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Der Beitrag stellt Ergebnisse der Fachgruppe Informationskompetenz der KIBA vor, in der alle Lehrenden im Bereich der Vermittlung von Medien- und Informationskompetenz an bibliotheks- und informationswissenschaftlichen Studiengängen in Deutschland zusammenarbeiten. Ausgangspunkt ist das „Framework Informationskompetenz“, ein Anforderungsrahmen, der gemeinsame Standards in der Qualifikation von Studierenden der Bibliotheks- und Informationswissenschaft für das Aufgabenfeld der Förderung von Informationskompetenz sichern soll. Es wird aufgezeigt, wie die in diesem Rahmenmodell formulierten Qualifikationsstandards in den verschiedenen Studiengängen umgesetzt werden und wo es bedarfsbezogene Ausprägung und Gewichtung in den Qualifikationszielen gibt.
Der vorliegende Beitrag berichtet über Konzept und Ergebnisse eines Workshops der Autor*innen auf der internationalen Konferenz für Informationsverhaltensforschung (ISIC 2024). Das Ziel des Workshops bestand darin, einen Diskursraum für den internationalen Erfahrungsaustausch von Forschenden mit Schwerpunkten im Bereich der Informationsverhaltensforschung, der Vermittlung von Informationskompetenz sowie verwandten Themenbereichen der Bibliotheks- und Informationswissenschaften zu schaffen. Den Ausgangspunkt für die Diskussion bildete eine Pilotstudie, die die Autor*innen im Juni/Juli 2024 an deutschen Hochschulen mit informationswissenschaftlichen Studiengängen zum Informationsverhalten der Studierenden im Umgang mit KI-Tools durchgeführt haben.
The aim of the workshop is to jointly reflect on theses and initial findings on information behaviour of information science students in the context of their use of AI tools and to draw conclusions from them for the further development of the teaching of information literacy. The workshop hosts suggest viewing the event as a kick-off for further collaboration in this topic area. The workshop connects insights from an empirical study conducted by the workshop hosts with theoretical considerations of information literacy and AI literacy. The study offers insights into the use of AI tools by information science students as well as the use cases for the use of AI tools. It also deals with the criteria that are relevant for the use of AI tools as well as the assessment criteria that students apply to the tools and their results. Building on that, the relation of AI information literacy on existing information literacy and AI literacy models will be discussed within the workshop to develop a first approach on the question, what constitutes AI information literacy. The workshop aims to lay a foundation for an ongoing discussion on the question what constitutes AI information literacy and how to foster it.
Mediennutzung erstreckt sich zunehmend auf Online-Medien, in denen sich u. a. der soziale Charakter der Kommunikation auf den Konsum auswirkt. Traditionellen Medien wird wiederum oftmals eine höhere Glaubwürdigkeit
zugeschrieben. Anhand eines Experiments, in welchem lediglich die Quelle eines Nachrichtentextes modifiziert wurde, konnten die Auswirkungen auf das Konstrukt Glaubwürdigkeit und seine Bestandteile untersucht und quantifiziert werden. Eine Online-Umfrage zeigt zusätzlich, welche unterschiedlichen Eigenschaften online- und traditionellen Medien zugeschrieben werden.
Dieser Beitrag thematisiert die Bedeutung des Internets für blinde Nutzer. Anhand von Interviews werden authentische Einblicke in das Informationsverhalten und erlebte Nutzungsbarrieren gewonnen. Dabei wird deutlich,
dass das Web auch für sehgeschädigte Nutzer ein wichtiges Medium mit einem breiten Spektrum möglicher Nutzungsszenarien darstellt. Dennoch zeigen sich nach wie vor vielfältige Nutzungshürden. Des Weiteren weisen die Ergebnisse darauf hin, dass das mobile Web beachtliche Potenziale zur
Verbesserung der Zugänglichkeit eröffnet, da mobile Webseiten aus Sicht der
Befragten oft auch hinreichend barrierefrei sind und insbesondere sensorbasierte
Applikationen Behinderungen kompensieren können.
Dieser Beitrag thematisiert Veränderungen, die das Social Web für die Branche der Buchverlage induziert. Hierzu werden zunächst Entwicklungstendenzen,
wie die zentraler werdende Rolle des Lesers und die Erweiterung der
Publikationsoptionen auf Seiten der Autoren, beschrieben und eingeordnet.
Auf dieser Grundlage werden die Möglichkeiten, welche sich dadurch auf Verlagsseite zur Optimierung der externen Kommunikation eröffnen, skizziert. Dieses Bild wird mit den Ergebnissen einer Untersuchung abgeglichen,
welche einen Einblick in die tatsächliche Wahrnehmung und Praxis der Nutzung sozialer Medien auf Verlagsseite gibt.
Information literacy
(2024)
This article summarizes the results of a workshop at which thirteen librarians and information scientists discussed the following topics: 1. The impact of Artificial Intelligence (AI) on information literacy. 2. Questions arising from AI for research on information literacy. 3. Challenges and opportunities for the promotion of information literacy through AI. Results indicate: 1. Generative AI is transforming information markets by reshaping how information is produced and used. New search services emerge, creating new opportunities for the provision and use of information, but also challenging established competencies for assessing quality and transparency. 2. Key research questions include: How does AI reshape user behavior? How can content quality and transparency be ensured? Can labelling and regulation work? How can AI skills and lifelong learning be advanced? 3. AI offers benefits like automating tasks and supporting learning but also raises concerns about transparency and autonomy. Information literacy requires interdisciplinary education and a critical evaluation of AI tools.