710 Landschaftsgestaltung, Raumplanung
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Die Publikation „Q-LCA – Städtebauliche Merkmale einer klimaorientierten Quartiersplanung“ zeigt die Auswirkungen sowie die gegenseitigen Abhängigkeiten verschiedener Einflussfaktoren auf die Treibhausgasemissionen im Städtebau auf. Darüber hinaus benennt sie zentrale Aspekte, die bei der klimafreundlichen Planung von Siedlungen und Quartieren berücksichtigt werden sollten. Sie richtet sich an Architekt*innen, Stadtplaner*innen sowie an Entscheidungsträger*innen aus Baupolitik und Immobilienwirtschaft, ebenso wie an alle weiteren Interessierten, die sich mit klimafreundlicher Planung beschäftigen. Auf rund 50 Seiten werden die Inhalte durch zahlreiche Infografiken anschaulich aufbereitet und verständlich vermittelt. Die Publikation fasst die wichtigsten städtebaulichen Erkenntnisse des Forschungsprojekts „Q-LCA – Analyse der ökologischen Auswirkungen unterschiedlicher Siedlungstypen in Neubauquartieren“ zusammen. Das Projekt wurde vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Auftrag des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) durchgeführt und aus Mitteln des Innovationsprogramms Zukunft Bau gefördert.
Der Forschungsdatenbericht dokumentiert die Modellannahmen, die Systemgrenzen und die Datengrundlagen zum Forschungsprojekt "Analyse der ökologischen Auswirkungen unterschiedlicher Siedlungstypen in Neubauquartieren", das vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Auftrag des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) aus Mitteln des Innovationsprogramms Zukunft Bau gefördert wurde. In dem Bericht sind sämtliche erhobenen, erzeugten und weiterverarbeiteten Datensätze dokumentiert, um Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Reproduzierbarkeit sowie die Anschlussfähigkeit der Ergebnisse an andere Forschungen sicherzustellen.
Clusterwohnungen
(2026)
Smart-City-Manager übernehmen in Kommunen eine Querschnittsrolle als Generalisten, Innovationstreiber und Brückenbauer, eine entsprechende Ausbildung für kommunale Angestellte fehlte zu Projektbeginn. Der Beitrag beschreibt die Entwicklung eines Programmes in einer Kooperation aus Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft. Entwickelt auf Basis einer Bedarfsanalyse, als Pilotprojekt in drei Staffeln durchgeführt und in einem agilen Prozess wissenschaftlich begleitet und evaluiert, konnte das Schulungskonzept im Anschluss in ein bundesweites Angebot überführt werden.
Daten können Kommunen wesentlich bei der nachhaltigen Kommunalentwicklung unterstützen – ob als Planungsgrundlagen, in Entscheidungsprozessen oder im Rahmen von Beteiligungsformaten. Auch wenn es bereits ein breites Angebot an offenen Daten und an Werkzeugen zur Datenauswertung gibt, sehen sich gerade kleinere Kommunen erheblichen Herausforderungen unter anderem bei Zugang zu und Nutzung von Daten gegenüber. Diese Ausgabe gibt einen einordnenden Überblick über Herausforderungen und stellt vor dem Hintergrund einer kommunalen Daten-Governance mit den Plattformen der Bertelsmann Stiftung sowie dem Projekt MOSIDI dreier brandenburgischer Hochschulen Anwendungen vor, die Kommunen einen einfachen Einstieg in die Datennutzung ermöglichen sollen. Der Einblick in Fallbeispiele zeigt mögliche Einsatzfelder in der Praxis auf und soll dazu anregen, in der eigenen Kommune ins Tun zu kommen und das Potenzial von Daten für eine nachhaltige Kommunalentwicklung zu entdecken.
Sternmetropole Berlin
(2022)
Smart City Potsdam
(2024)
Was charakterisiert eine Smart City? Welche Auswirkungen sind durch den Einsatz digitaler Technologien auf städtische Lebensweisen, Planungsprozesse, Stadtentwicklung und Stadtgestalt zu erwarten? Was sind geeignete Beteiligungsstrategien, um diese Entwicklungen zusammen und im Konsens mit den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt erfolgreich umzusetzen? Im Dialog mit der Smart City-Arbeitsgruppe der Landeshauptstadt sowie anderen relevanten Stakeholdern der Stadtgesellschaft haben Studierende des Masterstudiengangs Urbane Zukunft untersucht, wie die Stadtverwaltung der Landeshauptstadt Potsdam digitale Werkzeuge und Arbeitsweisen für eine nachhaltige, integrierte und gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung nutzen kann und welche Herausforderungen damit verbunden sind.
Resilienz und Transformation
(2022)
Die aktuellen gesellschaftlichen Veränderungsprozesse bringen vielschichtige Herausforderungen mit sich und erfordern resiliente Gemeinschaften, neue Konzepte der Daseinsvorsorge sowie ein Umdenken in der Bau- und Immobilienwirtschaft. Die Masterarbeit zum Thema "Gemeinwohlorientierte Leerstandsentwicklung durch bürgerschaftliches Engagement in ländlichen Räumen in Baden-Württemberg" beschäftigt sich mit alternativen Lösungsmodellen für gemeinwohlorientierte Leerstandsentwicklung, welche diese Handlungsfelder zusammenbringen und die oftmals durch die Initiative engagierter Bürger:innen vorangetrieben werden. In der Erarbeitung der Grundlagen wird zunächst ein Blick auf die Arbeit des Netzwerk Zukunftsorte e.V. geworfen. Im weiteren Verlauf wird außerdem das Konzept der koproduktiven Ortsentwicklung näher betrachtet. Mithilfe leitfadengestützter Interviews mit lokalen Expert:innen werden schließlich zehn Handlungsempfehlungen für die Planungspraxis entwickelt, um engagierte Bürger:innen und weitere beteiligte Akteursgruppen dabei zu unterstützen, leerstehende Gebäude mit langfristig tragfähigen und gemeinwohlorientierten Konzepten neu zu beleben.