@mastersthesis{G{\"u}nzel2021, type = {Bachelor Thesis}, author = {G{\"u}nzel, Dennis}, title = {Der Mensch ist dem Menschen sein Untergang : Die gesellschaftliche Ordnung in der Zombie-Apokalypse}, url = {https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:po75-opus4-2728}, institution = {Digitale Medienkultur BA}, school = {Filmuniversit{\"a}t Babelsberg Konrad Wolf}, pages = {47 S.}, year = {2021}, abstract = {Dem Zombiefilm als Genre wird zuweilen bescheinigt, gesellschaftspolitische Themen im Sinne der Vertragstheorie - u.a. von Vertreter*innen wie Thomas Hobbes oder Jean-Jacques Rousseau - zu reflektieren, um anhand dessen die Natur des Menschen zu ergr{\"u}nden. Jedoch zeigte sich in der Literaturrecherche auch, dass es dazu noch keinen allgemeinen Konsens zu geben scheint. In der vorliegenden Arbeit wird die Darstellung der Natur des Menschen im Zombiefilm auf Parallelen zur Darstellung des Naturzustands in der Vertragstheorie hin untersucht. Exemplarisch geschieht dies anhand von George A. Romeros Film Night of the Living Dead (1968) sowie des Werks Leviathan (1651) von Thomas Hobbes. Die Grundlagen bilden hierf{\"u}r die Erkenntnisse aus der Literaturrecherche zu den Themenschwerpunkten rund um die menschliche Natur, dem Genre-Begriff, der Figur des Zombies, des Zombiefilms und den Hintergr{\"u}nden zum Weltbild Romeros. Aus der daran anschließenden Medienanalyse ging hervor, dass Parallelen zwischen Romeros Film und Hobbes' Philosophie bestehen. Es konnte aufgezeigt werden, dass f{\"u}r beide die Selbsterhaltung den Kern der menschlichen Natur auszumachen scheint und dass durch sie eine b{\"u}rgerliche, sichere Gesellschaft gleichermaßen beg{\"u}nstigt, wie auch bedroht wird. Sowohl f{\"u}r Romero als auch f{\"u}r Hobbes macht f{\"u}r die Menschheit der Mensch selbst die gr{\"o}ßte Bedrohung aus.}, subject = {Zombie}, language = {de} }