Technik
Refine
Year of publication
Document Type
- Article (29)
- Conference Proceeding (19)
- Doctoral Thesis (1)
Keywords
- Electromobility (5)
- Energy Engineering (5)
- Kunststofftechnik (2)
- Polymeranalyse (2)
- Polymertribologie (2)
- manufacturing (2)
- material (2)
- Applied Research (1)
- Critical Infrastructures (1)
- Elastomere (1)
Institute
- Fakultät Elektrotechnik (13)
- Fakultät Kunststofftechnik und Vermessung (8)
- Fakultät Maschinenbau (5)
- Institut Digital Engineering (IDEE) (5)
- Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen (3)
- Technologietransferzentrum Elektromobilität (TTZ-EMO) (3)
- Institut für Energie- und Hochspannungstechnik (IEHT) (2)
- Fakultät Informatik und Wirtschaftsinformatik (1)
- Fakultät für angewandte Natur- und Geisteswissenschaften (1)
- Promotionszentrum Nachhaltige und Intelligente Systeme (1)
Mit den nationalen Klimazielen und der Energiewende verändert sich die Nutzungscharakteristik des historisch gewachsenen Stromversorgungssystems. Die Versorgungsstruktur wird immer mehr bestimmt durch dezentrale fluktuierende Einspeisungen aus erneuerbaren Energieanlagen und die zunehmende Elektrifizierung verschiedener Sektoren äußert sich in einem deutlich verändertem Verbrauchsverhalten. Die Elektrifizierung des Verkehrssektors stellt einen wichtigen Baustein zur Erreichung der Klimaziele dar, die damit einhergehenden hohen Lastanforderungen sind jedoch eine Herausforderung für die bestehenden Stromnetze. Um den zukünftigen hohen Bedarf an Ladeenergie über die bestehende Netzinfrastruktur decken zu können, bzw. diese nur im notwendigen Maße auszubauen, bedarf es intelligenter Lösungen zur Flexibilisierung der Netznutzung.
In dieser Arbeit wird eine netzorientierte Ladesteuerung für Elektrofahrzeuge beschrieben, in der sowohl die Bedürfnisse der Fahrzeugnutzer, des Ladeinfrastrukturbetreibers als auch des Netzbetreibers Berücksichtigung finden. Der Fokus liegt hierbei auf zentralen Großladesystemen. Ziel ist es, die Ladekapazitäten in den bestehenden Netzen zu erhöhen und den Netzausbau auf ein Minimum zu begrenzen. Hierfür werden clusterbasierte und anreizorientierte Bewertungsverfahren eingesetzt, die eine wirtschaftliche Interpretation der Netzauslastung ermöglichen.
Für die Umsetzung wird ein zweischichtiges Simulationsmodell entwickelt, mit dem auf der einen Seite das Stromnetz abgebildet, simuliert und die Netzauslastung wirtschaftlich bewertet werden kann und auf der anderen Seite intelligente Ladeinfrastrukturen, ihre Steuerung und ein realistisches Mobilitäts- und Ladeverhalten nachgebildet werden können. Die wirtschaftliche Bewertung der Netzauslastung basiert auf dem temperaturabhängigen Lebensdauerverzehr zentraler Netzbetriebsmittel, wie Transformatoren und Kabel, und der sich daraus ableitenden rechnerischen Wertminderung. Für das soziotechnische Ladeinfrastrukturmodell und die Abbildung eines realistischen Mobilitäts- und Ladeverhaltens werden die Daten der Studie „Mobilität in Deutschland 2017“ statistisch aufbereitet und die relevanten Informationen abgeleitet.
Die Bewertung der Steuerung hinsichtlich ihres Einflusses auf einen technoökonomischen Betrieb von Lade- und Netzinfrastruktur erfolgt anhand eines realen Netzmodells. Es werden drei Ladeinfrastrukturen für verschiedene Nutzungscharakteristiken im Netzmodell implementiert. Diese Anwendungsfälle stellen innerstädtisches Kurzzeitparken, Parken am Arbeitsplatz und wohnungsnahes Parken dar. Weiter werden drei Szenarien für unterschiedliche Durchdringungsgrade an Elektrofahrzeugen und eine abweichende Anzahl an Ladepunkten je Ladeinfrastruktur definiert. In der Ergebnisanalyse werden charakteristische Kenngrößen, wie Auslastung von Betriebsmitteln, rechnerische Lebensdauer und Wertminderung für die drei Anwendungsfälle und Szenarien dargelegt, miteinander verglichen und so der Einfluss der netzorientierten Steuerung auf den Betrieb von Lade- und Netzinfrastruktur aufgezeigt.
