Filtern
Dokumenttyp
Sprache
- Deutsch (2)
Volltext vorhanden
- nein (2)
Gehört zur Bibliographie
- ja (2)
Schlagworte
- Beratung (1)
- Brandenburg (1)
- Datenmanagement (1)
- Evaluation (1)
- Forschungsdatenmanagement (1)
- Hochschule (1)
- Strategie (1)
R 1.2.2 Gemeinsame konzeptionelle Entwicklung von FDM-Beratung an den brandenburgischen Hochschulen
(2023)
Innerhalb des Verbundprojekts IN-FDM-BB (“Institutionalisiertes und nachhaltiges Forschungsdatenmanagement in Brandenburg”, Oktober 2022 bis September 2025) soll an den acht staatlichen forschenden Hochschulen Brandenburgs erstmals ein gemeinsames Konzept zur (Weiter-)Entwicklung von Beratungen zum Forschungsdatenmanagement (FDM) für Forschende erarbeitet werden. FDM-Beratungen sind neben Schulungen ein wichtiger Teil der FDM-Dienstleistungen an Hochschulen. Während Schulungen meist eher auf generische Aspekte des FDM eingehen können, eignen sich individuelle Beratungen besonders, um gemeinsam mit den Forschenden komplexere FDM-Themen zu erarbeiten und passgenaue FDM-Lösungen für die vorhandenen Forschungsdaten zu eruieren. Bislang haben sich in der FDM-Community keine institutionsübergreifenden Standards für Beratungsprozesse etabliert. Die hier beschriebene gemeinsame Konzeptentwicklung für Beratungen in Brandenburg bildet die Grundlage für den Aufbau und die Durchführung von Beratungen an den brandenburgischen Hochschulen, unter Berücksichtigung institutioneller Rahmenbedingungen. Konzeptuelle Ansätze werden im Laufe des Projekts IN-FDM-BB gemeinsam weiterentwickelt.
Im vom BMFTR und dem MWFK von 2022-2025 geförderten Projekt IN-FDM-BB arbeiten acht brandenburgische Hochschulen mit den assoziierten außeruniversitären Forschungseinrichtungen im Rahmen der Landesinitiative FDM-BB am Aufbau eines nachhaltigen Forschungsdatenmanagements sowohl lokal, als auch im landesweiten Verbund. Im Projektplan war vorgesehen, dass alle beteiligten Hochschulen in der Projektlaufzeit eine Forschungsdatenstrategie für ihre jeweilige Hochschule erstellen, bzw. im Falle der UP die bereits vorhandene aktualisieren und diese anschließend evaluieren sollten. Der Projektplan basiert auf und orientiert sich an der Forschungsdatenstrategie für das Land Brandenburg und den darin vorgesehenen drei Handlungsfeldern:
1. Lokaler Kompetenzaufbau
2. Landesweite FDM-Dienstleistungen und IT-Dienste
3. Vernetzung und Transfer
Für die Erstellung der Forschungsdatenstrategien wurde das bereits von der UP für ihren Prozess genutzte RISE-DE Referenzmodell verwendet.
Im Laufe der Erstellung zeigte sich, dass sich das Ziel innerhalb der Projektlaufzeit eine befristete Forschungsdatenstrategie zu erstellen, diese zu evaluieren und dann eine längerfristige Strategie zu erstellen, sehr, wenn nicht zu ambitioniert war. Daher entschied sich die Mehrheit der Hochschulen dafür, für den Gang durch die Hochschulgremien direkt die längerfristige Forschungsdatenstrategie einzubringen. Gemeinsam einigten sich die Hochschulen darauf für diese eine Laufzeit bis und als Termin für eine Überprüfung 2029/30 festzulegen, orientiert an der Laufzeit des Positionspapiers der Brandenburgischen Landeskonferenz der Hochschulpräsidentinnen und -präsidenten (BLHP) vom Dezember 2023: Kooperation der Brandenburgischen Hochschulen bei der Digitalisierung stärken. Strategische Eckpunkte 2025-2029.