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Diese Arbeit untersucht die Möglichkeiten von Animation als Medium für die Konstruktion von Welten und den Aufbau von Erzählungen zur Darstellung des Phänomens ‚Queerness‘. In den Mainstream-Medien ist das Thema Queerness Regulierungsmechanismen unterworfen, welche gleichzeitig positive Darstellungen behindert und Geschichten einschränkt, die sich um Queeroder LGBTQIA+ Figuren drehen oder in deren Mittelpunkt stehen. Anhand der Analyse kurzer unabhängiger Animationsfilme und ihrer künstlerischen Freiheit zeigt diese Studie unterschiedliche Erzählmöglichkeiten und verschiedene visuelle Sprachen auf, die angewendet werden, um authentische Geschichten über verschiedene queere Lebenserfahrungen zu erzählen. Durch die Betrachtung dieser Geschichten aus dem Blickwinkel der Queer-Theorie zeigt dieser Text, wie die Filme die in unserer Realität existierenden Systeme der Unterdrückung von queeren Menschen aufdecken und dagegen argumentieren. Abschließend wird die Bedeutung und Relevanz dieser imaginierten Welten im Verhältnis zu unserer eigenen herausgearbeitet.
Der Traum hat den Animationsfilm seit seinen Anfängen begleitet und viele Geschichten beeinflusst. Das Ziel in dieser Arbeit ist es zu beantworten, ob kulturspezifische Unterschiede bei der Verwendung und Darstellung von Träumen im Animationsfilm aufzufinden sind. Um dieser Frage Antwort zu geben, wurden Traumdarstellungen amerikanischer-, sowjetischer/russischer- sowie japanischer Animationsfilme seit der Nachkeigszeit bis heute zusammengestellt und miteinander verglichen. Es wurde sowohl die thematische als auch die formal-ästhetische Ebene des Traumes untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass die Länder durchaus spezifische Tendenzen bei der Verwendung bestimmter Darstellungsmittel und der Thematik des Traumes aufweisen, die historisch, kulturell und politisch begründbar sind. Dennoch gibt es auch zahlreiche Beispiele, welche den ständigen Wandel und gegenseitigen Einfluss belegen.
Als Kunstform, die sich auf die Vorstellungskraft stützt, assoziiert das Publikum Animation normalerweise nicht mit "Realität". Doch was passiert, wenn die Animation, die auch auf Audio- und Bildtechnologie zur Verbreitung angewiesen ist, mit Interviews kombiniert wird? Welche Rolle spielen dabei Ton und Bild? In der heutigen Zeit sehen wir jeden Tag Interviews mit allen möglichen Leuten und Animationen zu verschiedenen Themen. Es gibt nicht viele Filme, die die Interviews in animierter Form präsentieren, aber sie sind es dennoch wert, analysiert zu werden. In diesem Beitrag werden wir den Ton und die Bilder in Animationsinterviews anhand einiger klassischer Fälle analysieren.
Viele Filme sind zu solch einem Teil mit Dialog vollgeladen, dass es scheint als würde Film ohne Dialog nicht funktionieren. Die Hauptfigur gewinnt ihr Publikum mit schlagfertigen Sprüchen, die schlaue Nebenfigur macht sich dadurch bemerkbar dass sie für alles eine Erklärung hat, der Antagonist erzählt dem Protagonist von seinem bösen Plan die Welt zu vernichten usw. Die Tropes sind unzählig. Komödien wie „Störche – Abenteuer im Anflug (2016)“, scheinen größtenteils von der verbalen Ebene abhängig zu sein, sogar die „Minions“ (2015) bringen ein außerordentliches Maß an Dialog auf obwohl die Minions selbst keine verbale Sprache benutzen. Es ist oft fraglich ob man ohne den Dialog der Handlung in ihrer Ganzheit folgen könnte, einige Szenen würden sicherlich komplett unverständlich bleiben. Persönlich empfinde ich um so weniger Interesse für einen Film, je mehr auf der sprachlichen Ebene erklärt wird. Mit dieser Arbeit möchte ich dieser Wahrnehmung auf den Grund gehen. Warum langweilen mich Filme in denen zu viel erklärt wird? Ist es möglich auf Sprache zu verzichten? Welche Erfolgschancen hat ein komplett nonverbaler Film? Wird der verbalen Kommunikation eine zu große Bedeutung beigelegt?