Dieser Beitrag handelt von einer Methode zur Änderungsdetektion im Gebäudeinneren, die auf der Diskretisierung des Objektraums durch Voxel basiert. Die Belegung des Voxelraums wird anhand von Punktwolken aus terrestrischem Laserscanning zu verschiedenen Bauphasen ermittelt. Durch die Aufdeckung von Belegungskonflikten zwischen zwei Messepochen wird ermittelt, ob Änderungen an einer bestimmten Stelle aufgetreten sind. Es
wird gezeigt, wie sich der Diskretisierungsfehler als Resultat der Voxelisierung auf die noch erreichbare räumliche Auflösung einer Änderungsaussage auswirkt. Am Beispiel von Abbrucharbeiten bei einem Innenumbauprojekt werden die wechselseitigen Auswirkungen von Aufnahmegeometrie, Scanauflösung und Voxelgröße diskutiert. Die Ergebnisse zeigen, dass die Auflösung von 3D-Punktwolken unter Beachtung einiger Anforderungen an die Aufnahmegeometrie bei Innenraum-Messungen ausreicht, um bei gängigen Genauigkeitsanforderungen auf Voxelebene automatisiert strukturelle Änderungen zu beschreiben.
Hochschulen für angewandte Wissenschaften entwickeln beständig die Lehre nicht nur für die eigenen Studierenden, sondern auch die Methoden für den Wissenstransfer in die Unternehmen weiter. Neue didaktische Konzepte werden für anstehende Fachthemen ausprobiert. Im Rahmen des Projekts „Frühe Digitalisierung technischer Planungsprozesse im Bauwesen und Handwerk für kleine und mittlere Unternehmen“ (DiTeP4KMU) sollen daher aktuelle Methoden der Wissensvermittlung (Online Lehrangebote, Blended Learning sowie hybride Lehrveranstaltungsformen) in die berufsbegleitende Weiterbildung übertragen und realisiert werden. Das Projekt ist eine Fortsetzung und Erweiterung der bereits an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt umgesetzten Projekte „Digitale Photogrammetrie und Bildverarbeitung für kleine und mittlere Unternehmen (DiPhoBi4KMU)“ und „Mobile 3D Vermessung für kleine und mittlere Unternehmen“ (MV-3D4KMU). Ziel des aktuellen Projekts ist die Prozessoptimierung in KMU durch mobile 3D-Vermessung anhand hybrider Wissensvermittlung in Form von E-Learning Angeboten sowie Präsenzveranstaltungen in Form von Netzwerktreffen und Aktionen. Der fachliche Fokus liegt dabei auf der stärkeren Verbreitung der 3D-Daten für alltägliche Aufgaben - insbesondere der schnell zu generierenden 3D-Punktwolken durch moderne Messsysteme - in die Arbeitsprozesse im Bauwesen und Handwerk, in Zusammenarbeit mit den beteiligten Unternehmen. Die Erfahrungen in dem Projekt zeigen bereits nach ca. sechs Monaten ein großes Interesse und bestätigen die Konzeption des Projektentwurfs.
Die Ozonrissbildung von Elastomeren basiert auf der chemischen Reaktion von Ozonmolekülen mit den C=C-Doppelbindungen der Polymermatrix. Die makroskopisch erkennbare Rissbildung und das Risswachstum variieren jedoch stark mit vorliegenden Umweltbedingungen. Die chemische Reaktion der Ozonrissbildung sowie der Einfluss der typischen Einstellparameter einer Ozonprüfung (Dehnung, Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Ozonkonzentration, Prüfdauer und Vorkonditionierung) werden hierzu erläutert.
