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Der Erhalt der Biodiversität und intakter Ökosysteme ist überlebenswichtig für Mensch und Natur. Dennoch schreitet der Verlust von Biodiversität sowohl in Deutschland – dem Fokus dieses Papiers – wie auch weltweit dramatisch voran. Die Politik hinkt dem zunehmenden Handlungsdruck allerdings weit hinterher. Bestehende Verpflichtungen wurden bisher nicht erfüllt, gesteckte Ziele nicht erreicht. Daher muss die neue Bundesregierung Verantwortung übernehmen und die Ursachen für den Verlust der Biodiversität, die in verschiedenen Politikfeldern liegen, bereits im Koalitionsvertrag adressieren. Der wirksame Schutz von Biodiversität kann nicht alleine mit der Ausweisung von Schutzgebieten erreicht werden, sondern ist eine Integrationsaufgabe. Die Adressaten dieses Textes sind daher politische Akteure, die Biodiversitätsziele in ihren Verantwortungsbereichen (Ressorts) und in allen relevanten Strategien integrieren sowie die relevanten Stakeholder mitnehmen müssen.
Die hier beitragenden und zeichnenden Wissenschaftler*innen aus unterschiedlichsten Disziplinen werben gemeinsam für ein deutlich größeres Engagement für Biodiversität und legen hierfür die folgenden
Handlungsempfehlungen für deutsche und europäische Politik vor. Sie appellieren an die politischen Verantwortungsträger*innen, diese vielfältigen Herausforderungen entschlossen anzugehen und unsere natürlichen Lebensgrundlagen wirkungsvoll zu schützen.
»Natur Natur sein lassen«
(2020)
In diesem Bericht wird die Arbeit der Arbeitsgemeinschaft Nachhaltigkeit an Brandenburger Hochschulen in den Jahren 2019 – 2023 dargestellt. Neben dem Auftrag und den Handlungsfeldern der AG-Arbeit, etwa der hochschulspezifischen Beratung oder der Weiterbildung für Lehrende, werden auch Gute Praxis – Beispiele der beteiligten Hochschulen vorgestellt.
Regelmäßige Landschaftsbrände sind ein wesentlicher Bestandteil vieler Ökosysteme wie Savannen oder Trockenwäldern. In vielen Regionen der Welt sind die Brände größer und häufiger geworden. Brände in den Wäldern der Gebiete mit gemäßigtem Klima wie Deutschland sind eigentlich nicht ökosystemtypisch. Aktuell nehmen allerdings die Häufigkeit und Anzahl sowie die Größe von Waldbränden zu, ohne dass Gesellschaft und Politik darauf angemessen vorbereitet sind.
Das im Februar gestartete Forschungsvorhaben "Adapt-Wald-Holz" unter der Leitung der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) steht im Zeichen von Branchenvernetzung, regionaler Wertschöpfung und Nachwuchsförderung. Ziel ist es, ein adaptives, d.h. anpassungsfähiges, Wald-Holz-Managementsystem für die Region Brandenburg-Berlin am Beispiel der Waldkiefer zu entwickeln.
Lammfleisch fristet in deutschen Küchen ein Nischendasein. Oft ist es der fehlende Zugang zum Produkt, aber auch die Unkenntnis darüber, wie lecker und gesund ein gutes Stück Lammfleisch eigentlich schmeckt. Eine aktuelle Studie an der Hochschule Eberswalde hat sich mit den Zielgruppen für regionales Lammfleisch auseinandergesetzt.