@book{F{\"o}rster2008, author = {F{\"o}rster, Achim}, title = {Fair Use}, publisher = {Mohr Siebeck}, address = {T{\"u}bingen}, isbn = {978-3-16-149678-3}, url = {https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bvb:863-opus-18062}, institution = {Fakult{\"a}t Angewandte Sozialwissenschaften}, publisher = {Hochschule f{\"u}r Angewandte Wissenschaften W{\"u}rzburg-Schweinfurt}, pages = {263}, year = {2008}, abstract = {Zum Ausgleich des Interessenkonfliktes zwischen Urheberrechtsinhaber und Werknutzer haben sich im internationalen Vergleich zwei grundlegend unterschiedliche Regelungstechniken entwickelt. Das eine Modell - dessen prominentester und wirtschaftlich bedeutendster Vertreter die Vereinigten Staaten von Amerika sind - versucht den Interessenausgleich dadurch zu erreichen, dass einem umfassend gew{\"a}hrten Urheberrecht eine ebenso offene Schrankengeneralklausel gegen{\"u}bergestellt wird. Der zweite, traditionell in den kontinentaleurop{\"a}ischen Rechtsordnungen vorzufindende und auch in das deutsche Urheberrechtsgesetz {\"u}bernommene Typus sieht dagegen einen abschließenden Katalog von Einzelausnahmen vor. Achim F{\"o}rster widmet sich den Rechtssetzungsm{\"o}glichkeiten bei der Ausgestaltung urheberrechtlicher Schranken und stellt hierzu die Fair Use-Doktrin des US-amerikanischen Copyright Act (17 U.S.C. \S 107) dem Schrankenkatalog des deutschen Urheberrechtsgesetzes (\S\S 44a ff. UrhG) gegen{\"u}ber. Er vergleicht Herkunft, Funktion und Handhabung der Schrankensysteme und untersucht deren Verwurzelung im Verfassungsrecht und in der Urheberrechtstheorie. Aus inter- und supranationaler Sicht stellt er die Frage, welche konkreten Vorgaben sich aus dem V{\"o}lker- und Europarecht f{\"u}r die Ausgestaltung der nationalen Urheberrechtsschranken ableiten lassen. Der Autor wendet die so gewonnenen Erkenntnisse auf die aktuelle Diskussion zur Flexibilisierung des Schrankenkataloges an und bewertet die rechtspolitischen Optionen des deutschen Gesetzgebers.}, language = {de} }