Forest classification is needed to solve a wide range of environmental issues related to of forest classes and succession processes, the extent of afforestation and deforestation and global environmental change. These applications require a very accurate mapping and monitoring of forest types. This article investigates the combination of modern open geographic information systems and remote sensing data in forest management tasks for a specific part of the Ukrainian state area. Based on the existing afforestation plans, the results of the unsupervised classification of Sentinel-2 images and the selection of forest species fragments with closed crowns as training data for supervised classification, classifiers of forest species of the study object were developed with and without taking into account age groups. A supervised classification of research objects is realized and the accuracy of the obtained results is evaluated. It is established that the accuracy of determining forest species on the basis of the proposed method is 90.3 and 91.4%, taking into account age groups and without taking them into account, respectively. Thus, it is found that the modeling of the age groups does not improve the classification result for the test area.
Despite the increasing degree of automation in industry, manual or semi-automated are commonly and inevitable for complex assembly tasks. The transformation to smart processes in manufacturing leads to a higher deployment of data-driven approaches to support the worker. Upcoming technologies in this context are oftentimes based on the gesture-recognition, − monitoring or – control. This contribution systematically reviews gesture or motion capturing technologies and the utilization of gesture data in the ergonomic assessment, gesture-based robot control strategies as well as the identification of COVID-19 symptoms. Subsequently, two applications are presented in detail. First, a holistic human-centric optimization method for line-balancing using a novel indicator – ErgoTakt – derived by motion capturing. ErgoTakt improves the legacy takt-time and helps to find an optimum between the ergonomic evaluation of an assembly station and the takt-time balancing. An optimization algorithm is developed to find the best-fitting solution by minimizing a function of the ergonomic RULA-score and the cycle time of each assembly workstation with respect to the workers’ ability. The second application is gesture-based robot-control. A cloud-based approach utilizing a generally accessible hand-tracking model embedded in a low-code IoT programming environment is shown.
Land use and land cover (LULC) mapping is a powerful tool for monitoring large areas. For the Amazon rainforest, automated mapping is of critical importance, as land cover is changing rapidly due to forest degradation and deforestation. Several research groups have addressed this challenge by conducting local surveys and producing maps using freely available remote sensing data. However, automating the process of large-scale land cover mapping remains one of the biggest challenges in the remote sensing community. One issue when using supervised learning is the scarcity of labeled training data. One way to address this problem is to make use of already available maps produced with (semi-) automated classifiers. This is also known as weakly supervised learning. The present study aims to develop novel methods for automated LULC classification in the cloud-prone Amazon basin (Brazil) based on the labels from the MapBiomas project, which include twelve classes. We investigate different fusion techniques for multi-spectral Sentinel-2 data and synthetic aperture radar Sentinel-1 time-series from 2018. The newly designed deep learning architectures—DeepForest-1 and DeepForest-2—utilize spatiotemporal characteristics, as well as multi-scale representations of the data. In several data scenarios, the models are compared to state-of-the-art (SotA) models, such as U-Net and DeepLab. The proposed networks reach an overall accuracy of up to 75.0%, similar to the SotA models. However, the novel approaches outperform the SotA models with respect to underrepresented classes. Forest, savanna and crop were mapped best, with F1 scores up to 85.0% when combining multi-modal data, compared to 81.6% reached by DeepLab. Furthermore, in a qualitative analysis, we highlight that the classifiers sometimes outperform the inaccurate labels.
Untersuchung von Materialeigenschaften additiv gefertigter Proben abhängig von der relativen Dichte
(2020)
Der Gough-Joule Effekt wird in einer verbesserten Prüfmethode genutzt, um auf die Entropieänderung und die absolute Vernetzungsdichte zu schließen. Im Gegensatz zu anderen Fachartikeln wird in dieser Studie bewusst der Weg über die klassische (ideale) Gummielastizität gewählt, um eine möglichst einfach anwendbare Prüfmethode für den praktischen Gebrauch in der Materialentwicklung und -prüfung zu erhalten. Entropieelastizität und Vernetzungsdichte haben einen wesentlichen Einfluss auf diverse Materialeigenschaften und stellen somit wichtige Kenngrößen von Elastomeren dar.
