Inst. für angewandte Forschung Urbane Zukunft (IaF)
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You take orders from me now
(2026)
Interfaces | Plattformen
(2026)
Provocation has long been used in HCI to challenge audiences’ assumptions about technology. However, designers and researchers themselves operate within implicit assumptions that shape the technologies they imagine - invisible constraints that limit what futures we design for. In this paper, we introduce self-provocation as a complementary concept that turns the disruptive impulse inward to make designers’ familiar thinking patterns strange through self-imposed constraints. Our approach builds on avant-garde artistic movements (Surrealism, Oulipo, Fluxus) and critical practices in HCI embracing speculation, anti-solutionism, and non-determinism as epistemic forces, focusing on process over outcomes. We provide a framework dividing self-provocation methods into two levels building on defamiliarization and estrangement. Self-provocation functions analytically - understanding boundaries of current design imaginaries - and generatively - fostering creative friction to explore alternative possibility spaces. We present two self-provocation strategies and the methods we developed for them, and demonstrate through two case studies how these can be implemented in practice.
Die Publikation „Q-LCA – Städtebauliche Merkmale einer klimaorientierten Quartiersplanung“ zeigt die Auswirkungen sowie die gegenseitigen Abhängigkeiten verschiedener Einflussfaktoren auf die Treibhausgasemissionen im Städtebau auf. Darüber hinaus benennt sie zentrale Aspekte, die bei der klimafreundlichen Planung von Siedlungen und Quartieren berücksichtigt werden sollten. Sie richtet sich an Architekt*innen, Stadtplaner*innen sowie an Entscheidungsträger*innen aus Baupolitik und Immobilienwirtschaft, ebenso wie an alle weiteren Interessierten, die sich mit klimafreundlicher Planung beschäftigen. Auf rund 50 Seiten werden die Inhalte durch zahlreiche Infografiken anschaulich aufbereitet und verständlich vermittelt. Die Publikation fasst die wichtigsten städtebaulichen Erkenntnisse des Forschungsprojekts „Q-LCA – Analyse der ökologischen Auswirkungen unterschiedlicher Siedlungstypen in Neubauquartieren“ zusammen. Das Projekt wurde vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Auftrag des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) durchgeführt und aus Mitteln des Innovationsprogramms Zukunft Bau gefördert.
Der Forschungsdatenbericht dokumentiert die Modellannahmen, die Systemgrenzen und die Datengrundlagen zum Forschungsprojekt "Analyse der ökologischen Auswirkungen unterschiedlicher Siedlungstypen in Neubauquartieren", das vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Auftrag des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) aus Mitteln des Innovationsprogramms Zukunft Bau gefördert wurde. In dem Bericht sind sämtliche erhobenen, erzeugten und weiterverarbeiteten Datensätze dokumentiert, um Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Reproduzierbarkeit sowie die Anschlussfähigkeit der Ergebnisse an andere Forschungen sicherzustellen.
Clusterwohnungen
(2026)
Transformationsprozesse wie demographischer Wandel, Nachhaltigkeit und Digitalisierung verändern die Wirklichkeit in den Städten vor Ort. Wie bleibt die Stadtverwaltung der Zukunft leistungsfähig? In einer Forschungskooperation nahmen Lehrende und Studierende der Fachhochschule Potsdam und Fach- und Führungskräfte der Landeshauptstadt Potsdam gemeinsam die Arbeitswelten von Kommunen in den Blick – mit besonderem Fokus auf das Spannungsfeld von Fachkräftemangel und den qualitativen Veränderungen von Kompetenzen einer Stadtverwaltung. Für die inter- und transdisziplinäre Projektarbeit von Studierenden des Masterstudiengangs Urbane Zukunft bildeten diese Entwicklungen den Ausgangspunkt, um konkrete Handlungsansätze für zukunftsfähige kommunale Arbeitswelten und Berufe zu entwickeln. Auf Basis ausführlicher Analysen entwickelten die Studierenden praxisnahe Szenarien, Modelle und Prototypen: neue Kompetenzansätze, KI-gestützte Wissenssysteme sowie Konzepte für Zusammenarbeit, Engagement und kulturelle Öffnung. Gerahmt werden diese Arbeiten durch die zugrundeliegenden Analysen des Forschungsprojekts, das Einblicke in Fachkräftebedarfe und sich wandelnde kommunale Berufsbilder bis 2030 im Raum Berlin-Brandenburg liefert.
Professional vision refers to professionals’ selective perception and interpretation of situation-relevant events based on professional knowledge (Goodwin, 1994). While this concept has been studied extensively in school contexts, little is known about professional vision in early childhood education, particularly in everyday educator–child interactions. This project investigates how educators’ visual attention is distributed during real world educator-child interactions and whether gaze behaviour reflects participation-oriented interactional practices. Embedded in the research project Participatory Interactions in Care and Sleep Situations (PIPS), the study combines eye-tracking data with video-based interaction analysis and questionnaire data. This doctoral project follows a cumulative design with three interrelated studies: (1) a methodological guidance paper identifying eye-tracking parameters relevant to participatory interactional quality in early childhood settings, (2) an empirical study examining correlations between participatory interaction markers and gaze behaviour during dynamic real-world situations, and (3) an analysis of the relationship between educators’ pedagogical orientations and visual attention patterns. Together, these studies aim to advance the understanding of how visual attention is distributed in highly dynamic early childhood environments and how gaze behaviour relates to interactional practices.