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The role of libraries changed tremendously in the digital age. Search engine technology and full text availability now define the standards for information research. Libraries as knowledge providers have to face the challenges of the new technologies. Our poster contribution takes the example of Augmented Reality (AR) to show a way to use the potential of digital technology for library services. AR offers new possibilities to contextualize library data. Hence the transfer of knowledge can be enriched by virtual information and visualization. In our poster we introduce the project mylibrARy and the status quo of the conceptual process of designing a library AR-app. mylibrARy is a cooperation project between the University of Applied Sciences in Potsdam, a public library in Berlin and metaio GmbH. By providing mobile access to enriched library data the institution is able to stay in touch with users or even generate new users with a high affinity for digital technology. According to the result of our first of four user studies especially the integration of social media and social reading functions plays a crucial role in reaching that aim. Beside the connection to the local library knowledge organization system in the app we plan to integrate further features for the semantic contextualization such as the Wikipedia categories.
Der siebte graduale Fernweiterbildungskurs Bibliotheksmanagement ist im Oktober erfolgreich an der FH Potsdam gestartet. Wieder sind 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der gesamten Bundesrepublik und unterschiedlicher Bibliothekstypen mit dabei, die den Kurs berufsbegleitend absolvieren und mit Spannung die Kurseröffnung im Oktober erwartet haben.
An der Fachhochschule Potsdam wird in einem Forschungsprojekt des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie der Einsatz mobiler Technologien, insbesondere von Augmented Reality in Öffentlichen Bibliotheken
untersucht. Der Beitrag stellt das Projekt vor und bettet es in den Paradigmenwechsel der bibliothekarischen Arbeit ein.
Bibliotheksangebote niederschwellig und allgegenwärtig zur Verfügung zu stellen, erfordert ein hohes Maß an Ressourcen. Dabei können Angebote des Dritten Ortes (Oldenburg 1999, 2001) nicht einfach in den digitalen Raum transferiert werden, sondern müssen hier als komplementär additiv verstanden werden. Den Bibliotheksort einer breiten Gesellschaft anzubieten, bedeutet die Öffnung in einem 24/7-angelehnten Ansatz. Unabhängig von der Lösungsstrategie, die mittels personeller oder technischer Ressourcen die Öffnung ermöglicht, wird dies als Open Library verstanden. Das Angebot des Internet Archivs Open Library versteht darunter die Verfügbarmachung im rein-digitalen Kontext. Im deutsch sprachigen Raum werden für Open Library auch Begriffe Selbstbedienungsbibliothek (Drude 2017), Schlüsselbibliothek (Johannsen 2012) oder wie bei den Hamburger Öffentlichen Bücherhallen FlexiBib genutzt, um sich abzugrenzen. In diesem Artikel verstehen wir unter dem Begriff Open Library die Öffnung des Bibliotheksraumes und somit vornehmlich im analogen Sinn.