Im Zuge der fortschreitenden Globalisierung und zunehmenden Digitalisierung der Arbeitswelt, ergeben sich gerade für kleine und mittelständische Unternehmen Herausforderungen im Bereich der Produktion und insbesondere in der Montage. Steigende Komplexität der Produkte, kürzer werdende Produktlebenszyklen bei kleinen Losgrößen mit hoher Variantenvielfalt und großem Wettbewerbsdruck zwingen Unternehmen bereits vorhandene Montagestrategien zu überarbeiten. Gerade bei komplexeren Baugruppen ist eine Hochautomatisierung der Montage in der Serienfertigung aufgrund der Produktstruktur nur schwer realisierbar und oftmals nicht wirtschaftlich. In der industriellen Produktion ist ein klarer Trend von der Massenproduktion hin zur »Massenspezialanfertigung« zu erkennen. Die Leistungsfähigkeit eines Industriebetriebes hängt entscheidend von den angewandten Produktionsverfahren, den eingesetzten Produktionsmitteln und der eingeführten Produktionsorganisation ab. Aber auch das Zusammenspiel von Mensch, Organisation und Technik trägt dazu bei Potenziale für den Erfolg eines Unternehmens auszuschöpfen. Aufgrund sich ständig ändernder Marktbedingungen und der kostengünstigen Herstellung von Produkten in Niedriglohnländern bei gleichzeitig steigendem Qualitätsniveau müssen Produktionsstrukturen ständig neu überdacht und weiterentwickelt werden. Die Montage ist im Vergleich zur klassischen Fertigung (wie z.B. Drehen, Fräsen oder Schleifen) ein eher niedrig automatisierter Bereich der industriellen Produktion, indem allerdings eine hohe Wertschöpfung am Produkt stattfindet. Die manuelle Montage ist daher auch zukünftig ein wichtiger Bestandteil der industriellen Produktion. Um am Markt bestehen zu können, müssen Unternehmen nach Möglichkeiten suchen, um manuelle Arbeit produktiver und damit kosteneffizienter zu gestalten ohne dabei Abstriche bei der Qualität hinzunehmen. Zur Unterstützung manueller Tätigkeiten sind in den vergangenen Jahren verschiedene Innovationen in den Fokus der Unternehmen gerückt. Das Ziel muss es sein, den (Montage-)Standort Deutschland durch innovative Konzepte wie kollaborative Mensch-Roboter-Arbeitsplätze zu sichern.
Das [...] Spannungsfeld aus Flexibilität, Bauraum, Kosten, Genauigkeit und automatisierter Messung soll in diesem Vorhaben mit der Realisierung einer größenangepassten, roboterbasierten Koordinatenmesstechnik begegnet werden. Als Herausforderung wird hierbei das Verfahren zur Optimierung der Genauigkeit (Kalibrierung) aus den gegebenen Randbedingungen (Kinematik, Steifigkeit) insbesondere des Roboters gesehen.
Das IDEE ist mit vier Forschungsprofessoren besetzt, die durch eine Lehrentlastung Freiräume für den Auf- und Ausbau von interdisziplinären Forschungsaktivitäten nutzen können. Das Center Robotik (CERI) ist eines der Aufgabengebiete des IDEEs mit den beiden Schwerpunkten »Robotergestützte Arbeitsplätze der Zukunft« sowie »Intralogistik in der Smart Factory«.
Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem zweiten Schwerpunkt. Anhand der CERI Aktivitäten im Bereich der fahrerlosen Transportsysteme wird aufgezeigt, wie der »Dreiklang« Forschung, Lehre und Transfer in der Praxis umgesetzt wird und die drei Bestandteile sich gegenseitig befruchten können.
Einsatz einer maschinell gelernten Bildsegmentierung zur Pulverbettüberwachung im Metalldruck
(2022)
Der Schwerpunkt der folgenden Ausführungen ist auf eine schichtweise Erkennung von Abweichungen durch die automatisierte Analyse von Bilddaten aus pulverbettbasierten Metalldruckprozessen gelegt. Bei diesen Prozessen wird eine dünne Schicht im Bereich von 20 bis 100 μm aus pulverförmigem Metallpulver aufgetragen. Ein zweidimensionaler Querschnitt des gewünschten Bauteils wird dann entweder mit einer selektiven Wärmequelle aufgeschmolzen oder mit einem Bindemittel zusammengebunden. Anschließend wird das Substrat um die Höhe einer Pulverschicht abgesenkt und der Vorgang wiederholt, bis der Aufbau abgeschlossen ist. Nach dem Abschluss des Aufschmelzens einer Schicht wird ein Bild mittels einer Kamera im sichtbaren Wellenlängenbereich erstellt. Abbildung 1 zeigt zwei Beispiele solcher Bilder. Diese bilden die Eingangsgröße für die Erkennung von Abweichungen. Durch die gewählte Schichtdicke kann die Herstellung eines Bauteils mehrere tausend Bilder erzeugen. Die automatisierte und zeitnahe Auswertung ist daher Inhalt aktueller Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten [1]. Nicht zuletzt da die notwendige Sensorik – eine Kamera – wirtschaftlich und robust einsetzbar ist.
