)
Im häuslichen Umfeld erleben Menschen abhängig von ihrer Wohnsituation unterschiedlichste Geräuschumgebungen (Indoor Soundscapes), die einen hohen Einfluss auf das Wohlbefinden haben. Im Rahmen einer Feldstudie wurde daher die theoretisch und praktisch relevante Frage untersucht, welche Merkmale der wahrgenommenen Geräuschumgebungen als besonders ereignisreich oder angenehm bewertet werden. Einhundertfünf Teilnehmer*innen berichteten nach der Experience-Sampling-Methode zeitgesteuert über auftretende Geräuschumgebungen des häuslichen Alltags. Sie bewerteten deren subjektive Wirkung gemäß Soundscape-Standard. Zudem fertigten sie in-situ Audioaufnahmen der Geräuschszenarien an. Die 6594 Tonaufnahmen wurden einer Audioinhaltsanalyse unterzogen und im Zuge dessen wurden vier Featuresets verschiedener Berechnungsansätze extrahiert. Mithilfe der Perzentilen LASSO-Regularisierung wurden lineare gemischte Modelle für Angenehmheit und Ereignisreichtum sowie drei Multilevel-Modelle für Angenehmheit aufgestellt. Die besten Modelle erklären 9 % der Varianz von Angenehmheit und 27 % der Varianz von Ereignisreichtum durch feste Effekte selektierter Prädiktoren aller getesteten Featuresets. Angenehmheit sinkt vor allem, wenn lautheitsbasierte Features hohe Werte zeigen. Ereignisreichtum ist am stärksten abhängig von kurzen Spitzen des C-bewerteten Schalldruckpegels und wird im Vergleich zu Angenehmheit stärker von Zeitschwankungen der Features bestimmt. Durch den Vergleich der Featuresets wird deutlich, dass die Modelleffekte bekannter psychoakustischer Größen durch Hinzufügen von MFCC-Features verbessert werden. Darüber hinaus wird anhand von Multilevel-Modellen gezeigt, dass die Angenehmheit des lautesten Viertels der Tonaufnahmen deutlich besser durch feste Effekte erklärbar ist als der leisere Rest des Datensatzes. Kongruent mit aktuellen Befragungsstudien kann durch Audiofeatures eine Kategorienabhängigkeit der Soundscape-Bewertungen belegt werden: Musik und Sprache werden als angenehmer bewertet, technische Geräusche und Anlagenrauschen hingegen als unangenehmer. Hoher Ereignisreichtum hängt mit
menschgemachten Geräuschen (z. B. Poltern, Stuhlrücken) zusammen. Diese Ergebnisse stellen eine wichtige Komponente in der umfassenden Beschreibung komplexer Geräuschumgebungen dar und ihnen kommt in Zeiten der SARS-CoV-2-Pandemie, in denen Wohnraum vermehrt heterogen genutzt werden muss, eine erhöhte Bedeutung zu.
Aufgrund der §§ 2 Abs. 4 S. 2, 16 Abs. 1 des Gesetzes über die Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen (Hochschulgesetz - HG) vom 16.09.2014 (GV. NRW. S. 547) in der aktuell gültigen Fassung hat die Hochschule Düsseldorf die folgende Richtlinie erlassen.
Ausgefertigt aufgrund des Beschlusses des Präsidiums der Hochschule Düsseldorf am 30.08.2023.
Düsseldorf, den 25.09.2023