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Institut
Ziel der vorliegenden Arbeit ist die Entwicklung eines Konzeptes für eine datenbank-basierte Kategorienstruktur zur Sammlung und Auswahl von Basisanforderungen an E-Akte-Systeme des öffentlichen Sektors. Als Ergebnis der Arbeit wird das Konzept eine nach inhaltlichen sowie strukturellen Aspekten gegliederte hierarchische Anforderungskategorienstruktur umfassen, welche einheitlich definierte und mit einem festgelegten Attributierungsschema versehene Anforderungen enthält. Zur praktischen Nutzung des Konzepts wird dieses in ein Datenbankmodell verwandelt und sodann in eine Datenbankanwendung überführt. Durch die Entwicklung des Anforderungskonzepts sollen projektvorbereitende Maßnahmen wie die Sammlung und Auswahl sowie Erschließung von projektrelevanten Anforderungen effizienter gestaltet werden, was sich durch eine Verringerung der für die Aufnahme und Strukturierung von Basisanforderungen benötigten Zeit auszeichnet. Außerdem wird durch die technische Umsetzung des Konzepts in einer Datenbank eine hohe Nachhaltigkeit erreicht. Bei Bedarf kann das Konzept um weitere thematische Module erweitert werden.
Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die gegenwärtige Rolle des Dokuments und deren mögliche Veränderungen in der Zukunft zu erforschen. Dies wird durch die Auswertung einschlägiger Forschungsliteratur sowie der Durchführung qualitativer Interviews mit Sachkundigen aus dem Bereich der KI-basierten Wissenstechnologien und einem Test eines der in diesem Zusammenhang vorgestellten Produkte ermöglicht. So wird auf die Fragen eingegangen, was analoge und digitale Dokumente voneinander unterscheidet, welche Funktionen das digitale Dokument heute besitzt und wie diese durch KI-Technologien stetig erweitert und verbessert werden.
Die Bereitstellung im Internet beinhaltet nicht nur das möglichst behutsame Einscannen der Archivalien, sondern auch eine Vor- und Nacharbeit. Die Arbeit beginnt mit der Auswahl der Archivalien, die digitalisiert werden sollen. Dabei wird die Frage gestellt, wie groß das Interesse der Nutzer*innen an diesen Unterlagen ist, wie gut sie noch erhalten sind, ob sie nur leicht gesäubert oder doch restauriert werden müssen beziehungsweise ob ihr Erhalt schon durch das Ausheben und Scannen gefährdet ist. Vorausgesetzt das Einscannen der Archivalien war aufgrund des guten Erhaltungszustands möglich, folgt die Erschließung, das Versehen mit Metadaten, die Sicherung des Digitalisats und das Einbetten in eine Online-Datenbank. 2006 wurde begonnen, die viel gefragte Volksschullehrer*innenkartei (VLK) und die Personalbögen und -karten der Lehrer und Lehrerinnen an den höheren Schulen Preußens aus dem Bestand GUT LEHRER zu digitalisieren und online einsehbar zu machen, was durch eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme umgesetzt werden konnte. In Bezug auf die Bestandserhaltung und Zugänglichmachung war die Digitalisierung und Veröffentlichung von GUT LEHRER ein wichtiger Schritt, allerdings haben sich seit Mitte der 2000er Jahre die Anforderungen an Usability verändert. Deshalb sollen in der vorliegenden Arbeit Empfehlungen entwickelt werden, um die Nutzung der digitalisierten Personalunterlagen der preußischen Lehrkräfte zu vereinfachen.
Im Informationszeitalter bedarf es einer zeitgemäßen Gestaltung der Informationsprozesse in der öffentlichen Verwaltung. Dabei müssen die rechtlichen
Rahmenbedingungen für eine ordnungsgemäße behördliche Schriftgutverwaltung
berücksichtigt werden. Bedingt durch die weite Verbreitung der
Web-2.0-Anwendungen und die dadurch neu entstandenen Arbeitsformen‚
"E-Zusammenarbeit", müssen die Verwaltungsabläufe einer grundlegenden Optimierung
unterzogen werden. Hierbei muss die Aktenmäßigkeit des Verwaltungshandelns trotz
Wandels weiterhin gewahrt werden. Dafür muss eine beweissichere regelkonforme
Ablage aktenrelevanter dynamischer Web-2.0-Inhalte ermöglicht werden. Zur
Erarbeitung von Lösungsansätzen für den Umgang mit Web 2.0 und der Ableitung neuer Anforderungen wird die qualitative Evaluationsmethode als empirische Grundlage herangezogen. Die Erkenntnisse dieser Masterarbeit dienen als
Implikation für zukünftige Gestaltungsprozesse und Forschungsperspektiven.
Ziel der Arbeit ist es, Projektverantwortlichen eine
Orientierung zu geben und sie bei der Auswahl des optimalen Bilddatenbanksystems zu unterstützen. Des Weiteren soll mit Hilfe der vorliegenden Inhalte, der
Prozess von der Zielsetzung des Projektes, über die
Konzeption bis hin zur Realisierung verkürzt werden. Das Grundgerüst dieser Arbeit bildet ein Phasenmodell zur
Entwicklung, Auswahl und Einführung einer Software.
Anhand der Phasen wird auf Themen eingegangen, die dazu
beitragen, ein Konzept für ein digitales Bildarchiv zu
erstellen sowie die eigenen Anforderungen an das System
zu formulieren.