Nowadays, additive manufacturing processes are becoming more and more appealing due to their production-oriented design guidelines, especially with regard to topology optimisation and minimal downstream production depth in contrast to conventional technologies. However, a scientific path in the areas of quality assurance, material and microstructural properties, intrinsic thermal permeability and dependent stress parameters inhibits enthusiasm for the potential degrees of freedom of the direct metal laser melting process (DMLS). Especially in quality assurance, post-processing destructive measuring methods are still predominantly necessary in order to evaluate the components adequately. The overall objective of these investigations is to gain process knowledge make reliable in situ statements about component quality and material properties based on the process parameters used and emission values measured. The knowledge will then be used to develop non-destructive tools for the quality management of additively manufactured components. To assess the effectiveness of the research design in relation to the objectives for further investigations, this pre-study evaluates the dependencies between the process parameters, process emission during manufacturing and resulting thermal diffusivity and the relative density of samples fabricated by DMLS. Therefore, the approach deals with additively built metal samples made on an EOS M290 apparatus with varying hatch distances while simultaneously detecting the process emission. Afterwards, the relative density of the samples is determined optically, and thermal diffusivity is measured using the laser flash method. As a result of this pre-study, all interactions of the within factors are presented. The process variable hatch distance indicates a strong influence on the resulting material properties, as an increase in the hatch distance from 0.11 mm to 1 mm leads to a drop in relative density of 57.4%. The associated thermal diffusivity also reveals a sharp decrease from 5.3 mm2/s to 1.3 mm2/s with growing hatch distances. The variability of the material properties can also be observed in the measured process emissions. However, as various factors overlap in the thermal radiation signal, no clear assignment is possible within the scope of this work.
In subtractive manufacturing, process monitoring systems are used to observe the manufacturing process, to predict maintenance actions and to suggest process optimizations. One challenge, however, is that the observable signals are influenced not only by the degradation of the cutting tool, but also by deviations in machinability among material batches. Thus it is necessary to first predict the respective material batch before making maintenance decisions. In this study, an approach is shown for batch-aware tool condition monitoring using feature extraction and unsupervised learning to analyze high-frequency control data in order to detect clusters of materials with different machinability, and subsequently optimize the respective manufacturing process. This approach is validated using cutting experiments and implemented as an edge framework.
To address the needs for increasing efficiency in power conversion, stratified structures like thermal barrier coatings, are used to increase operation temperature. Also advanced material processing like 3D laser printing of metals and ceramics are based on a layer-to-layer process at high temperatures, resulting in non-homogeneous components. Both systems require more and more detailed investigation methods to characterise the material properties of the resulting structures and to optimize the relevant processes. To address the required needs in advanced material characterisation recently an attempt was started to develop a unique measurement set-up for advanced material characterisation. This method is based on the well know laser flash principle, which was improved by adding supplementary heating sources and additional detection channels. Combining different heating mechanism and heating times with the two-dimensional measuring of the thermal flow across the sample enables the determination of different opto-thermal parameters and other material properties, e.g. mechanical contact, electrical conductivity or optical data, which also depend on or affect the flow of heat. In this paper we describe the implementation of the different optical methods to measure the thermal heat flow by point-like and two-dimensional temperature measurement and present first results on several samples.
For the investigation of high frequency electromagnetic waves scattered at metallic bodies it is necessary to use algorithms with high accuracy. Moreover, ordinary differential equation systems play an important role in this context. Thus, the authors present an ODE-Solver based on the method of Lie Series.
The algorithm is computing in arbitrary precision. An adaptive step width control enables improvement in computation time and precision. Furthermore, the authors show tests of one classical ODE-Problem plus geodesics on an ellipsoid.