@article{Hartmann2007, author = {Hartmann, J{\"u}rgen}, title = {Strahlungsthermometrie}, journal = {PTB-Mitteilungen 117}, volume = {117}, number = {3}, pages = {272 -- 281}, year = {2007}, abstract = {Der prinzipielle Aufbau eines Strahlungsthermometers ist in Bild 2 dargestellt. Eine Optik bildet das Messobjekt mittels der W{\"a}rmestrahlung auf die Gesichtsfeldblende vor dem Detektor ab. Die Aperturblende und die Gesichtsfeldblende definieren den Raumwinkel und die Fl{\"a}che (Messfeld) der vom Detektor nachgewiesenen Strahlung. Bei den meisten Strahlungsthermometern wird ein Spektralfilter zur Eingrenzung des Wellenl{\"a}ngenbereiches der auf den Detektor treffenden Strahlung verwendet. Dieser Spektralfilter wird oft unmittelbar vor dem Detektor angeordnet oder ist als Fenster in das Detektorgeh{\"a}use integriert. Bei hochwertigen Strahlungsthermometern wird der Detektor und manchmal auch zus{\"a}tzlich der Spektralfilter temperiert. Interne Referenzstrahlungsquellen oder nur die Messung und Verarbeitung der internen Temperatur des Detektors oder der optischen Komponenten sorgen im allgemeinen f{\"u}r eine stabile Anzeige von Messwerten der Strahlungstemperatur innerhalb eines weiten Eigentemperaturbereichs des Strahlungsthermometers. Die Leistungsf{\"a}higkeit eines Strahlungsthermometers wird wesentlich von der G{\"u}te seiner Optik und der Empfindlichkeit seines Strahlungsempf{\"a}ngers bestimmt. Hochwertige Strahlungsthermometer arbeiten mit einem festen Fokus, der dem empfohlenen Messabstand entspricht, oder mit variablem Fokus zur Anpassung an den Messabstand. Aus der abstandsabh{\"a}ngigen Einstellung des Fokus resultiert ein Messfeld, in dem die mittlere Strahlungstemperatur des Messobjektes ermittelt wird. Genaue Messungen der Strahlungstemperatur sollten mit abbildenden optischen Systemen erfolgen …}, language = {de} }