Philipp Holzmann in Nahost
(2011)
Die Philipp Holzmann AG, seinerzeit eines der größten Bauunternehmen welt-weit, hat nach ihrer Insolvenz 1999 und 150jähriger unternehmensgeschichte eine umfassende Foto- und Plansammlung hinterlassen. Diese Sammlung ist in diversen Findbüchern erfasst und in verschiedenen Teilen Deutschlands in Archiven untergebracht, jedoch noch nicht wissenschaftlich ausgewertet und in der Tiefe erschlossen. Geplant ist, dass die Fotosammlung nicht nur archivarisch korrekt aufbewahrt, sondern in Zukunft auch geschichts- und bauhistorisch interessierten Menschen (durch das Internet) zugänglich gemacht werden soll. Einen hohen Bekanntheitsgrad erlangte die Firma vor allem durch ihre zahllosen Bauprojekte im Ausland, wo sie hauptsächlich in Südamerika aber auch im Nahost-Gebiet marktführend war. Letztere Region soll den Schwerpunkt dieser Arbeit bilden. Dass die fotografisch erfassten Bauprojekte über die Jahrzehnte nicht nur die Bauausführung in ihrer handwerklichen und technischen Dimension dokumentieren, sondern als stumme Zeitzeugen auch eine kulturhistorische Bewertung zulassen können, liegt nahe. Die Bauprojekte fanden stets in einem spezifischen politischen und gesellschaftlichen Rahmen statt und sind untrennbar von diesem zu betrachten. Die Arbeit will hierzu einen Ansatz liefern, und beschränkt sich dabei aus praktischen Gründen auf den Zeitraum 1900 bis 1970.
Diese Arbeit behandelt die Einführung einer Medienverwaltungssoftware am Beispiel eines digitalen Archivs. Sie beinhaltet eine Checkliste, mit deren Hilfe Kriterien entwickelt werden können, um derartige Systeme objektiv zu bewerten. Die Gegebenheiten des digitalen Philipp Holzmann Bildarchivs dienen an vielen Stellen als Beispiel. Die Anwendung der Checkliste wird zudem exemplarisch an diesem Archiv gezeigt und eine Marktübersicht listet Media Asset Management Systeme auf.
Eine ordnungsgemäße Schriftgutverwaltung ist zur Rechtssicherung und zur
Gewährleistung von Rechtsförmlichkeit, Nachvollziehbarkeit und Kontinuität der behördlichen Verwaltungstätigkeiten notwendig. Durch zunehmend elektronische Arbeitsweisen und neuartige Entwicklungen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien sieht sich die Schriftgutverwaltung mit neuen organisatorischen, fachlichen sowie technischen Anforderungen konfrontiert.
Nur langsam und teilweise unzureichend reagiert sie auf diese Entwicklungen. Die Folge ist, dass Behörden längst nicht mehr geschäftsordnungskonform arbeiten und keine ordnungsgemäße Schriftgutverwaltung mehr aufweisen können. Die Masterthesis greift diese Problematik als Ausgangslage auf. Der Fokus wird dabei in der Erarbeitung verschiedener Modelle liegen, mit denen die
Ordnungsmäßigkeit der Schriftgutverwaltung in deutschen Behörden geprüft und bewertet werden kann. Dies soll den öffentlichen Einrichtungen die notwendige
Unterstützung bieten, Qualität und Ordnungsmäßigkeit in der
Schriftgutverwaltung wiederzuerlangen.
Das Ziel der Arbeit besteht darin, zu analysieren, welches die aktuell wichtigsten Maßnahmen in der Suchmaschinenoptimierung sind. Dabei wird besonders auf die Onpage-Faktoren eingegangen und die zu erwartenden Tendenzen erläutert. Ferner wird geprüft, inwieweit es möglich ist, die Maßnahmen mit den Gegebenheiten von Typo3 und ob das Content-Management-System in der Realisierung der Optimierungsmaßnahmen sogar hinderlich sein kann. Anschließend wird die Website des Fachbereichs Informationswissenschaften, welche auf Typo3 basiert, genauer betrachtet. Dabei wird überprüft, ob die aktuellen Optimierungskriterien realisiert werden, sind diese unzureichend optimiert oder finden gar keine Beachtung, werden mögliche Handlungsempfehlungen ausgesprochen.
Die EU-Verordnung Nr. 910/2014 über elektronische Identifizierung und Vertrauensdienste für elektronische Transaktionen im Binnenmarkt (eIDAS-Verordnung) bildet die neue rechtliche Grundlage für die Nutzung elektronischer Identifizierungsmittel und elektronischer Signaturen. Ziel der Verordnung ist eine grenzüberschreitende Interoperabilität und Harmonisierung, um dadurch den digitalen Binnenmarkts zu stärken. In der vorliegenden Arbeit wird untersucht, welche konkreten Auswirkungen sich durch das Inkrafttreten der eIDASVerordnung für das Records Management der öffentlichen Verwaltung in Deutschland ergeben. Dafür wird zunächst der aktuelle rechtlich-organisatorische Rahmen des Records Managements in der öffentlichen Verwaltung Deutschlands beschrieben. Zur Veranschaulichung werden die Prozessabläufe des Robert Koch-Instituts als konkrete Anwendungsbeispiele herangezogen und in Prozessmodellen dargestellt. Im darauffolgenden Kapitel werden die Anforderungen der eIDAS-Verordnung untersucht. Es wird erarbeitet, welche Veränderungen sich gegenüber dem vorgestellten Ist-Zustand ergeben und welcher Handlungsbedarf daraus für die betroffenen Behörden entsteht. Die veränderte Rechtslage
und die damit eintretenden Neuerungen im Arbeitsablauf einer Behörde werden abschließend in einer SWOT-Analyse untersucht.