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Dieser Text möchte erörtern, wie Farbkonflikte genutzt werden können, um eine Bedeutung jenseits der Farbe selbst auszudrücken. Und ein kurzer Animationsfilm, an dem ich mitgearbeitet habe, der Eröffnungskurzfilm des Goldenen Spatzen Kinderfilmfestivals, kann zur Veranschaulichung dieses Punktes herangezogen werden.
Diese Thesis befasst sich mit dem Problem der eindeutigen Definition des Voice-Overs im Animationsfilm. Dazu werden sowohl sämtliche Stimmen, als auch verschiedene Formen der Übersetzung von Sprache, die in Animationsfilmen vorkommen definiert und anhand von Beispielen analysiert, um sie voneinander abzugrenzen. Durch diese Differenzierung wird eine eindeutige Definition des Voice-Overs herausgefiltert und seine besondere Bedeutung für den Animationsfilm dargestellt.
"Visions" ist eine audiovisuelle Werkanalyse von Human Sharghi Namin, die im Rahmen des Abschlussprojekts im Studiengang B.F.A Animation an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf im Jahr 2018 entstanden ist. Das Projekt "Visions" widmet sich der Erforschung und Interpretation audiovisueller Werke im Kontext der Character Animation. Durch die Analyse verschiedener animierter Techniken und Stile wird ein tiefer Einblick in die visuelle Gestaltung von Charakteren ermöglicht. Die Verbindung von Bild und Ton eröffnet dem Betrachter die Möglichkeit, in die facettenreiche Welt der Charakteranimation einzutauchen und neue Perspektiven zu gewinnen.
Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Animationsfilm in Zusammenhang mit emotionaler Intelligenz und die dadurch mögliche Auswirkung, als Medium auf den Rezipienten. Die drei ausgewählten Beispielfilme "Unten am Fluss", "Persepolis" und "Der fantastische Mr. Fox" behandeln allesamt Themen des existenziell Menschlichen. Ziel dieser Arbeit ist die Auseinandersetzung mit dem Animationsfilm, als Abbild einer komplexen gesellschaftlichen Problematik mit ihren sozialen Prozessen, welches es dem Rezipienten ermöglicht diese zu begreifen und infolgedessen mit seiner eigenen sozialen Kompetenz zu reflektieren. Hierzu werden gesellschaftliche Strukturen, die Grundsätze der Medien- und Filmwirkungsforschung, sowie der wissenschaftliche Stand im Bereich der emotionalen Intelligenz betrachtet.
Die Idee für diese Arbeit entstand während des Arbeitsprozesses an meinem Abschlussfilm, dessen Handlung auch in einer kommunalen Wohnung abrollt. Dabei wollte ich selber wissen, in wie weit diese ungewöhnliche Lebensart sich auf die Werke bekannter Künstler auswirkte. Ich habe aus meiner Sicht drei eindrucksvollste und ausgefallene Animationsbeispiele zum Thema ausgesucht und versuche in der Arbeit sie nach den Parameter zu analysieren, die mich am meisten interessieren und in meinem eigenen Film umgespielt werden: die Rolle des Kindes, die Beziehungen zwischen den Bewohnern, die Gestaltung der Wohnung, die Tonebene im Film. Im Anschluss wird das Werkstattbericht von meinem Abschlussfilm „Rubik“ gemacht, in dem ich den Arbeitsprozess chronologisch vorstelle.